INKA Studie

Ermittlung der Sicherheit und Durchführbarkeit einer primären Bestrahlung mit Kohlenstoffionen in Rasterscan-Technik bei Pancoast-Tumoren im Rahmen des trimodalen Behandlungskonzepts.

 

Zusammenfassung

Die Standardtherapie beim lokal fortgeschrittenen und nicht fernmetastasierten Pancoast- Tumor mit nicht-kleinzelliger Histologie ist ein trimodales Vorgehen bestehend aus einer Radiochemotherapie und anschließender chirurgischer Resektion. Hoch-LET-Strahlung wie z. B. Kohlenstoffionen bieten theoretisch biologische Vorteile wie beispielsweise eine verbesserte biologische Effektivität. Die vorliegende Studie soll als monozentrische, einarmige, prospektive offene Pilotstudie am Heidelberger Ionentherapiezentrum (HIT) durchgeführt werden, bei der die Strahlentherapie des standardisierten trimodalen Konzepts mittels einer Bestrahlung mit Kohlenstoffionen durchgeführt wird. Nach nicht-invasiver Immobilisierung der Patienten und CT-basierter Bestrahlungsplanung, sollen 20 Patienten neoadjuvant mittels C12-Schwerionentherapie in 13 Fraktionen bis zu einer Gesamtdosis von 39 GyE kombiniert mit einer Standardchemotherapie behandelt werden. Primärer Endpunkt ist die Machbarkeit und Sicherheit dieses Therapiekonzepts an Hand der Inzidenz von Grad 3/4 NCI-CTC-AE Toxizität und/oder eines Abbruchs der geplanten Therapie aus jedwedem Grund. Sekundärer Endpunkt ist der Regressionsgrad im Präparat nach chirurgischer Resektion.

 

 

Einschlusskriterien

 

Ausschlusskriterien