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Corona-Informationsseite

Wichtige Informationen für unsere Patienten und Besucher

Das Universitätsklinikum Heidelberg beobachtet die aktuelle Entwicklung im Rhein-Neckar-Raum mit großer Wachsamkeit. Besonders schutzbedürftig sind unsere Patienten, die häufig unter schwerwiegenden Erkrankungen leiden und damit zu den Risikogruppen gehören. Ebenso wichtig ist der Schutz unserer Mitarbeiter, die die Behandlung und Versorgung unserer Patienten gewährleisten.

Wir unternehmen alles, um unsere Patienten maximal versorgen zu können, daher beachten Sie bitte die aktuellen Regeln für Patienten und Besucher am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD):

Stationäre Patienten werden unabhängig von ihrem Impf- bzw. Genesenenstatus bei Aufnahme in der Klinik getestet.

Liegt eine Covid-19-Infektion vor, wird die Behandlung verschoben, wenn keine medizinischen Gründe gegen eine Verschiebung sprechen. Positiv getestete Patienten, deren geplanter Eingriff aus medizinischen Gründen nicht verschoben werden kann, werden gemäß den Corona-Verordnungen isoliert.

Für Patientinnen und Patienten, die einen ambulanten Termin am Universitätsklinikum Heidelberg wahrnehmen, gilt die sogenannte 3-G-Regel:

Voraussetzung für einen ambulanten Termin ist ein 3-G-Nachweis (Details siehe 3-G-Nachweis)

Ambulante Termine müssen nach Möglichkeit alleine wahrgenommen werden. Eine Begleitung ist nur möglich, wenn Patientinnen und Patienten zwingend darauf angewiesen sind.

Zugelassen sind:

  • Begleitperson eines älteren, gebrechlichen oder dementen Patienten
  • Begleitperson für Kinder
  • vom UKHD zertifizierte Dolmetscher zur Verdolmetschung von erforderlichen Patient-Arzt/Pflegegesprächen

Auch für Begleitpersonen gilt die 3-G-Regel.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Infektionszahlen gelten am Universitätsklinikum Heidelberg bestimmte Voraussetzungen und Regelungen für Besuche und Begleitpersonen.

  • Besucherinnen, Besucher und Begleitpersonen benötigen einen 3-G-Nachweis (Details siehe 3-G-Nachweis)
  • Grundsätzlich sind nur Personen über zwölf Jahren als Besuchs- und Begleitpersonen zugelassen.
  • Es sind mehrere Besucher gleichzeitig möglich. Die geltende Abstandsregel (1.5 Meter) begrenzt allerdings die maximale Personenanzahl pro Zimmer: Z. B. sind in einem Zweibett-Zimmer ein Besucher pro Patient zur selben Zeit erlaubt.
  • Um die Registrierung zu vereinfachen, können Handynutzer zu Beginn des Besuches in allen Kliniken des UKHD per Luca-App „einchecken“
  • Besuchszeit (bis Do. 14. Oktober 2021): 16 bis 18 Uhr täglich 
    Besuchszeit (ab Fr. 15. Oktober 2021): 14 bis 18 Uhr täglich
  • Besuchsdauer: Maximal eine Stunde
  • Besuche sind grundsätzlich von Beginn des Klinikaufenthalts an erlaubt
  • Eine Vorabanmeldung ist nicht nötig
  • Eine Begleitung zu ambulanten Terminen ist nur in Ausnahmefällen möglich (Ausnahmen siehe unten).

Weiterhin gilt: Personen mit grippeähnlichen Symptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Durchfall sowie Personen mit einer behördlichen Anordnung zur Quarantäne sind als Besucher grundsätzlich nicht zugelassen.

