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MR-NEUROGRAPHIE – DAS NERVEN-MRT

Unsere einzigartige Möglichkeit der Diagnosestellung spiegelt sich auch in den Zahlen der in diesem Bereich jährlich durchgeführten MR-Neurographien wieder: Wir führen etwa 1.200 pro Jahr durch, also etwa 100 pro Monat und damit täglich mehr als drei.

Darstellung der Nerven: Eine eigene Entwicklung unserer Abteilung

Die Technik der MR-Neurographie wurde in den letzten 20 Jahren technisch und klinisch maßgeblich von uns in der Neuroradiologie am Universitätsklinikum Heidelberg entwickelt. Hier kommen Wissenschaft und Praxis aus unserem Hause zusammen. In die Technik wie auch die Anwendung der MR-Neurographie fließen unsere langjährigen, umfassenden Erfahrungen mit klinischen Fragestellungen und Patientenuntersuchungen ebenso ein, wie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.

Das zeichnet uns aus

  1. Die MR-Neurographie wurde maßgeblich in Heidelberg mitentwickelt.
  2. Die Neuroradiologie am Universitätsklinikum Heidelberg ist europa-, wenn nicht weltweit eines der wenigen, hochspezialisierten Zentren bei denen die MR-Neurographie zur Routinediagnostik gehört.
  3. Expertenteam zur Durchführung und Auswertung der MR-Neurographie in Klinik und Forschung sowie enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten/innen, MTRAs, Physikern/innen, IT etc.
  4. Drei klinische 3 Tesla MRT-Geräte mit modernster Soft- und Hardware sowie abteilungseigenes 3 Tesla MRT für die ausschließliche Durchführung von wissenschaftlichen Untersuchungen
  5. Wöchentliche Besprechung komplexer MR-Neurographie-Befunde im größeren Kollegenkreis

Hochspezialisierte Aufnahmetechnniken für MR-Neurographie

Ablauf einer MR-Neurographie

Vor der MR-Neurographie

Es gibt sehr viele verschiedene Gründe, warum eine MR-Neurographie durchgeführt wird und jede Fragestellung, jeder Patientenfall ist individuell. Um einen reibungslosen Ablauf und eine auf Sie ausgerichtete Durchführung der MR-Neurographie zu ermöglichen, bitten wir Sie, uns folgende Unterlagen vor der Untersuchung zukommen zu lassen – falls nicht anders möglich, spätestens am Untersuchungstag:

  • eine Überweisung mit der konkreten Fragestellung der zuweisenden Ärztin oder des zuweisenden Arztes sowie
  • eventuell vorliegende Untersuchungsbefunde.

Wichtig sind für uns hier insbesondere neurologische oder neurochirurgische Vorbefunde inklusive elektrophysiologischer Untersuchungsergebnisse, Operationsberichte sowie bereits durchgeführte bildgebende Untersuchungen (Magnetresonanztomographie/MRT, Computertomographie/CT oder Röntgen) zum Beispiel der Wirbelsäule, der Schulter oder der Hüfte, idealerweise auf einer CD.

Für Ihren Aufenthalt in unserer Abteilung planen Sie bitte etwa 2 Stunden ein. Dieser Zeitrahmen beinhaltet die Sichtung Ihrer Vorbefunde/Voraufnahmen, das Aufklärungs- und Anamnesegespräch sowie die eigentliche Durchführung der MR-Neurographie.

MR-Neurographie-Studien an der Uniklinik Heidelberg

In verschiedenen wissenschaftlichen Studien konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Abteilung bereits den deutlichen diagnostischen Nutzen der MR-Neurographie zeigen bis hin zur Beschreibung von völlig neuen Krankheitsbildern. Darüber hinaus wurden auch neue funktionelle Techniken der MR-Neurographie wie Durchblutungsmessungen und Faserbahndarstellungen erstmals in unserer Abteilung ermöglicht.

Alle Informationen zu unseren Publikationen und Auszeichnungen erhalten Sie hier.