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Studienteilnahme

Aktuell suchen wir Studienteilnehmer zu folgenden Themen:

Musiktherapie für Frauen mit Depressionen (MUSED-Studie)

Hintergrund

Depressionen gehören zu den am weitesten verbreiteten psychischen Störungen. Depressionen wirken sich auf viele Bereiche des Erlebens und Verhaltens aus und gehen häufig mit Veränderungen der Emotionsregulation und Stressregulation einher.
Trotz bedeutender Fortschritte in der Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten, spricht ein Drittel aller depressiven Patienten nur unzureichend auf die Behandlung an. Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung und Erforschung neuer Behandlungsmöglichkeiten von besonderer Bedeutung.
In der MUSED-Studie untersuchen wir, ob eine Musik-Gruppentherapie die Behandlung bei depressiven Frauen wirkungsvoll ergänzen kann.

Was sind die Ziele der Studie?

In der MUSED-Studie wird untersucht, welchen Beitrag Musiktherapie zur Behandlung von Depressionen bei Frauen leisten kann. Da Musik direkt  die Gefühle anspricht und Einfluss auf unser Stresserleben nimmt, liegt die Vermutung nahe, dass Musiktherapie eine wirkungsvolle Ergänzung bei der Behandlung von Depressionen darstellen kann. 

Ziel der Musiktherapie ist es, die Symptome der Depression zu lindern sowie mögliche negative Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit, wie zum Beispiel Stress zu reduzieren und das Wohlbefinden zu steigern.
Die Wirksamkeit der Musiktherapie soll anhand psychologischer und psychobiologischer Messungen evaluiert werden.

Die Studie läuft wie folgt ab:

Zu Beginn der Studie werden ein diagnostisches Screening sowie eine Online-Befragung am Institut für Medizinische Psychologie druchgeführt. Daraufhin erfolgen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen psychophysiologische Messungen im Alltag mit 48-Stunden-EKG sowie Speichelabgabe 6 Mal am Tag. Am darauffolgenden Tag erfolgt wieder ein Ausfüllen von Fragebögen über eine Stunde.
Die Interventionsphase erstreckt sich über circa 10 Wochen. Hierzu werden die Teilnehmerinnen per Zufall entweder der Interventionsgruppe (10 Sitzungen Musiktherapie und Standardbehandlung) oder der Wartelisten-Kontrollgruppe (zunächst Standardbehandlung, Musiktherapie erfolgt nach Abschluss aller Messungen) zugeteilt. Während der Musiktherapie werden die Teilnehmerinnen sowohl selbst musizieren als auch Musik hören. Musikalische Vorerfahrungen oder Fertigkeiten sind hierzu jedoch nicht erforderlich.
Nach der Interventionsphase erfolgen erneut Messungen bei uns am Institut für Medizinische Psychologie, sowie Messungen im Alltag über zwei Tage.

Wer kann teilnehmen?

Zur Durchführung der MUSED-Studie werden ab sofort bis zum Sommer 2020 Frauen zwischen 18 und 65 Jahren gesucht, die unter einer Depression leiden. Alle Teilnehmerinnen erhalten eine Musiktherapie-Gruppenbehandlung mit 10 Sitzungen à 120 Minuten.


Kontakt und Ansprechpartner:
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Christine Gäbel (Studienleitung) – mused.studie@med.uni-heidelberg.de, Tel.: 06221/56-32523.

 

Paarintervention zur Förderung der Trauerbewältigung und Forschung zu vermittelnden neuroendokrinen Mechanismen (NeTT-Studie)

Die letale Erkrankung des Partners stellt nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für die Partnerschaft eine Herausforderung dar. Der Verlust des Partners kann anhaltende Trauerreaktionen mit heftigen psychischen Symptomen auslösen, welche sich sogar als diagnostizierbare psychische Störung manifestieren können. Daher sind nicht nur für Todkranke wirksame psychotherapeutische Interventionen notwendig, sondern auch für ihre Partner. Insbesondere Interventionen, die den Partner in den Prozess des Versterbens einbeziehen, können hilfreich sein.

Hintergrund

Die von H. Chochinov entwickelte Würdezentrierte Therapie (WzT) ist eine Kurzzeitintervention für Patienten am Lebensende, bei der mithilfe strukturierter Gespräche das Würdeempfinden der Beteiligten gestärkt und prägende Lebensereignisse rekapituliert werden. Neben ersten Hinweisen zur Wirksamkeit für die Patienten, liegen auch positive Ergebnisse für den Einbezug von Bezugspersonen vor, wenngleich mögliche positive langfristige Folgen für die Angehörigen selbst noch nicht erforscht wurden.

