Klimaschutz in Kliniken durch Optimierung der Lieferketten (KliOL)

Das Projekt

Das KliOL-Projekt möchte Klimaschutz in Krankenhäusern und insbesondere am Heidelberger Universitätsklinikum (UKHD) fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden (1) ein THG-Rechner für Krankenhäuser ("KliMeG-Rechner"), der die Lieferketten miteinbezieht, erstellt, (2) die Treibhausgasemissionen des Heidelberger Universitätsklinikum bestimmt, (3) erfolgversprechende Klimaschutzmaßnahmen mit dem Fokus auf Lieferketten erarbeitet, (4) deren Umsetzung in der Praxis getestet und (5) ein quantitatives und qualitätsbezogenes Monitoring der Effekte durchgeführt.

Nach der internationalen Vergleichsstudie „Health Care’s Climate Footprint“ von Health Care Without Harm (HCWH), ist der Gesundheitssektor für ca. 57 Millionen Tonnen CO2e pro Jahr verantwortlich.

Hintergrund

Hinsichtlich der Implementierung von Klimaschutzmaßnahmen zeichnet sich KliOL besonders durch seinen Fokus auf die Scope 3-Emissionen («Lieferketten») aus.

Klimaschutzmaßnahmen

Mit dem Treibhausgasrechner werden die Emissions-Kategorien nach dem Greenhouse Gas Protocol bilanziert. Dabei wird unterschieden nach Scope 1 (Emissionen aus Quellen im Besitz des Unternehmens wie Heizkessel und Fuhrpark), Scope 2 (Emissionen aus der Nut

Treibhausgas-Rechner für Krankenhäuser

Als Projekt-Standort dient das Heidelberger Uniklinikum, welches mit über 13.500 Angestellten einer der größten Arbeitgeber der Stadt Heidelberg ist.

Projektstandort

Als Ergebnis des schwedischen Projekts “CLIRE – Climate friendly health and care”, konnten vier Schritte zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im Gesundheitssektor formuliert werden

Projektablauf