Informationen für Patienten
Liebe Patientinnen und Patienten,
wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen, damit wir Ihre Behandlung am besten planen und in der effektivsten und sichersten Weise durchführen können. Die folgenden Informationen sollen Ihnen eine Vorstellung von den nötigen Vorbereitungsschritten vermitteln und Ihnen die Orientierung erleichtern.
Ambulante Anmeldung
Für jede ambulante Behandlung bzw. taggleiche Eingriffe oder Operationen benötigen Sie einen Überweisungsschein. Außerdem sollten Sie Ihre Versichertenkarte mitführen. Mit diesen Unterlagen melden Sie sich zunächst in Eingangsbereich rechts neben der Pforte an. Der Bereich ist mit Schildern “ambulante Anmeldung” beschildert. Von dort wird Ihnen der weitere Weg erklärt.
(Vor)stationäre Anmeldung
Für jeden stationären Aufenthalt benötigen Sie einen Einweisungsschein. Außerdem sollten Sie Ihre Versichertenkarte mitführen. Mit diesen Unterlagen melden Sie sich zunächst im Eingangsbereich, neben der Pforte links an. Der Bereich ist mit Schildern “stationäre Anmeldung” beschildert.
Indikationsüberprüfung/Aufnahmeärzte
Dass ein urologischer oder urogynäkologischer Eingriff bei Ihnen nötig ist, wird von einer Ärztin oder einem Arzt unserer Klinik festgestellt. Dies kann abhängig vom Einzelfall in unserer Urologischen Ambulanz oder beim Aufnahmearzt geschehen und umfasst eine gründliche Erhebung der Krankengeschichte mit Sichtung der bereits vorliegenden Befunde, eine vollständige Untersuchung und das Aufklärungsgespräch zu dem vorgesehenen Eingriff. Für die präoperative Blutentnahme müssen Sie nicht nüchtern sein.
Narkosefähigkeitüberprüfung/Prämedikation
Für die meisten urologischen Eingriffe ist eine Narkose vorgesehen. Dafür sind ggf. zusätzliche Untersuchungen (EKG, Röntgen, CT/MRT, Labor) sowie ein präoperatives Gespräch mit einem Narkosearzt notwendig. Sie werden hier über ein geeignetes Narkoseverfahren informiert und aufgeklärt, weiterhin wird besprochen, welche Ihrer Medikamente Sie unmittelbar vor dem Eingriff einnehmen und welche Sie pausieren sollen.
Überprüfung der Unterlagen
Wenn Sie mit den zuständigen Ärzten der Urologie, Urogynäkologie und Anästhesiologie gesprochen haben, bringen Sie bitte Ihre Unterlagen zurück zum Aufnahmearzt. Hier können wir prüfen, ob alle nötigen Untersuchungsergebnisse vorliegen, um den Eingriff möglichst schonend und risikoarm durchführen zu können. In seltenen Fällen müssen noch zusätzliche Untersuchungen erfolgen.
Mitteilung der Ankuftsuhrzeit
Bevor Sie nach Hause gehen, erhalten Sie von unserem Sekretariat die genaue Uhrzeit Ihres Eingriffs sowie Ihre persönliche Checkliste mit allen wichtigen Informationen für den Operationstag.
Ambulantes Operieren
Für ambulante und tagesstationäre Eingriffe erhalten Sie ein Bett in unserem Ambulatorium im Erdgeschoss. Sollten sie eine Vollnarkose haben so ist eine Begleitperson notwendig. Sollte der Eingriff in Lokalanästhesie erfolgen, so können Sie gerne frühstücken und ihre Medikamente einnehmen, sofern mit Ihrem Arzt nichts anderes besprochen wurde. Nach einer Narkose dürfen Sie an demselben Tag nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.