Die Trauerreaktion lässt sich auch auf psychobiologischer Ebene finden. Am Tiermodell konnte bereits gezeigt werden, dass der soziale Verlust mit enormen Stressreaktionen verbunden ist und mit Veränderungen des Neuropeptids Oxytocin einhergeht. In der Forschung mit Paaren existieren zudem Hinweise, die auf erhöhte Oxytocin- und reduzierte Cortisolkonzentrationen nach einer als positiv empfundenen Paarinteraktion hindeuten. Wir vermuten deshalb, dass eine Paarintervention am Lebensende u.a. durch eine Erhöhung des Oxytocinspiegels und eine Reduktion von Cortisolkonzentrationen wirkt. Sowohl auf subjektiver als auch auf körperlicher Ebene könnte die Intervention die Trauerreaktion nach Versterben des Partners positiv beeinflussen.

Was sind die Ziele der Studie?

Hauptziel ist es, eine würdezentrierte Kurzzeitintervention für Paare zur Unterstützung des Umgangs mit dem nahenden Versterben des Partners zu konzipieren und die Wirksamkeit in Hinblick auf das subjektive Wohlbefinden beider Partner zu evaluieren. Die Durchführung der WzT wird mit einer Gruppe der Teilnehmerinnen verglichen, deren Partner Entspannungsübungen zur Verbesserung ihres körperlichen Befindens erhalten. Ein weiteres Ziel ist die neuroendokrine Charakterisierung des Partnerverlusts. Dadurch soll ein besseres Verständnis von der Psychobiologie der Trauer erlangt werden. Wir erhoffen uns durch die Intervention, die Belastung in der Partnerschaft und die der Angehörigen zu reduzieren. Die paartherapeutische Intervention und ihre Evaluation sollen zukünftigen Paaren und angehörigen Partnerinnen dabei helfen, mit der schwierigen Situation umzugehen.

Wer kann teilnehmen?

  • Paare, bei denen der Mann an einer letalen Diagnose erkrankt ist
  • Paare, die dazu bereit sind, sich zufällig einer von zwei Gruppen (mit paartherapeutischer Intervention oder mit Entspannungsübungen für den erkrankten Partner, wobei in allen Fällen ein Trauerbewältigungsgespräch angeboten wird) zuteilen zu lassen
  • Die Partnerschaft sollte bereits länger als zwei Jahre andauern
  • Beide Partner sollten Interesse an der paartherapeutischen Intervention haben 

Die Studie läuft wie folgt ab:

  • Als Paar: Vier Termine, an denen Sie über die Studie aufgeklärt werden und als Paar die WzT bzw. die Entspannungsübungen erhalten. Diese Treffen werden nach gemeinsamer Absprache auf dem Zimmer Ihres Partners oder an einem anderen Ihnen vertrauen Ort stattfinden
  • Zusätzlich als belastete Partnerin: Sie werden vor und nach der Therapie jeweils an einem Tag gebeten, Fragen zu beantworten und an zwei darauffolgenden Tagen 12 Speichelproben abzugeben und weitere Fragen im Alltag zu beantworten; darüber hinaus wird eine Trauerbegleitung in Form von Gesprächen mit einer Psychologin/einem Psychologen angeboten

Was bringt Ihnen die Teilnahme?

  • Sie erhalten (wenn Sie der jeweiligen Gruppe zugeteilt werden) eine kostenlose Kurzzeitintervention, die sich bisher als wirksam erwiesen hat
  • Wir erwarten eine Unterstützung für Sie als Paar in der belastenden Situation
  • Sie erhalten 100 € Aufwandsentschädigung pro Paar

Projektbeginn und Kontakt

Das Projekt startet im Sommer 2019. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter folgender Mailadresse:
NeTT.studie@med.uni-heidelberg.de

 

Wir freuen uns sehr über Interessierte!
Ihr Studienteam


Dr. sc. hum. Corina Aguilar-Raab & Dr. phil. Monika Eckstein (Studienleitung)
M.Sc. Dora Hopf (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Studie zu sozialen Netzwerken bei Personen mit Alkoholkonsumstörungen und ihren wichtigen Bezugspersonen

Die Einbindung in gut integrierte soziale Netzwerke und die Wahrnehmung positiver sozialer Unterstützung sind wichtige Grundpfeiler für die Entwicklung und Aufrechterhaltung der psychischen und körperlichen Gesundheit. 

