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CED und erbliche Tumorerkrankungen

In Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 57.000 Menschen an einem kolorektalen Karzinom. Etwa 10% dieser Tumorerkrankungen beruhen auf einer autosomal-dominant erblichen Krebsdisposition, zu deren häufigsten Formen das HNPCC-Syndrom (Hereditäres Nicht-polypöses Colorektales Carcinom-Syndrom, ca 8 – 9%), die FAP (Familiäre Adenomatöse Poyposis, ca. 1%) und weitere seltene Erkrankungen (z. B. Peutz-Jeghers-Syndrom, Juvenile Poyposis u. a., ca. 0,5%) gehören.

Die inzwischen etablierte molekulare Diagnostik ermöglicht eine prädikitve Diagnostik in den betroffenen Familien, die durch die klinischen Kriterien der Bethesdaoder auch Amsterdam-Kriterien identifiziert wurden. Im Rahmen der Verbundstudie „Familiärer Darmkrebs“ der Deutschen Krebshilfe werden seit 1999 an sechs Universitätskliniken in Deutschland (Bochum, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Heidelberg und München/Regensburg) geeignete Vorsorgeprogramme für Betroffene und deren Familienangehörige durchgeführt und überprüft. Die erarbeiteten Standards sollen später in die allgemeine Patientenvorsorge übernommen werden.