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Lehrforschung

Entwicklung, Implementierung und Evaluation einer interaktiven Lehr-DVD 'Medizinische Psychologie/Medizinische Soziologie'

Dieses Projekt soll der Verbesserung der Lehre der Medizinischen Psychologie/Medizinischen Soziologie dienen. Dazu werden fallbasierte und aufeinander aufbauende Lehrinhalte entwickelt:

  • gefilmte Kurzszenen einer Lehrfamilie von standardisierten Patienten (SPs) auf dem Weg durch die Stadien der Medizinischen Psychologie/Medizinischen Soziologie von Geburt bis Lebensende
  • textbasierte prototypische Verläufe der Planung empirischer Studien: Planung, Durchführung und Auswertung empirischer Doktorarbeiten mit Wissensüberprüfung über Multiple-Choice-Fragen zu methodischen Grundlagen.

Ziel dieses Projektes ist die Erstellung einer interaktiven Lehr-DVD, in der die beiden fallbasierten Lehrinhalte (einschließlich der Kurzfilme) enthalten sind, und die zu den weiteren Schwerpunktthemen der Medizinischen Psychologie/Medizinischen Soziologie, deren Gegenstandskatalog sowie zum NKLM in Bezug gesetzt werden. Die Entwicklung und Implementierung dieser Lehr-DVD soll in einem Promotionsvorhaben wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden. Die "Gesprächsreihe Medizinische Psychologie" ist seit April 2019 beim Thieme-Verlag verfügbar.

Geplante Laufzeit: 2016–2018
Förderung: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen der Sonderlinie Medizin – Förderlinie Lehre zur Verbesserung der Qualität in der Lehre
Leitung: Beate Ditzen, Tewes Wischmann
Kontakt: Julia Mahal
Evidenzbasierte Kommunikation und professionelles Handeln

Eine wesentliche Kernkompetenz für die Ausübung des medizinischen Berufs ist die Kommunikationskompetenz. In den vergangenen Jahren haben die neurobiologischen Grundlagen zur sozialen Wahrnehmung, Stress, Belastung und neurokognitiver Leistungsfähigkeit sowie Erkenntnisse zur evidenzbasierten Medizin und Risikokommunikation das wissenschaftliche Verständnis ärztlichen Kommunikationsverhaltens grundlegend verändert. Mit dem Projekt „Evidenzbasierte Kommunikation und professionelles Handeln“ sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für kommunikatives Handeln in das Curriculum innerhalb des Medizinstudiums integriert werden. Aufbauend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen das bestehende Kommunikationscurriculum sowie das Prüfungsprogramm wissenschafts- und evidenzbasiert überarbeitet und weiterentwickelt werden. Dabei wird erstmalig ein fächer- und semesterübergreifendes Skript erstellt, welches den Studierenden als roter Faden dient und den Transfer in die klinische Tätigkeit erleichtert.

Hierfür arbeiten wir mit der Klinik für Psychiatrie, der Allgemeinen Inneren Medizin und der Psychosomatik und der Biometrie zusammen. Mehr Erfahren

Leitung:

Franziska Bässler, Beate Ditzen, Daniela Roesch-Ely, Anja Sander und Jobst-Hendrik Schultz

Kontakt seitens der Medizinischen Psychologie:

Sophie Schweizer, Monika Eckstein

Arbeitsgruppe:

N. Deis, A. Herrler, Dr. S. Lommer-Steinhoff, Prof. Dr. C. Nikendei (Senior Advisor), A. Schaal-Ardicoglu, PD Dr. JH. Schultz, Prof. Dr. B. Ditzen, Dr. M. Eckstein, F. Ibert, Dr. S. Schweizer, H. Honecker, S. Preussler, A. Sander, I. Rek, und Prof. Dr. D. Rösch-Ely

Explorative Befragung von berufstätigen Medizinern zur Verbesserung der Lehre in der Medizinischen Psychologie

In diesem Promotionsvorhaben (Dr. med. dent.) werden online Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Klinik zur subjektiv eingeschätzten Bedeutung der Lehre in der Medizinischen Psychologie/Soziologie für die aktuelle Berufstätigkeit befragt. Aus den Ergebnissen sollen Konzepte für die Verbesserung der aktuellen Lehre entwickelt werden.

Geplante Laufzeit:

2017–2018

Förderung:

keine

Leitung:

Tewes WischmannJulia Mahal

Kontakt:

Jeanette Amann