Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Urogynäkologie – Funktionelle Expertise auf universitärem Spitzenniveau

Das Team der Urogynäkologie vereint moderne funktionelle Medizin mit hochspezialisierter operativer Expertise. Ziel ist die nachhaltige Wiederherstellung von Kontinenz, Beckenbodenstabilität und Lebensqualität – unter maximaler Schonung anatomischer und funktioneller Strukturen.

Die Diagnostik umfasst modernste funktionelle und bildgebende Verfahren, einschließlich differenzierter Urodynamik, hochauflösender Sonographie und interdisziplinärer radiologischer Abklärung. Auf dieser Grundlage wird für jede Patientin ein individuelles, leitliniengerechtes Therapiekonzept erstellt.

Grundsätzlich werden alle konservativen Therapieoptionen konsequent ausgeschöpft. Hierzu zählen Beckenbodentraining, Pessartherapie, medikamentöse Verfahren sowie multimodale funktionelle Konzepte. Operative Maßnahmen werden erst dann empfohlen, wenn ein klarer funktioneller Nutzen zu erwarten ist.

Das operative Spektrum umfasst vaginale, laparoskopische sowie roboter-assistierte Verfahren. Zur Wiederherstellung der Kontinenz stehen differenzierte Techniken zur Verfügung, ebenso sämtliche rekonstruktiven Eingriffe zur Behandlung von Senkungszuständen. Hierzu gehören alle Formen der Cervicopexie, sakrokolpopexische Verfahren, verschiedene Vaginalfixationen sowie weitere pexierende Techniken zur anatomischen Rekonstruktion des Beckenbodens. Ziel ist stets ein spannungsfreies, anatomisch korrektes und funktionell nachhaltiges Ergebnis.

Komplexe Befunde werden interdisziplinär gemeinsam mit der Urologie und der Viszeralchirurgie beurteilt. Bei kombinierter Beckenbodenpathologie erfolgen gegebenenfalls gemeinsame operative Konzepte, einschließlich rektopexischer oder resezierender Verfahren.

Als universitäres Zentrum verbindet die Klinik operative Präzision, minimal-invasive Technologie und wissenschaftliche Expertise auf höchstem Niveau – für eine sichere, nachhaltige und patientinnenorientierte Therapie.