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3. Heidelberger Lebertumor-Symposium

Unklare Leberraumforderungen

Am 10. März 2018 fand am Universitätsklinikum Heidelberg das 3. Heidelberger Lebertumor-Symposium statt, im Focus standen diesmal unklare Leberraumforderungen. Meist harmlose Leberbefunde wie z. B. Regeneratknoten oder Hämangiome stellen eine häufige Zufallsdiagnose im Ultraschall dar, die diagnostische Einordnung ist aber vor allem bei Patienten mit kleinen Läsionen schwierig.


Dies stellt den Arzt auch beim Monitoring chronisch leberkranker Patienten, z. B. mit viraler Hepatitis B oder C oft vor Herausforderungen. Gerade  vor dem Hintergrund nun effektiverer Therapien zur Hepatitisbehandlung und Prävention der Leberfibrose und der damit verbundenen Notwendigkeit einer kontinuierlichen Überwachung, ist die sichere Einschätzung auffälliger Bildgebungsbefunde bedeutsam. Neben dem diagnostischen Pfad und aktuellen Verfahren wurden von den Experten des LCCH auch therapeutische Optionen benigner Lebertumore vorgestellt und mit den zahlreichen Besuchern diskutiert.


Gastreferent Prof. A. Teufel vom Universitätsklinikum Mannheim hielt einen Vortrag zum Thema: Leberbiopsie zur Diagnostik primärer Lebertumoren – warum eigentlich nicht?


Das nächste Heidelberger Lebertumor-Symposium ist für das Frühjahr 2019 geplant, und wir freuen uns bereits jetzt auf eine schöne Veranstaltung und interessante Diskussionen.