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Informationen zum Coronavirus

Nach dem Ausbruch des Coronavirus in der chinesischen Provinz Hubei melden immer mehr Länder Fälle von Menschen, die an dem Virus erkrankt sind. Auch in Deutschland und der Region Heidelberg sind inzwischen Patienten an Covid-19 erkrankt. An dieser Stelle informieren wir Sie über die Situation am UKHD und stellen Ihnen allgemeine Informationen zur Verfügung.

Stand: 14. März 2020

Besuchsverbot am Universitätsklinikum Heidelberg, um das Infektionsrisiko für Coronavirus SARS-CoV-2 zu minimieren

Aufgrund der allgemeinen Lage wird ein Besuchsverbot im gesamten Universitätsklinikum Heidelberg erlassen, um Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen.

Hierbei  gelten folgende Ausnahmen:

  • Angehörige, die einen Patienten besuchen, der im Sterben liegt
  • Angehörige von Patienten der Palliativstation (1 Person pro Tag)
  • Begleitperson, welche die Schwangere unter der Geburt begleitet
  • Vater, welcher das Neugeborene und seine Partnerin besuchen möchte
  • Mutter/Vater eines kranken Kindes
  • Begleitperson eines Patienten, der in der Notaufnahme eingeliefert wird
  • Begleitperson eines älteren, gebrechlichen oder dementen Patienten
  • aus dringenden medizinischen Gründen – dies muss der Angehörige/Besucher telefonisch mit dem Stationsteam klären

Besucher sind gebeten, sich an den Pforteneingängen der Kliniken zu melden; die Seiteneingänge werden geschlossen.

Mit diesen Maßnahmen trägt das Universitätsklinikum dazu bei, das Infektionsrisiko und die Weiterverbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu minimieren.

Wir danken für das Einhalten dieser Regeln und das Verständnis unserer Besucher und Patienten.

Richtiges Verhalten im Umgang mit dem Coronavirus

Ich befürchte mich infiziert zu haben. Was tun?

Das Gesundheitsamt Heidelberg warnt davor, bei Krankheitszeichen wie Fieber oder Schnupfen die Hausarztpraxis oder ein Krankenhaus aufzusuchen.

Wenden Sie sich zuerst telefonisch bei der Hotline des Gesundheitsamts unter der Telefonnummer 06221 / 522-1881. Unter der Servicenummer gibt es sieben Tage die Woche von 7.30 bis 21 Uhr Antworten und Hinweise zu Symptomen, Inkubationszeit und Schutz vor Ansteckung. Die Beratung umfasst auch die Frage, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist.

Update vom 12.März:  Weil insbesondere in den Abendstunden zwischen 19 und 21 Uhr das Anrufaufkommen sehr gering ist, hat das Landratsamt beschlossen, dass die Hotline ab Samstag, 14. März, abends nur noch bis 19 Uhr erreichbar ist.

Bitte beachten Sie, dass vor einer Testung eine telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist!

Nach 21 Uhr können sich Erwachsene telefonisch an die neue Infektionsambulanz unter der Nummer 06221/56-8626 wenden. Für Kinder und Jugendliche ist die Notfallambulanz der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Diese erreichen Sie unter der Telefonnummer 06221/56-4823.

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Die Übertragungswege des Coronavirus sind vergleichbar mit denen der "normalen" Grippe (Influenzainfektion). Daher empfiehlt das Robert Koch Institut zum Schutz vor allem eine geeignete Husten- und Nies-Etikette, gute Handhygiene sowie einen Abstand von etwa ein bis zwei Metern zu Erkrankten:

  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände (mindestens 20 Sekunden mit Seife, bis zum Handgelenk), insbesondere nach dem Husten, Niesen oder Nase putzen.
  • Vermeiden Sie sich ins Gesicht zu fassen.
  • Husten oder Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch (Taschentuch danach zügig entsorgen).
  • Drehen Sie sich von Ihren Mitmenschen weg, wenn Sie husten oder niesen müssen.
  • Vermeiden Sie das Schütteln von Händen und Umarmungen

Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage Infektionsschutz.de von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und auf der Homepage des Robert Koch Instituts.



Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen über das Coronavirus von Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich, Sprecher des Zentrums für Infektiologie am UKHD und Privatdozent Dr. Nico T. Mutters, Leiter der Sektion für Krankenhaus- und Umwelthygiene am UKHD finden Sie auf der Homepage der Universität Heidelberg.

Detaillierte Information über das Coronavirus und die Entwicklung in Deutschland finden Sie auf der Homepage des Robert Koch Instituts.

Die Bundesregierung hat eine Übersichtsseite mit Fragen und Antworten zum Coronavirus zusammengestellt.

Über die Lage in Baden Württemberg informiert das Landesministerium für Soziales und Integration Banden-Württemberg. Das Landesgesundheitsamt hat zudem eine Info-Hotline eingerichtet, die Sie unter 0711 904-39555 (Mo-Fr. von 09:00 -16:00 Uhr) erreichen können.

Das Gesundheitsamt Rhein-Neckar informiert über Entwicklungen speziell im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg. Auch das Gesundheitsamt hat eine Info-Hotline eingerichtet, die Sie unter 06221 522-1881 (Mo-So von 7:30-21:00 Uhr) erreichen können.