Die Frau im Sport
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Wichtige Informationen
Ein regelmäßiges und intensives Training, insbesondere auf Leistungsniveau, stellt den Körper vor große Herausforderung – auf physischer wie auch auf mentaler Ebene.Dabei müssen Sportlerinnen im Vergleich zu männlichen Athleten durch individuell bestehende, natürliche Schwankungen der Hormone eine zusätzliche Aufgabe zu bewältigen. Diese Schwankungen, aber auch Störungen des weiblichen Zyklus können sich in der Leistung auf vielen Ebenen widerspiegeln.
Das Thema „Weiblicher Zyklus im Leistungssport“ wird bis dato im Trainingsalltag, bei den Vereinen und oftmals auch bei den Sportlerinnen selbst, noch zu wenig als relevanter Einflussfaktor verstanden und in den Fokus gesetzt. Dabei sind ein gesunder Zyklus und Hormonspiegel essenzielle Voraussetzungen für die langfristige Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Sportlerin - auch nach Beendigung des Spitzensports.
Ein Schwerpunkt der Sprechstunde stellt das relatives Energiedefizit im Sport (englisch: Relative Energy Deficiency in Sport = RED-S) dar. Es beschreibt die Diskrepanz zwischen Energiezufuhr und Erhaltung gesundheitsrelevanter Funktionen des Körpers, was zu einer Beeinträchtigung des Hormonhaushalts, Knochenstoffwechsels, Herz-Kreislauf-Systems und der Leistungsfähigkeit führen kann. Das Symptom-Spektrum reicht dabei von Zyklusstörungen über verringerte Knochendichte bis hin zu erhöhter Verletzungsanfälligkeit. Eine frühzeitige ärztliche Abklärung mit Ernährungs- und Trainingsanpassung stellt hierbei eine essenzielle Therapiesäule dar.
Wir sehen unser langfristiges Ziel in der interdisziplinären, wissenschaftsbasierten Betreuung von Sportlerinnen jeden Alters, um die Physiologie des weiblichen Zyklus zu unterstützen, Beschwerden anzugehen und damit eine physische und mentale Leistungssteigerung zu erlangen. Ein besonderes Augenmerk unserer sportgynäkologischen Sprechstunde liegt in der Prävention negativer Auswirkungen des Sportes auf die langfristige Gesundheit der Athletinnen.
Das Projekt “Die Frau im Sport” adressiert diese Thematiken wissenschaftlich in diversen Studienfragen innerhalb eines erfahrenden Netzwerks aus verschieden medizinischen Disziplinen des Universitätsklinikums Heidelberg und wird daher durch die Dietmar Hopp Stiftung gefördert.
SCHWERPUNKTE:
- Störungen der Pubertätsentwicklung
- Veränderung des Menstruationszyklus, Störungen der Blutung, Schmerzen
- RED-S (Relatives Energiedefizit im Sport)
- Rezidivierende Knochenbrüche und Verletzungen
- Beratung zur Empfängnisverhütung, natürliche Kontrazeption nach dem Konzept NFP
- Kinderwunsch
Wir freuen uns, Sie als Sportlerin, Trainierende oder Verein beraten und mitbetreuen zu dürfen!
Ihre Kristin Spaich und Marie Luise Münch
KONTAKT
Sport.FRAU@med.uni-heidelberg.de
Universitätsfrauenklinik Heidelberg
Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen
Leitung: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Strowitzki
Universitäts-Frauenklinik Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 440
69120 Heidelberg
Leitstelle 4
Projektförderung durch die Dietmar Hopp Stiftung
KOOPERATIONPARTNER AM UNIVERSITÄTSKLINIKUM HEIDELBERG:
- Internistische Endokrinologie / Ernährungsmedizin
- Sportmedizin
Leitung


