Universitätsklinikum Heidelberg

Pleuraempyem

Definition der Erkrankung

Das Pleuraempyem bezeichnet eine Eiteransammlung im Brustkorb.

Ursachen

Ursächlich sind Bakterien, die häufig im Rahmen einer verschleppten Lungenentzündung (Pneumonie) auf das Rippen- oder Lungenfell (Pleura) übergreifen.

Ablauf der Behandlung

Die Therapie der Wahl ist die operative Sanierung. Dafür wird zumeist die minimalinvasive Thoraxchirurgie verwendet. Über zwei bis drei kleine Schnitte am Brustkorb werden der Eiter aus dem Brustkorb entfernt, Verwachsungen gelöst und die Pleurahöhle anschließend sorgfältig gespült. Hiernach werden Thoraxdrainagen eingelegt, um die Lunge besser zur Entfaltung zu bringen und, je nach Bakteriennachweis, auch nach der Operation die Brusthöhle spülen zu können.

Das Pleuraempyem ist vom Abszess abzugrenzen. Der Abszess ist eine abgekapselte Ansammlung von Eiterin einer nicht natürlichen Körperhöhle, etwa in der Haut oder Lunge.

Verfahren
Minimalinvasive Thoraxchirurgie
Therapie
Thoraxfenster
Allgemeine Ambulanz (Interdisziplinäre Ambulanz)
Allgemeinambulanz

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