Ausnahmen von den Einschränkungen gelten nach Absprache mit den Stationsteams für:

  • Angehörige, die einen Patienten besuchen, der im Sterben liegt
  • Angehörige von Palliativpatienten
  • Begleitperson, die die Schwangere unter der Geburt begleitet
  • Begleitperson eines Patienten, der in der Notaufnahme eingeliefert wird
  • Begleitperson eines älteren, gebrechlichen oder dementen Patienten
  • vom UKHD zertifizierte Dolmetscher zur Verdolmetschung von erforderlichen Patient-Arzt/Pflegegesprächen

Am Zentrum für Orthopädie in Schlierbach gilt:

Seit Montag, 30. August, wird im gesamten UKHD die Luca App eingesetzt. Um eine doppelte Registrierung zu vermeiden, wird die bisher genutzte Online-Anmeldung für die Orthopädische Universitätsklinik vorerst ausgesetzt.

Am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin gilt:

  • Zum Schutz der besonders vulnerablen jungen Patienten sind Besuche nur möglich, wenn keine Bezugsperson mitaufgenommen ist.
  • Es ist nur eine Besucherin oder Besucher gleichzeitig möglich. Es gelten die allgemeinen Besuchszeiten (siehe oben)
  • Mitaufgenommene Väter, Mütter oder Bezugspersonen können sich abwechseln. Es darf immer nur ein Elternteil oder Bezugsperson anwesend sein. Wechselzeitraum: Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 18 Uhr; Wochenende und Feiertag von 12 Uhr bis 18 Uhr.

Im Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM) gilt:

  • Die dort stationär betreuten Patienten dürfen, soweit sie selbst mobil sind, auch weiterhin keine Besuche in den Kliniken empfangen, sondern sollen sich nach Möglichkeit im Außenbereich treffen.

Hygieneregeln und weitere Maßnahmen:

  • Für alle Personen (Patienten, Begleitpersonen, Besucher, weitere externe Personen wie Zulieferer, Handwerker etc.) ist das Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes (FFP2-Maske oder vergleichbarer Standard) vorgeschrieben. Dieser wird bei Bedarf am Eingang der Klinik ausgehändigt. Textile Masken, chirurgische Masken („OP-Masken“) oder Masken mit Ventil sind nicht zugelassen. Ausnahme: Für stationäre Patienten ist ein chirurgischer Mund-Nasen-Schutz ausreichend (Details siehe Mund-Nasen-Schutz).
  • Händedesinfektion beim Betreten der Kliniken sowie vor Betreten und nach Verlassen des Patientenzimmers ist vorgeschrieben.
  • Zudem erfasst das Klinikum mit Hilfe eines Fragebogens bei allen Patienten, Besuchern und Begleitpersonen Angaben zur Person. Auf diese Weise sollen von Außerhalb eingebrachte Infektionen in das UKHD verhindert werden und bei neu auftretenden Infektionen Kontaktpersonen ermittelt und Infektionsketten nachverfolgt werden können. Sie können den Fragebogen  bereits im Vorfeld Ihres Besuchs herunterladen (deutsch oder englisch) und ausgefüllt mitbringen.
  • Für Handynutzer besteht die Möglichkeit, die Luca App zum „einchecken“ an den Pforten zu verwenden.

Als Nachweis für den Genesen-, Geimpft- oder Getestet-Status (3-G-Nachweis) gelten:

  • Nachweis einer vollständigen Impfung, ab 14 Tage nach der Zweitimpfung
  • Oder: Nachweis einer Covid-Infektion innerhalb der letzten sechs Monate (Vorlage des letzten positiven PCR-Testergebnisses, Mindestabstand zum Klinikbesuch: 28 Tage)
  • Oder: Nachweis einer Covid-Infektion, die länger als ein halbes Jahr zurückliegt (Vorlage des letzten positiven PCR-Testergebnisses), und Nachweis einer einmaligen Auffrischungsimpfung
  • Oder: Die Bescheinigung eines tagesaktuellen negativen Schnelltest-Ergebnisses

Personen, die einen tagesaktuellen negativen Schnelltestnachweis benötigen, können ein Testergebnis zu ihrem Termin oder Besuch mitbringen oder sich in Testcontainern am UKHD testen lassen. 

