Bakerzyste

Bereich Sportorthopädie und Sporttraumatologie

Definition der Erkrankung

Die Bakerzyste ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Aussackung der Kniekehle. Sie gilt als indirektes Anzeichen einer Schädigung im Kniegelenk. Ursachen dafür können Arthrose oder Meniskusschäden sein. 

Weitere Informationen

Symptome

Schmerzen sowie eine bewegungsabhängige und häufig wiederkehrende Schwellung in der Kniekehle und der oberen Wadenmuskulatur sind die Folge einer Bakerzyste.

Ablauf der Behandlung

Zur Behandlung stehen sowohl konservative als auch operative Maßnahmen zur Verfügung.

Meist werden Bakerzysten konservativ behandelt. Hierbei kommen entzündungshemmende Medikamente und Physiotherapie zur Anwendung. Die Zyste kann auch punktiert werden. Allerdings muss dabei oft mit einem Wiederauftreten gerechnet werden, da die Ursache der Zyste auch weiterhin bestehen bleibt.

Wenn innerhalb von sechs Monaten keine wesentliche Verbesserung der Beschwerden erreicht wird, ist eine operative Vorgehensweise ratsam. Dabei wird die der Zyste zugrunde liegende Ursache, beispielsweise ein Meniskusschaden, behandelt. Kann der Knieschaden, z. B. durch eine Arthroskopie behoben werden, bildet sich die Bakerzyste in zwei Drittel der Fälle von selbst wieder zurück. Eine Operation oder Entfernung der Bakerzyste ist in diesen Fällen dann nicht mehr notwendig.