In dieser Studie möchten wir die sozialen Netzwerke von Personen mit Problemen im Umgang mit Alkohol genauer untersuchen und dabei auch die psychosoziale Belastung wichtiger Bezugspersonen betrachten.

Worum geht es?

Ziel unserer Studie ist es, die bisherige Forschung zu sozialen Netzwerken von Personen mit psychischen und Verhaltensstörungen durch Alkohol zu erweitern. Wir wollen somit einen Beitrag zu einem besseren Verständnis sozialbezogener Aspekte in der Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung dieser Störungen leisten. Unser übergreifendes Ziel ist es, das Therapieangebot für Menschen mit psychischen und Verhaltensstörungen durch Alkohol und deren wichtige Bezugspersonen zu verbessern und durch wissenschaftliche Forschung einen Beitrag zu diesen Themen zu leisten.

Wer kann teilnehmen?
  • Die Studie richtet sich an Frauen und Männer ab dem 18. Lebensjahr, die entweder selbst Betroffene/r einer psychischen und Verhaltensstörung durch Alkohol sind (Schädlicher Gebrauch F10.1 oder Abhängigkeitssyndrom F10.2) 
  • und/oder jemanden kennen, der Probleme im Umgang mit Alkohol zeigt.

Was bringt mir persönlich die Teilnahme an der Studie?
  • Als Betroffene/r: Ihr persönlicher Nutzen der Studienteilnahme liegt darin, dass Sie möglicherweise mehr Klarheit über Ihre sozialen Beziehungen erhalten können. Sie können erfahren, wen Sie als positiv oder negativ sozial unterstützend erleben, wer in Ihnen Angst auslöst oder angstauslösende Situationen repräsentiert und welche Personen beziehungsweise soziale Situationen bei Ihnen Suchtverlangen auslösen sowie steigern. Sie können Impulse für eine neue Sicht auf Ihre sozialen Netzwerke erhalten und erfahren, wie es sich anfühlt, wenn Sie einen besseren Überblick über Ihre sozialen Beziehungen erhalten. Gerne senden wir Ihnen darüber hinaus die Ergebnisse nach Abschluss unserer Studie auf Ihren Wunsch zu. 
  • Als Bezugsperson: Ihr persönlicher Nutzen der Studienteilnahme liegt darin, dass Sie möglicherweise Einblicke in gesundheitsbezogene Aspekte erhalten, die Sie als wichtige Bezugsperson einer Person mit psychischer und Verhaltensstörung durch Alkohol betreffen können. Gerne senden wir Ihnen darüber hinaus die Ergebnisse nach Abschluss unserer Studie auf Ihren Wunsch zu.

Wie soll das Ganze eigentlich ablaufen?

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, dürfen Sie sich gerne zunächst einmal bei per E-Mail oder auch telefonisch bei uns melden. Alle Kontaktdaten hierzu finden Sie am Ende dieses Textes. Gerne stehen wir Ihnen auch für Fragen zur Verfügung. Ihre Teilnahme umfasst die folgenden Punkte:

Als Betroffene/r: 

  • Ausfüllen eines Fragebogenheftes online oder in Papierform (ca. 60 Min.) 
  • Teilnahme an einem Termin für die Soziale Netzwerkdiagnostik (ca. 90 Min.)
  • Im Anschluss daran fragen wir Sie, ob und wenn ja, welcher Ihrer wichtigen Bezugsperson wir ebenfalls ein Fragebogenheft mit der Bitte um Beantwortung senden dürfen. Gerne können Sie dieses Fragebogenheft auch selbst übergeben. 

Als Bezugsperson: 

  • Ausfüllen eines Fragebogenheftes online oder in Papierform (ca. 30 Min.)

Welche Kosten entstehen mir durch die Studienteilnahme?

Die Teilnahme an unserer Studie ist kostenfrei. Es entstehen Ihnen keine studienbezogenen Kosten.

