Molekularpathologisches Zentrum (MPZ)

Das Team des Molekularpathologischen Zentrums (MPZ) des Instituts für Pathologie Heidelberg (IPH) führt qualitative und quantitative Analysen von Nukleinsäuren (DNA und RNA) durch, die bei onkologischen Erkrankungen und  im Rahmen der Erregerdiagnostik von Infektionserkrankungen zur Anwendung kommen. Die molekulare Gewebediagnostik ist integraler Bestandteil der Pathologie.
Dabei verstehen wir uns als Diagnostikexperten und engen Partner der klinischen Kollegen und Patienten.

Das Methodenspektrum wird kontinuierlich an neueste Anforderungen und wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst und umfasst alle derzeit üblichen molekulargenetischen Verfahren:


Zurzeit halten wir mehr als 80 qualitätskontrollierte genetische Analysen vor, die von unseren klinischen Partnern angefordert werden können.
Das Portfolio wird kontinuierlich erweitert.


Diese Methoden werden ganz überwiegend an Gewebeproben (Biopsat oder Resektat) eingesetzt, so dass in Verbindung mit der histopathologischen Diagnostik ein integrierter Befund erreicht wird, der in der Regel in interdisziplinären Tumorboards besprochen wird und die bestmögliche Therapie des Patienten zum Ziel hat. Darüber hinaus ist für bestimmte Tumorerkrankungen und klinische Konstellationen auch die Untersuchung von Tumorzell-DNA im Blut möglich.  

Neben dem Nachweis und der Subtypisierung von Viren und Bakterien (z. Bsp.: HBV, HCV, EBV, T. whippelii, HPV) bei Infektionen, bieten wir für  Tumorerkrankungen eine fokussierte, klinisch relevante, Testung somatischer genetischer Veränderungen (Mutationen, Translokationen, Genfusionen, Kopienzahlveränderungen) an.


Je nach klinischer Konstellation, haben diese molekularpathologischen Testungen -in Verbindung mit der histopathologischen Befundung- zum Ziel die genaue 1) Typisierung eines Tumors zu erreichen, eine Abschätzung der 2) Prognose zu unterstützen, das 3) Ansprechen einer Therapie vorherzusagen (Prädiktion) und therapeutische Zielstrukturen (‚drug targets‘) im Rahmen der Präzisionsonkologie zu identifizieren.


Neben dem Universitätsklinikum Heidelberg, erbringt das MPZ molekularpathologische Untersuchungen für zahlreiche weitere Partnereinrichtungen. Mit dem Opens external link in new windowNationalen Centrum für Tumorerkrankungen  (NCT) pflegen wir eine enge Kooperation in der klinischen Diagnostik, Studiendiagnostik,  und im Rahmen des Gesamt-Exom-Sequenzierprogramms Opens external link in new windowMASTER . Das MPZ unterstützt außerdem das Heidelberger Zentrum für Personalisierte Onkologie (Opens external link in new windowDKFZ-HIPO ).

Unser Ziel ist die bestmögliche Diagnostik, die qualitätsgesichert und durch effiziente Arbeitsabläufe zu einem schnellen und inhaltlich fundierten molekularpathologischen Befund führt.

   
Zur Sicherstellung der Initiates file downloadQualität unserer Diagnostik nehmen wir neben internen Qualitätskontrollen nicht nur regelmäßig an Ringversuchen der Qualitätsinitiative Pathologie (QuIP ) der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und des Berufsverbandes Deutscher Pathologen teil, sondern initiieren und gestalten diese nationalen und internationalen Ringversuche als Panel-Institut aktiv mit.


Unsere Diagnostik-Kompetenz im Bereich der Präzisionsmedizin und personalisierten Onkologie stellen wir gerne auch für klinische und translationale Studien zur Verfügung, die durch das Opens external link in new windowStudienzentrum des IPH betreut werden.  

Hier finden Sie einen Überblick über das molekularpathologische Initiates file downloadLeistungsspektrum.

 

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TEAM

Ärztlicher Leiter und Leiter Molekularpathologisches Zentrum (MPZ):    
OA Dr. med. Albrecht Stenzinger [Opens external link in new windowPubmed ]

 

Technischer Leiter Klinische Molekulardiagnostik des MPZ:         
Dr. rer. nat. Roland Penzel [Opens external link in new windowPubmed ]

Leiter Technologie- und Assayentwicklung des MPZ:             
Dr. rer. nat. Volker Endris [Opens external link in new windowPubmed ]

Administration/Management:            
Dr. rer. nat. Amelie Lier [Opens external link in new windowPubmed ]


Molekularpathologische Diagnostik und Forschung:
Dr. rer. nat. Regine Brandt [Opens external link in new windowPubmed ]
Dr. phil. Martina Kirchner
Jonas Leichsenring, BSc, MAc
Dr. rer. nat. Anna-Lena Volckmar [Opens external link in new windowPubmed]


Bioinformatische Analyse und Datenbank:

Cristiano Manuel Morais de Oliveira, MA

Technische Assistentinnen

Angelika Bönisch (Ltd. TA)

Angelika Brüntgens (stellv. Ltd. TA)

Waltraud Schmitz

Meike Viole

Marie-Sofie Karidipis

Mechthild Samer

Christina Hofherr

Natascha Horbach

 

Technische Assistentinnen (Forschung)

Katja Lorenz

Kathrin Ridinger

 

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