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Veränderungen bei Gestationsdiabetes

Analyse von molekularen Veränderungen bei Gestationsdiabetes und vorbestehendem Diabetes bei Mutter und Kind

Bei Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes und vorbestehendem Diabetes mellitus der Mutter sind die langfristigen Risiken und Folgen für das Kind noch nicht vollständig verstanden und Gegenstand epigenetischer Forschungsansätze. Die Arbeitsgruppe untersucht, ob die Exposition einer diabetischen Stoffwechsellage während der Embryonalentwicklung zu einer Veränderung von Methylierungsmustern führen kann, ob diese auch die Genexpression beeinflussen und ob diese aberranten Methylierungsmuster bei Kindern mit Diabetes und vorheriger Exposition von Diabetes während der Schwangerschaft auftreten, was ein Anzeichen sein könnte, dass diese persistieren.

Die Rekrutierung der Probandinnen läuft seit Mitte 2011. Eingeschlossen werden Schwangere mit Gestationsdiabetes, Schwangere mit vorbestehendem Diabetes mellitus Typ I oder II, sowie gesunde Kontrollpatientinnen. Neben einer Information über die Studie und entsprechender Aufklärung kommt auf die Probandinnen lediglich eine Blutentnahme in der Schwangerschaft zu, die meist nicht zusätzlich sondern im Rahmen einer ohnehin erforderlichen Blutentnahme erfolgen kann, sowie zum Entbindungszeitpunkt eine mütterliche Blutentnahme sowie das Einverständnis zur Entnahme von wenigen Millilitern Nabelschnurblut aus der Plazenta (nicht vom Neugeborenen).

Nähere Informationen gerne über OÄ Frau Dr. Bettina Schlehe.