Einrichtungen

Station Tellenbach

Gehört zu Zentrum für Psychosoziale Medizin
Klinik für Allgemeine Psychiatrie

Allgemeinpflegestation

Kontakt
Voßstraße 4
69115 Heidelberg
Anfahrt

06221 56-4438
06221 56-1739

Besuchszeiten

Keine Besuchszeiten

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Leitung

Dr. med. Malte S. Depping

Ärztliche Leitung


Ellen Temme

Stationsleitung


Stellvertretende Leitung

Magdalena Eisenbeiser

Stellv. Stationsleitung


Personen

Dr. med. Viviane Hildebrandt

Stationsärztin


Dr. Marie-Luise Otte

Stationsärztin


Isabel Reinhard

Klinische Sozialarbeit


Allgemeine Informationen

Behandlungskonzept

Auf der Station Tellenbach werden Patienten des höheren Lebensalters mit psychischen Störungen behandelt. Die Schwerpunkte sind die Behandlung von dementiellen, affektiven und psychotischen Störungen. 

Die Station folgt einem multimodalen Konzept, dass sich aus einer medikamentösen, psychologischen und sozialpsychiatrischen Behandlung zusammensetzt. 

Bestandteil der Behandlung sind mehrere Fachtherapien, zu denen Bewegungstherapie, Musiktherapie, ein Angebot zur Vorbeugung von Stürzen sowie eine Gruppenveranstaltung zum Umgang mit depressiven Beschwerden gehören. 

Therapieplan Station Tellenbach (PDF)

Ausstattung

  • 4 Dreibettzimmer
  • 2 Doppelzimmer
  • 2 Einzelzimmer
  • 1 Stationsküche
  • 1 Patienten - Tagesraum mit Kabel TV

Namensgebung

Prof. Dr. Dr. Hubertus Tellenbach

Hubertus Tellenbach (1914-1994) studierte Medizin und Philosophie in Freiburg im Breisgau, Königsberg, Kiel und München, um 1938 in beiden Fächern zu promovieren. Prägend war für ihn die Begegnung mit Martin Heidegger während seiner Studienzeit in Freiburg. Im Zweiten Weltkrieg als Truppenarzt eingezogen wurde er nach einer neurologischen Weiterbildung in München 1952 habilitiert. 1956 wechselte Tellenbach an die Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg, wo er ab 1958 eine außerordentliche Professur bekleidete. Von 1971 bis zu seinem Ausscheiden aus der Klinik im Jahr 1979 war er Ärztlicher Direktor der für ihn geschaffenen Abteilung Klinische Psychopathologie.

In seinen wissenschaftlichen Arbeiten setzte er sich intensiv mit verschiedenen psychiatrischen Schulen auseinander, wobei er den Schwerpunkt auf die Daseinsanalyse nach Ludwig Binswanger, die Arbeiten Victor-Emil von Gebsattels und Eugène Minkowskis sowie die phänomenologische Psychologie von Erwin Straus legte. Ein besonderes Interesse galt dem abgewandelten Raum- und Zeiterleben in der Melancholie.

1961 publizierte er seine grundlegende Monographie "Melancholie. Problemgeschichte, Endogenität, Typologie, Pathogenese, Klinik", die in mehr als 12 Sprachen übersetzt wurde. Darin entwickelte er das Konzept des "Typus melancholicus" als eine unter dem Einfluss von Umwelteinflüssen zur Melancholie veranlagende Persönlichkeit, das bis heute für unser Verständnis depressiver Erkrankungen - gerade im höheren Lebensalter - grundlegend ist. Einen wichtigen Schwerpunkt seines Spätwerkes bildete die Analyse der Vaterrolle in verschiedenen Gesellschaften.

Mitarbeiter:

1 Oberarzt/-ärztin

1 Stationsleitung

15 Mitarbeiter/-innen der Pflege in Voll- und Teilzeit

2 Stationsärzte/-innen

1 Psychologen/-innen in psychotherapeutischer Ausbildung

1 Sozialarbeiter/-in

1 Körper- und Bewegungstherapeut/-in

1 Musiktherapeut/-in

1 Ergotherapeut/-in

1 Gruppentherapeutin

sowie aus all diesen verschiedenen Bereichen Schüler/-innen und Praktikant/-innen