Personen & Kontakt

Bei Interesse oder Fragen können Sie sich an folgende Ansprechpartner wenden: 

Studienleitung

PD Dr. Christina Hunger-Schoppe

Team
  • Braus, B.Sc.
  • Michaela Humbek, B.Sc.
  • Marie Fröhlich, B.Sc.
  • Eva Gruber, B.Sc.
Kontakt

Institut für Medizinische Psychologie
Bergheimer Straße 20, 69115 Heidelberg
Email: soziale.netzwerke@med.uni-heidelberg.de 
Telefon: 06221-568140 

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Wer kann Mitmachen?

Teilnehmen können:

  • Frauen zwischen 18 und 45 Jahren,
  • die einen regelmäßigen Menstruationszyklus haben,
  • keine hormonelle Verhütung verwenden, und
  • im Allgemeinen physisch und psychisch gesund sind.

Wie soll das ablaufen?

Die Studienteilnahme umfasst einen zeitlichen Aufwand von insgesamt ca. 6 Stunden im Laufe von 6 Wochen, in denen Sie

  • einmalig eine Reihe von Persönlichkeitsfragebögen bearbeiten
  • zu insgesamt 4 individuell vereinbarten Terminen in das Institut für Medizinische Psychologie eingeladen werden, wo Sie Speichelproben abgeben und Entscheidungsaufgaben bearbeiten, und
  • täglich über einen sehr kurzen, internetbasierten Fragebogen Ihr Wohlbefinden und Stresserleben bewerten.

Für Ihren zeitlichen Aufwand erhalten Sie 60€. Psychologie-Studentinnen können alternativ 2 Versuchspersonenstunden und 40€ erhalten.

Personen & Kontakt

Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Studienteilnahme!

Bei Interesse oder Fragen erreichen Sie uns per E-Mail an SOKO.studie@med.uni-heidelberg.de oder telefonisch unter der Nummer 06221-56-8148.

Studienleitung: Katja Schmalenberger

Biopsychologische Grundlagen der sozialen Wahrnehmung

Der Kontakt zu anderen Menschen stellt ein elementares Bedürfnis eines jeden Menschen dar. Geprägt wird dieser Kontakt durch zuvor erlebte Erfahrungen. Dabei spielen die Wahrnehmung und die Unterscheidung verschiedener visueller Stimuli eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund sollen in dieser Studie die grundlegenden biopsychologischen Mechanismen der Wahrnehmung erforscht werden.
In dieser Studie werden verschiedene visuelle Stimuli präsentiert in Kombination mit kurzzeitigen taktilen Reizen. Gleichzeitig werden verschiedene psychophysiologische Parameter (Herzfrequenz, Hautleitfähigkeit) erhoben sowie eine Speichelprobe und Blut (zur Hormonanalyse) entnommen.
Des Weiteren wird mit Hilfe von Fragebögen die aktuelle Befindlichkeit sowie verschiedene soziale Faktoren erfasst.

Wie läuft die Studie ab?

Die Studie umfasst:

  • Beantwortung kurzer Fragebögen
  • Blut- und Speichelprobenentnahme
  • Verwendung von Nasenspray
  • Reize auf der Haut, die unangenehm sein können
  • Präsentation von Bildmaterial am Computer
  • die Studiendauer beträgt ca. 2,5- 3 Stunden

Wer kann mitmachen?

Kriterien zur Studienteilnahme:

  • Aktuell keine psychischen Störungen oder somatischen Erkrankungen
  • Frauen, die sich in einer Partnerschaft befinden und zwischen 18 - 45 Jahren alt sind
  • Keine hormonelle Verhütung
  • Bereitschaft an der Studie teilzunehmen

Was sind meine Vorteile?

Vorteile für Teilnehmerinnen:

  • Einblicke in ein spannendes Forschungsprojekt am Institut für medizinische Psychologie
  • 4 Versuchspersonenstunden für Studenten oder 20 € Probandenvergütung
  • Verlosung von 20 € Amazon-Gutschein
  • hochwertige digitale Ovulationstests geschenkt

Personen & Kontakt

Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Studienteilnahme!

Bei Interesse wenden Sie sich an: sowas.studie@med.uni-heidelberg.de oder telefonisch:

Neuronale Grundlagen der frühen Mutter-Kind-Bindung (NeMuK-Studie)

Einigen Müttern fällt es schwerer als anderen nach der Geburt einen einfühlsamen, emotionalen Kontakt mit dem Kind aufzubauen. Frühzeitige Hilfen bei Bindungsproblemen können negative Folgen für die kindliche Entwicklung verhindern.