Station
Der Aufnahmezeitpunkt für stationäre Aufenthalte wird individuell mit Ihnen besprochen. Sie melden sich nüchtern auf die Station und werden taggleich operiert. Bitte bedenken Sie, dass Sie mindestens sechs Stunden vor der Narkose nichts mehr essen oder trinken und nicht rauchen dürfen.
Kliniksozialdienst
Der Kliniksozialdienst ergänzt durch sein psychosoziales und sozialrechtliches Beratungsangebot z. B. zu Rehabilitation und Schwerbehindertenrecht die medizinische und pflegerische Versorgung. Die Kontaktaufnahme kann am Aufnahmetag oder während Ihres Aufenthaltes erfolgen.
Informationen für Patienten vor operativen Eingriffen
Für eine optimale Vorbereitung Ihrer Operation ist in einigen Fällen eine Kürzung der Körperbehaarung im Operationsbereich erforderlich.
Wenn es Ihnen möglich ist, bitten wir Sie, die entsprechende Körperregion bereits am Vortag der Operation zu Hause mit einem elektrischen Haartrimmer zu kürzen. Welche Bereiche bei Ihrem Eingriff betroffen sind, entnehmen Sie bitte unserem Informationsflyer “Patienteninformation Präoperative Haarkürzung”.
Bitte verwenden Sie zur Vermeidung kleiner Hautverletzungen keine Nassrasur oder Rasierklinge.
Checkliste zur OP-Vorbereitung
- Überweisungs- oder Einweisungsschein (Haus-/Fachärztin/-arzt)
- Krankenversichertenkarte
- Liste aller Medikamente, die Sie regelmäßig benötigen oder in der letzten Zeit eingenommen haben. Für Sie absolut notwendige Arznei- und Hilfsmittel sollten Sie ebenfalls mitführen.
- „Blutverdünner“ wie Marcumar oder Aspirin® müssen ca. 10 Tage vor jedem Eingriff in Rücksprache mit Ihrem Arzt abgesetzt werden. Auch bestimmte Diabetes-Medikamente (Metformin) müssen Sie ca. 2 Tage pausieren.
- Bildgebung (Röntgenaufnahmen, CT, MRT) bitte unbedingt auf Folie oder CD-ROM mitbringen! Keine Papierausdrucke.
- Medizinische Unterlagen von früheren Behandlungen
- Patienten mit bekannter Herz-Kreislauf-Erkrankung, entsprechenden Beschwerden (Atemnot, „Herzschmerzen“) oder die älter als 70 Jahre sind, benötigen eine aktuelle (< 6 Monate) internistische Untersuchung zur OP-Fähigkeit.
- Allergieausweis, Impfpass
- Für Sie wichtige Telefonnummern Begleitperson bei Verständigungsschwierigkeiten, bei nicht volljährigen, nicht einwilligungsfähigen oder behinderten Patienten.
- Dolmetscher
- Informationen über private Zusatzversicherungen
Bei geplantem stationären Aufenthalt
- Für die Planung einer Anschlussrehabilitation ist es erforderlich, dass Sie den genauen Namen Ihres gesetzlichen Rententrägers wissen (z.B. DRV Bund, DRV Ba-Wü usw.).
- Toilettenartikel, Handtücher, Schlafanzug/Nachthemd, Bademantel, Trainingsanzug, Haus-/Turnschuhe, Brille, Gehstock, Hörgerät, Lektüre
- Etwas Geld. Bitte keine Wertgegenstände
Informationen "Blasendauerkatheter"
Gerne stellen wir Ihnen hilfreiche Informationen für den sicheren Umgang mit Ihrem Katheter zu Hause zur Verfügung.
Unsere Informationsvideos und Flyer erklären verständlich die wichtigsten Punkte zur Pflege und Hygiene von Blasenkathetern und suprapubischen Kathetern. Sie erhalten praktische Hinweise zur Beutelversorgung und erfahren, worauf Sie im Alltag achten sollten und wie Sie sich bei möglichen Problemen richtig verhalten.




