Universitätsklinikum Heidelberg

Pleuraerguss

Definition der Erkrankung

Im Spalt zwischen den beiden Pleurablättern befindet sich eine geringe Menge an Flüssigkeit, die das Gleiten der Lunge unterstützt. Entzündungen der Pleura oder Absiedelungen von Krebszellen an der Pleura (Pleurakarzinose) verursachen eine erhöhte Bildung an Pleuraflüssigkeit, die den Pleuraspalt vergrößert und das Lungengewebe zurückdrängt. Häufig fällt ein Pleuraerguss daher durch eine zunehmende Luftnot auf.

Ablauf der Behandlung

Zur Klärung der Ergussursache kann zunächst eine Pleurapunktion erfolgen. Eine minimal-invasive Thorakoskopie (VATS ermöglicht eine zuverlässige Diagnosestellung. Im gleichen Eingriff kann ggfs. eine Verklebung der Pleurablätter (Pleurodese) zur Vermeidung eines wiederkehrenden Ergusses erfolgen. Alternativ wird eine Dauerdrainage eingelegt (PleurX-Katheter).

Verfahren
Minimalinvasive Thoraxchirurgie
Verfahren
Talkumpleurodese
Allgemeine Ambulanz (Interdisziplinäre Ambulanz)
Allgemeinambulanz

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