Das Zentrum für Psychosoziale Medizin Heidelberg sucht aktuell für seine Studie "Neuronale Grundlagen der frühen Mutter-Kind- Bindung"

Dazu laden wir sowohl Frauen, die sich eine bessere Bindung an ihr Kind wünschen, als auch Frauen, die sich bereits gut an ihr Kind gebunden fühlen, ein.

Ziele der Studie

Im Fokus dieser Studie stehen Mütter, die Schwierigkeiten haben, eine emotionale Beziehung zu ihrem neugeborenen Kind aufzubauen. In dieser Studie wird untersucht, ob eine Neurofeedback-Intervention, genauer gesagt indem Mütter im MRT üben, ihre Gehirnaktivität in Reaktion auf Bilder ihres Kindes positiv zu beeinflussen, diesen Müttern helfen kann, die Beziehung zu ihrem 3-4 Monate alten Kind zu verbessern.

Hintergrund

Der Zeitraum nach der Geburt stellt für Mutter und Kind eine prägende Phase dar, der besonders der Mutter ständige Aufmerksamkeit und Anstrengung abverlangt. Viele Mütter erleben nach der Geburt einen sogenannten "Baby-Honeymoon" - einen Zustand, der in ihnen den Wunsch weckt, ständig in der Nähe ihres Kindes zu sein, es zu umsorgen und es ihnen ermöglicht, die Anstrengungen der Mutterschaft auf sich zu nehmen und legt den Grundstein für eine positive Entwicklung des Säuglings. Einigen Müttern fällt es schwerer nach der Geburt eine emotionale Bindung zu ihrem Kind aufzubauen. Dies geht häufig mit Selbstvorwürfen einher, auch mit Scham nicht so positiv auf ihr Kind reagieren zu können wie sie es gerne würden. Diese Studie soll Müttern helfen, die Beziehung zu ihrem 3-4 Monate alten Kind zu verbessern, indem sie üben, ihre Gehirnaktivität in Reaktion auf Bilder ihres Kindes positiv zu beeinflussen. Dafür wird die Gehirnaktivität der Mütter, während sie im Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) liegen, gemessen und ihnen life zurückgemeldet. Diese Intervention setzt bewusst keine Medikamente ein und stellt somit eine neue Methode dar, die Beziehung zwischen Mutter und Kind nachhaltig zu verbessern.

Wie läuft die Studie ab?

Insgesamt umfasst die Studie drei Termine (3, 6 und 12 Monate nach der Geburt), zu denen Mütter mit und ohne Bindungsschwierigkeiten gemeinsam mit ihren Babies zu uns ins Zentrum für Psychosoziale Medizin kommen. Zu diesen Terminen wird neben Interviews zum Gesundheitsstatus der Mutter und zur Bindung an das Kind sowie Fragebögen als auch die Mutter-Kind-Interaktion erfasst und eine Untersuchung im Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) durchgeführt. Für Mütter, die an der Intervention zur Verbesserung der mütterlichen Bindung teilnehmen, gibt es zusätzlich drei Trainings im Abstand von ca. 14 Tagen, bei denen im MRT geübt wird, die Gehirnaktivität als Reaktion auf Bilder des eigenen Kindes hochzuregulieren. Daneben werden bei der Mutter auch jeweils eine kleine Menge Blut abgenommen, um das Bindungshormon Oxytocin zu erfassen. Im Rahmen der Studie werden verschiedene Interviews und Fragebögen zum Einsatz kommen, die unter anderem an das Kind erfassen Im Alter von 12 Monaten wird dann zusätzlich auch die kindliche Entwicklung mithilfe eines allgemeinen Entwicklungstests spielerisch erfasst.

Personen & Kontakt

Bei Interesse oder Fragen erreichen Sie uns unter:

NeMuK-Telefon: 06221-56-34438
E-Mail: NeMuK.info@med.uni-heidelberg.de

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Studienleitung:

  • Prof. Dr. Beate Ditzen, Institut für Medizinische Psychologie im Zentrum für Psychosoziale Medizin Universitätsklinikum, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Dr. Dipl. Psych. Monika Eckstein, Institut für Medizinische Psychologie im Zentrum für Psychosoziale Medizin Universitätsklinikum, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Dr. phil. Dipl.-Psych. Anna-Lena Zietlow, Institut für Medizinische Psychologie im Zentrum für Psychosoziale Medizin Universitätsklinikum, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

in Kooperation mit:

