Universitätsklinikum Heidelberg

Lähmung eines Kehlkopfnerven

Krankheitsbild Verfahren Ambulanzen

Definition der Erkrankung

Die Lähmung eines Kehlkopfnerven führt zum Stillstand eines Stimmbands.

Symptome

Der betroffene Patient bemerkt in erster Linie eine Heiserkeit und eine leisere Stimme. Sind beide Kehlkopfnerven betroffen können beide Stimmbänder nicht mehr bewegt werden. Die Stimme ist in diesem Fall fast normal, aber der betroffene Patient bemerkt eine ausgeprägte Luftnot. Häufig wird dann unter Umständen sogar ein Luftröhrenschnitt notwendig.

Ursachen

Die häufigste Ursache für Lähmungen der Kehlkopfnerven sind Operationen an der Schilddrüse. Aber auch andere Operationen im Bereich des Halses, der Halswirbelsäule und des Brustkorbs können solche Nervenschädigungen verursachen. Selten kann auch ein Tumor im Verlauf des Nerven verantwortlich sein.

Diagnose

Die elektrophysiologische Untersuchung der Kehlkopfnerven erlaubt eine Einschätzung der Nervenschädigung und damit eine rechtzuverlässige Prognose der Ausheilungswahrscheinlichkeit. Bei einseitigen Lähmungen hilft die elektrophysiologische Untersuchung zu entscheiden, ob eine stimmverbessernde Operation angezeigt sein könnte und wann der dafür am besten geeignete Zeitpunkt ist. Bei der beidseitigen Lähmung, die ja vor allem zu Atemnot führt, ist die elektrophysiologische Untersuchung eine wichtige Voraussetzung für einen operativen Eingriff zur Kehlkopferweiterung.

Verfahren
Elektrophysiologische Diagnostik im HNO-Bereich
Allgemeine HNO-Ambulanz
Allgemeinambulanz

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