Das Frühbehandlungszentrum für junge Menschen in Krisen

 

Das Frühbehandlungszentrum für junge Menschen in Krisen (FBZ) ist ein Kooperationsprojekt der Klinik für Allgemeine Psychiatrie und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg.

 

Das Konzept des FBZ ist speziell auf die Früherkennung und die Behandlung psychischer Störungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von ca. 15-25 Jahren ausgerichtet.

 

Die häufigsten Indikationen für eine stationäre Diagnostik und Behandlung im FBZ sind Prodromalstadien, psychosenahe Syndrome und manifeste Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis, insbesondere Erstmanifestationen psychotischer Störungen. Weitere Indikationen für eine stationäre Aufnahme sind differenzialdiagnostisch unklare Entwicklungs- und Anpassungsstörungen, affektive Störungen, Angst- und Zwangserkrankungen sowie Störungen aus dem Autismus-Spektrum.

 

Neben einer umfassenden medizinischen Differenzialdiagnostik und einer am aktuellen Stand der Forschung ausgerichteten individualisierten Psychopharmakotherapie gehören die Herstellung eines tragfähigen therapeutischen Bündnisses und die Förderung der patienteneigenen Ressourcen zu den vordringlichen Behandlungszielen des FBZ. Das multimodale Therapiekonzept der Station umfasst daher über psycho-, sozio- und pharmakotherapeutische Angebote hinaus vielfältige psychotherapeutische, pädagogische, musik-, ergo-, kunst-, bewegungs- und arbeitstherapeutische Elemente.