  • Prof. Dr. Peter Kirsch, Zentralinstitut für seelische Gesundheit, Medizinische Fakultät Mannheim, Ruprecht Karls-Universität Heidelberg
  • Dr. Daniela Noe, Klinik für Allgemeine Psychiatrie im Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Heidelberg

Gefördert von der Dietmar Hopp-Stiftung

Ansprechpartner:

Soziale Interaktion bei Depression (SIDE Studie)

Psychobiologische Marker & reales Interaktionsverhalten bei belasteten & nicht-belasteten Paaren

In einem aktuellen Forschungsprojekt am Institut für Medizinische Psychologie untersuchen wir, wie sich der gegenseitige Umgang und das Wohlbefinden von gesunden und psychisch belasteten Paaren unterscheiden und ob ein achtsamkeits- und mitgefühlsbasiertes Gruppentraining für Paare die Beziehungsqualität und das Miteinander verbessert.

Hierzu laden wir Paare ins Institut für Medizinische Psychologie zu einer Untersuchung der sozialen Paarinteraktion ein.

Wer kann teilnehmen?

Nicht-belastete Paare und belastete Paare, bei denen die Partnerin an einer Depression leidet.

  • mind. 2-jährige Partnerschaft; Mindestalter 20 Jahre
  • ohne schwerwiegende körperliche Erkrankungen
  • Bereitschaft an den Erhebungen teilzunehmen, die an zwei fortfolgenden Tagen stattfinden (Interviews, Fragebögen, Speichel- & Blutproben, EKG-Gurt, sowie Video- & Blickbewegungsmessungen)

Ihre Vorteile

Sie erhalten 100€ Aufwandsentschädigung pro Paar für eine Studienerhebung (bei zwei Studienerhebungen innerhalb von ca. 12 Wochen max. 200€ pro Paar).

Außerdem bieten wir für nicht-belastete Paare einen gruppenbasierte Achtsamkeits- und Mitgefühlstag sowie für belastete Paare ein 10-wöchiges gruppenbasiertes Achtsamkeits- und Mitgefühlstraining an. Die Kosten von 100 bzw. 300€ pro Person übernimmt das Institut in voller Höhe!

Achtsamkeit und Mitgefühl kann den Umgang mit sich und anderen positiv beeinflussen und so auch die Beziehungsqualität in der Partnerschaft verbessern. Der Effekt des sogenannten CBCT® Trainings („Cognitively-Based Compassion Training“), das in den USA entwickelt wurde, wurde bereits erfolgreich auf unterschiedliche Weise nachgewiesen (für mehr Informationen: tibet.emory.edu/cognitively-based-compassion-training/projects/index.html).

Nähere Informationen zum Achtsamkeits- und mitgefühlsbasierten Gruppentraining finden Sie außerdem in unserem Flyer: PDF Behandlungsangebot

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Studie! Bitte informieren Sie ggf. auch interessierte Bekannte über die Möglichkeit der Studienteilnahme bzw. unseres Behandlungsangebots!

Personen & Kontakt

Bei Interesse wenden Sie sich per Mail an: projekt.cbct@med.uni-heidelberg.de

Und/oder besuchen Sie unsere Informationsveranstaltung zum Thema achtsamkeits- und mitgefühlsbasierte Paartherapie bei Depression. (Termine)

Projektleitung:

Einschätzung von Bewerbungsbildern

BEWERBUNGSBILDER - SEGEN ODER FLUCH?

Im Rahmen unseres Forschungsprojektes am Institut für Medizinische Psychologie Heidelberg untersuchen wir den ersten Eindruck von Bewerbungsbildern und erfassen zudem physiologische Messungen, wie Herzratenvariabilität und auch die Blickbewegungen mittels eines Eye Trackers, Ihre subjektive Einschätzung sowie Ihre Stimmung während der Untersuchung.

Wie läuft die Studie ab?

Sie schicken uns ein Bewerbungsbild von Ihnen, zu dem Sie von anderen Studienteilnehmern eine Rückmeldung erhalten. Gleichzeitig werden auch Sie die Bilder der anderen Probanden einschätzen. Der Zeitaufwand beträgt ca. 80 min.

Sie bekommen 8€ zur Vergütung. Psychologie-Studierende können alternativ 1,5 VP-Stunden erhalten.

Wer kann teilnehmen?

Personen ab 18 Jahren

Personen & Kontakt

Bei Interesse richten Sie sich an: feedback.studie@med.uni-heidelberg.de

Projektleitung: