Heidelberger Institut für Psychotherapie (HIP)

Forschung

Als Einrichtung am Universitätsklinikum Heidelberg hat das Heidelberger Institut für Psychotherapie das Anliegen, durch patientenbezogene Forschung die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern. Mit dem Ziel der Fort- und Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten werden sowohl Ausbildungsbestandteile und Entwicklungsprozesse bei werdenden Psychotherapeut*innen als auch ambulante Behandlungen und ihre Prozesse während der praktischen Ausbildung wissenschaftlich untersucht. Dies kann und soll einen verstärkten Dialog zwischen Praktiker*innen und Forscher*innen anregen, sodass aus klinischen Erfahrungen spannende Forschungsfragen entstehen und Therapeut*innen neueste Forschungskenntnisse in die Praxis umsetzen können.

Seit 2020 gibt es am HIP neben der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie auch die Approbationsausbildung in Systemischer Therapie. Dies bietet nicht nur neue Wege in der klinischen Praxis, sondern auch viel Potential für neue Forschungsfragen – sowohl in Bezug auf die Erfahrungen und Prozesse innerhalb der systemischen Therapie als auch im Vergleich zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie.

Eine Übersicht über aktuelle Forschungsvorhaben finden Sie hier.

 

Arbeitsgruppe Psychotherapieforschung am HIP
Portrait von Prof. (apl.) Dr. med. Christoph Nikendei, MME
apl. Prof. Dr. med. Christoph Nikendei, MME
Arbeitsgruppenleiter
Psychotherapieforschung

Facharzt für Innere Medizin
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Schwerpunkt

Traumafolgestörungen, sekundäre Traumatisierung, Versorgung von psychisch belasteten Geflüchteten und Asylsuchenden, Autobiographisches Gedächtnis bei psychosomatischen Erkrankungen, Medizindidaktik, kommunikative und prozedurale Fertigkeiten bei Medizinstudierenden, Psychotherapieforschung, kompetenzbasiertes Training von Psychotherapeuten in Ausbildung, Stress und Burnout am Arbeitsplatz, Erwerb von Gesundheitskompetenz.

Portrait von apl. Prof. Dr. sc. hum. Beate Wild
Prof. (apl.) Dr. sc. hum. Dipl. Math. Dipl. Psych. Beate Wild

Leitende Biometrikerin

Schwerpunkt

Systemische Therapie; Adipositas; Anorexie; Einsamkeit; Auswirkungen von chronischem Stress; biopsychosozialer Versorgungsbedarf bei älteren Menschen; Psychotherapie bei körperlichen Erkrankungen; Prozessforschung über Zeitreihenanalysen; klinische Studien“

Portrait von Dr. Dipl.-Psych. Inka Montan
Dr. phil. Dipl.-Psych. Inka Montan

Schwerpunkt

Interdisziplinäre Psychotherapieprozessforschung (Psychologie und Linguistik), Psychodynamische Interventionskompetenzen, Psychoanalyse, Klinische Psychometrie

M.Sc. Psych. Maximilian Orth

Koordination Qualitätssicherung und Forschung - Tiefenpsychologische Psychotherapie

Gudrun Miritz

Technik und medizinische Dokumentation