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3D Geometrie und Bewegungsmuster

Ziel des Projektes ist die Zusammenhänge der komplexen Geomterie und kontraktilen Funktion des rechten Herzens zu klären. Im Großtiermodell werden auf die freie Wand und das intraventrikuläre Septum insgesamt 32 Ultraschallkristallen aufgebracht werden. Alle Kristalle dienen gleichzeitig als Sender und Empfänger und messen die Entfernung voneinander. Diese Methode ermöglicht eine gute örtliche und sehr hohe zeitliche Auflösung. Die systolische Verkürzung zwischen einzelnen Kristallen ist ein sensitives Maß der regionalen kontraktilen Funktion. Aufgrund der gemessenen Daten wird ein zeitlich hoch aufgelöstes 4D-Modell der rechtsventrikulären Geometrie und eine 4D Kontraktionsanalyse erstellt.

Die MRT soll im Vergleich zur Sonomikrometrie eingesetzt werden. Ziel ist, dreidimensionale Bildakquisitionen über die Zeit (4D) anzufertigen, um die kontraktile Funktion des rechten Ventrikels zu beschreiben. Hierzu sollen geeignete Tagging-Verfahren implementiert werden. Diese müssen durch quantitative Auswertealgorithmen zur regionalen und quantitativen Analyse der Wandbewegung des rechten Ventrikels ergänzt werden. Gemeinsam mit einer volumetrischen Auswertung entsprechender Aufnahmesequenzen wird eine Datenausgangslage für die Erstellung eines komplexen Modells erarbeitet. Für den rechten Ventrikel werden verschiedene Orientierungen akquiriert, um die komplexe Geometrie des rechten Ventrikels möglichst anatomiegerecht abzubilden. Die so im MRT gewonnenen hämodynamischen und volumetrischen Daten werden mit den Ergebnissen der zuvor durchgeführten Standard-Untersuchungen (Echokardiographie) hinsichtlich ihrer Aussagekraft verglichen. Außerdem sollen die verschiedenen Bildgebungsverfahren gegenüber der Conductance-Katheter-Methode („Goldstandard“) validiert werden. Im Gegensatz zur Sonomikrometrie wird es dann möglich sein, entsprechende Untersuchungen auch bei Patienten durchzuführen.