Hypophysentumor / Hypophysenadenom

Neurochirurgische Klinik

Disease definition

Hypophysentumor, Hypophysenadenom – was ist das?

Als sella turcica wird eine knöcherne Mulde an der Schädelbasis bezeichnet. In dieser Region befindet sich die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse), welche eine bedeutende Rolle im hormonellen Stoffwechsel des Körpers einnimmt. Durch die Ausschüttung von Hormonen werden zahlreiche Körperfunktionen, beispielsweise der Schilddrüse und auch der Kortisonhaushalt gesteuert. 

In dieser Region können unterschiedliche Tumoren auftreten. Am häufigsten treten unter den Hypophysentumoren sog. Hypophysenadenome auf. Hypophysenadenome sind gutartige Hypophysentumore, welche im zeitlichen Verlauf an Größe zunehmen können. Es werden hormoninaktive von hormonaktiven Hypophysenadenomen unterschieden. Hormonaktive Hypophysenadenome schütten unkontrolliert Hormone (z.B. Prolaktin, GH, ACTH) aus, welche durch Auswirkungen auf Organe zu unterschiedlichen Krankheitserscheinungen führen können. 

Zu den selteneren Hypophysentumoren gehören Rathke-Zysten, Meningeome, und Absiedelungen von Tumoren anderer Körperregionen.

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