Universitätsklinikum Heidelberg

Thoracic Inlet- bzw. Outlet-Syndrom

Definition der Erkrankung

Das Thoracic Inlet- (Englisch für Einlass) beziehungsweise Outlet-Syndrom (Englisch für Auslass) ist ein Überbegriff für sogenannte neurovaskuläre Engpasssyndrome des Schultergürtels. Im Bereich des Halses münden viele Blutgefäße und Nervenstränge in den Brustkorb (Thorax) und müssen dabei physiologische Engstellen, bedingt etwa durch Knochen und Muskeln, passieren. Werden Blutgefäße (insbesondere die Arterien) und / oder Nervenstränge komprimiert (Outlet-Syndrom), so resultieren daraus Muskelschwäche, Schmerzen und Taubheitsgefühl. Kommt es zu einer Kompression der Venen (Inlet-Syndrom), kommt es häufig zu Blutgerinnseln (Thrombosen) in den Armvenen, da der Rückfluss des Blutes in den Thorax erschwert wird. Die Therapie der Wahl besteht in der behutsamen Entfernung der Engstelle, zum Beispiel durch die chirurgische Entfernung eines Knochenvorsprungs oder einer überzähligen Rippe.

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