  • Für Besuchs- und Begleitpersonen sowie ambulante Patientinnen und Patienten, die sich testen lassen müssen, um ihren Besuch oder Termin am UKHD wahrzunehmen, sind Schnelltests an den Testcontainern am UKHD auch nach dem 11. Oktober kostenlos. Dafür werden sie gebeten, sich an der Pforte zu melden. Dort bekommen sie einen Zettel ausgehändigt, den sie an den Testcontainern vorzeigen können, um einen kostenlosen Test zu erhalten.
  • Testcontainer sind vor der Medizinischen / Chirurgischen Klinik, der Kopfklinik, der Kinderklinik sowie der Orthopädischen Klinik aufgebaut.
  • An den Testcontainern ist vorab eine online-Anmeldung sowie ein Smartphone, um den generierten QR-Code vorzeigen zu können, notwendig. Falls ein kostenloser Test in Anspruch genommen werden kann (s.o.), muss das ab dem 11. Oktober bei der Buchung des Termins mit angegeben werden. Auf dieser Webseite sind auch die Standorte und Öffnungszeiten der Testcontainer zu finden: Zur Online-Anmeldung.
  • Alle Personen, die das UKHD betreten, müssen laut Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in der Fassung vom 11. Januar 2021 eine FFP2-Maske tragen.
  • Wer keine FFP2-Maske hat, bekommt an der Pforte eine FFP2-Maske ausgehändigt.
  • Unsere Mitarbeiter in den Kliniken tragen selbstverständlich auch einen Mund-Nasen-Schutz (FFP2-Maske), um schwer erkrankte Patienten und andere Mitarbeiter zu schützen.
  • Textile Masken, chirurgische Masken („OP-Masken“) oder Masken mit Ventil sind nicht zugelassen.
  • Für stationäre Patienten ist ein chirurgischer Mund-Nasen-Schutz ausreichend.
  • Nur für externe Personen wie Lieferanten, Handwerker, Techniker in Bereichen ohne Patienten, also z. B. Institute, Verwaltung etc.gilt: Der Zutritt der betreffenden Bereiche ist auch nach Vorzeigen eines negativen Antigentests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, möglich. In diesem Fall muss ein chirurgischer Mund-Nasenschutz getragen werden.

Am Universitätsklinikum Heidelberg werden auch Covid19-Patienten behandelt. Die stationäre Versorgung der an Covid19 erkrankten Patienten erfolgt separat und unter strengsten Schutz- und Isolierungsmaßnahmen auf dafür extra eingerichteten Stationen. 

Auch Sie können aktiv dabei helfen, sich und andere vor Infektionen zu schützen:

  • Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen – auch aufgrund der andauernden Grippe- und Erkältungswelle.
  • Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz (MNS).
  • Waschen Sie regelmäßig und lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife.
  • Auch, wenn es schwerfällt: Vermeiden Sie Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen), wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden.
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern und vermeiden Sie es, Mund, Augen oder Nase zu berühren.

Detaillierte Information über das Coronavirus und die aktuelle Entwicklung in Deutschland finden Sie auf der Homepage des Robert Koch Instituts. www.rki.de

Die Bundesregierung hat eine Übersichtsseite mit Fragen und Antworten zum Coronavirus zusammengestellt. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Über die Lage in Baden Württemberg informiert das Landesministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/

Das Gesundheitsamt Rhein-Neckar informiert über Entwicklungen speziell im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg.
https://www.rhein-neckar-kreis.de/start/landratsamt/coronavirus+-+faq.html

COVID-19-KOORDINIERUNGSSTELLE

Die Corona-Pandemie stellt auch die Gesundheitsversorger im Rhein-Neckar-Kreis vor enorme Herausforderungen. Die Kapazitäten der Intensivbetten für COVID-19-Patienten wurden temporär deutlich erhöht, gleichzeitig gilt es, auch die intensivmedizinische Versorgung von Patienten sicherzustellen, die an anderen akuten Erkrankungen leiden. Und bei jedem neuen Covid-19-Patienten stellt sich die Frage: Welche Krankenhäuser in Heidelberg und Umgebung haben freie Kapazitäten für Corona-Patienten?

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