Herztransplantationszentrum

Seit 1989 werden in Heidelberg Herztransplantationen durchgeführt, seither haben mehr als 450 Patienten ein Spenderherz erhalten. Das Heidelberger Herztransplantations-Programm wird interdisziplinär geführt und basiert auf drei Säulen:

Die Betreuung von Patienten auf der Warteliste für eine Herztransplantation sowie die Durchführung der Untersuchungen zur Klärung der Notwendigkeit einer Transplantation erfolgen in der Medizinischen Klinik (Krehl-Klinik) durch die kardiologische Abteilung. Ebenso erfolgt die Transplantationsnachsorge durch die Kardiologie.

So erreichen Sie uns
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg

06221 56-8692

Die Koordination der Transplantation mit Eurotransplant und der regionalen Organisationszentrale erfolgt durch die Herzchirurgie. Hierzu gehört auch die Kontaktaufnahme mit den Patienten, die wiederum den Transplantationskoordinator über ihren Aufenthaltsort bzw. mögliche Krankenhausaufnahmen auf dem Laufenden halten müssen. Unmittelbar nach Transplantation werden die frisch transplantierten Patienten in der Chirurgischen  Klinik auf einer spezialisierten Intensivstation unter herzchirurgischer Leitung betreut.

Kontakt

Transplantationskoordinator
Berthold Klein

EBCP (Eurpean Board of Cardiovascular Perfusion)

Schwerpunkt

Transplantationskoordination Herz, Kunstherzsyteme, ECMO, Kinderperfusion, Aus- und Weiterbildung von Studenten der FH Furtwangen und Akademie für KT in Berlin


06221 56-6157
06221 56-1944

Die fortgeschrittene Herzinsuffizienz fordert auf Grund der vielfältigen Begleit- und Folgeerkrankungen nicht nur den Internisten/Kardiologen in der ganzen Breite seines Fachgebietes, sondern auch viele weitere Fachgebiete. Auf Grund des immer größeren Mangels an Spenderorganen hat sich die mittlere Wartezeit auf ein Spenderherz in den letzten Jahren deutlich verlängert. Die Betreuung von Patienten auf der Warteliste hat nicht nur das Ziel das Überleben bis zur Transplantation zu sichern, sondern auch Komplikationen durch Begleiterkrankungen zu verhindern und psychische Unterstützung zu leisten. Daher existiert eine enge Zusammenarbeit mit weiteren Fachbereichen innerhalb des Universitätsklinikums. In einer jede Woche stattfindenden Fallkonferenz werden problematische Fälle vor oder nach Transplantation, aber auch externe Anfragen inderdisziplinär besprochen.

Seit mehr als 10 Jahren gibt es die Selbsthilfegruppe Herztransplantation Südwest e.V., in der sich nicht  nur Patienten nach Transplantation, sondern auch Patienten, die sich auf der Warteliste für eine Herztransplantation befinden, zusammengeschlossen haben. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Standards und die Förderung des ärztlichen Nachwuchses sind integraler Bestandteil des Herztransplantationszentrums, der sich in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen widerspiegelt.