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Schockraummanagement

Universitätsklinikum Heidelberg

Im "Schockraum" der Chirurgischen Klinik werden alle Patienten versorgt, die schwere und schwerste Verletzungen ("Polytrauma") erlitten haben oder bei denen aufgrund des Unfallmechanismus solche zu erwarten sind.

Ein Team aus ärztlichem und Pflegepersonal der Anästhesiologie, Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Radiologie sowie gegebenenfalls Kinder- und Neurochirurgie versorgt im "Schockraum" jährlich rund 900 Patienten.

Gemeinsam mit allen an der Versorgung von polytraumatisierten Patienten beteiligten Kliniken wurde im Jahr 2004 der Heidelberger Schockraum-Algorithmus eingeführt. Die verbindliche Einführung des Algorithmus trug dazu bei, die frühe innerklinische Versorgung zu strukturieren und zu optimieren, die Diagnostik- und Versorgungszeiten zu verkürzen und damit die Patienten schneller einer ggf. notwendigen Notfall-Operation bzw. intensivmedizinischen Behandlung zuzuführen.

Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie

Neben der klinikeigenen Erfassung werden ab Ende 2004 die Daten aller schwerverletzten Patienten auch über das Traumaregister der DGU dokumentiert. Als eine von knapp 700 Kliniken beteiligt sich damit somit auch das Universitätsklinikum Heidelberg als überregionales Traumazentrum an der größten nationalen Datenerhebung zur Versorgung Schwerstverletzter.

Arbeitsgemeinschaft Schockraum

Im Sinne einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung wurde 2010 eine interdisziplinäre "AG Schockraum" ins Leben gerufen. Diese trifft sich regelmäßig, um die Fälle medizinisch aufzuarbeiten und gegebenenfalls Verbesserungen erarbeiten zu können.

Ausbildung im Schockraum

"Train where you work" bedeutet für uns: Interdisziplinäres und interprofessionelles, simulationsbasiertes Schockraumtraining mit allen im Team, die an der Versorgung von Traumapatienten beteiligt sind.