Morbus Parkinson

Neurochirurgische Klinik

Disease definition

Morbus Parkinson – was ist das?

Zitternde Hände, unbewegliche und steife Muskeln in Armen und Beinen sind typische Beschwerden, die Morbus-Parkinson-Patienten zu Beginn ihrer Krankheit schildern. 

Bei dieser fortschreitenden Erkrankung stirbt nach und nach eine kleine Gruppe spezieller Dopamin-produzierender Nervenzellen im Gehirn ab. Dieser Botenstoff ist an der Regulation von Körperbewegungen beteiligt.

Neben der medikamentösen Behandlung existiert seit einigen Jahrzehnten auch eine chirurgische Methode, mit der die für Morbus Parkinson typischen Bewegungsstörungen sehr effektiv gelindert werden können. Bei dieser so genannten Tiefen Hirnstimulation (THS; deep brain stimulation DBS) wird eine feine Elektrode hochpräzise und millimetergenau in die betroffenen Gehirnareale implantiert, wo sie durch schwache elektrische Impulse, ähnlich einem Herzschrittmacher, zu einer Normalisierung der Bewegungen führt. Häufig führt dies zu einer drastischen und raschen Besserung der Beschwerden, die mit Morbus Parkinson einhergehen. 

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