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Pädiatrische Onkologie, Hämatologie und Immunologie

Forschung

Für die Verbesserung des Verständnisses der Erkrankungen unserer Patienten und für die Entwicklung neuer Therapiestrategien bauen wir auf das Konzept der personalisierten Medizin. Diesem Schlagwort liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die konventionell definierten bösartigen Erkrankungen sich in ihrer molekularen Grundlage in ausgesprochen heterogene Gruppen unterscheiden lassen. Dabei können die so definierten Unterschiede den allergrößten Einfluss auf die erforderliche Therapie und damit auch auf die Behandlungsaussichten haben. Wir wissen heute, dass es darauf ankommt, nicht nur den erkrankten Menschen ganz persönlich zu nehmen, sondern auch die Individualität seiner Erkrankung zu erkennen und dies für eine möglichst individualisierte Therapie zu nutzen. Um hier zum Ziel zu kommen, setzen wir subtile molekulare und immunologische Analyseverfahren ein, die es erlauben, einen ganz individuellen quasi personalisierten Fingerabdruck der Erkrankung abzubilden. Um die Erkenntnisse aus dieser vertieften Diagnostik in neue Behandlungsstrategien zu übersetzen, haben wir präklinische Modelle entwickelt und klinische Studien für unsere Patienten initiiert.

Anämien und nicht maligne Blutkrankheiten

Die nicht malignen Blutkrankheiten umfassen sowohl angeborene als auch erworbene Krankheiten der roten Blutkörperchen (Blutarmut, Anämien), der weißen Blutkörperchen (Erkrankungen des Immunsystems) und der Blutplättchen (Störungen der Blutgerinnung). Zu den seltenen Anämien zählen neben den eigentlich seltenen Erkrankungen auch angeborene Blutkrankheiten wie die Sichelzellerkrankung oder die Thalassämie. Diese werden bezogen auf die Weltbevölkerung als häufigste Erbkrankheiten überhaupt gerechnet, treten aber in Mitteleuropa fast ausschließlich bei der eingewanderten Bevölkerung auf und gelten deshalb als seltenen Anämien.

Eisenstoffwechselkrankheiten

Molekulare Medizin

Molekular-medizinisches Verständis von Krankheiten ist wichtig bei der Entwicklung neuer Therapiekonzepte. Der interdisziplinäre Charakter der Forschergruppen führt zu einem tiefen Verständnis von Krankheit und Therapie.