Universitätsklinikum Heidelberg

(Primäres) Fibromyalgie-Syndrom

Definition der Erkrankung

Beim primären Fibromyalgie-Syndrom handelt es sich um chronische Ganzkörperschmerzen am Bewegungsapparat. Im Gegensatz zum sekundären Fibromyalgie-Syndrom, das sich auf eine mit Schmerzen einhergehende Erkrankung beispielsweise aus dem rheumatischen Formenkreis aufpfropft, liegt der Schmerzentstehung beim primären Fibromyalgie-Syndrom ursprünglich keine solche Erkrankung zugrunde.

Krankheitsverlauf

Der Verlauf des primären Fibromyalgie-Syndroms ist zwar günstig, da im Gegensatz zu entzündlich-rheumatischen Erkrankungen keine Schädigungen am Bewegungsapparat eintreten, die fortwährenden Schmerzen sind für die Betroffenen jedoch sehr quälend und schwierig zu therapieren. Begleitend treten häufig Depressionen, Ängstlichkeit, Schlafstörungen, Fatigue (ausgeprägte Müdigkeit), Konzentrations- und Gedächtniseinschränkungen und weitere Körperbeschwerden wie Verdauungsstörungen auf.

Ablauf der Behandlung

Da das Mischbild aus körperlichen und seelischen Störungen einen ganzheitlichen Ansatz erfordert, erfolgt die Behandlung in der Regel durch die Psychosomatik und gegebenenfalls eines Schmerztherapeuten.

Nähere Informationen für Arzt und Patient finden Sie auf der Seite des Rheumazentrums Heidelberg und auf der Seite der Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg.

Rheuma- und Schmerzambulanz
Spezialambulanz

Kontakt

0622156-8774 0622156-5988

Termin nur nach telefonischer Vereinbarung

Telefonische Servicezeit

Mo – Do 08:30 – 12:00  13:00 – 15:30  
Fr 08:30 – 14:30  

Adresse

Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
Gebäude 6410
Anfahrt