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AG Dietrich

 

Um die Behandlung und Betreuung unserer Patienten kontinuierlich zu verbessern, engagieren wir uns aktiv in der translationalen Forschung – also der Anwendung der neuesten Forschungsergebnisse in klinischer Praxis. Unser Ziel ist die Personalisierte Therapie von Patienten mit Lymphomen und Leukämien auf Basis eines verbesserten biologischen Verständnisses der zugrundeliegenden Erkrankung.

In einem systemmedizinischen Ansatz charakterisieren wir Tumorzellen hinsichtlich ihrer molekularen Charakteristika und ihres Medikamentenansprechens.

Dadurch optimieren wir die Zuteilung der bestmöglichen Therapie für Patienten mit Lymphom- und Leukämieerkrankungen und erforschen Resistenzmechanismen, um noch effektivere Therapien entwickeln zu können. 

Das Team der AG Dietrich

Leitung

Team

Wiss. Mitarbeiter/-innen

Doktoranden/-innen

Med.-techn. Assistentin

Techniker/-innen

Zusammenhänge verstehen – Therapien verbessern

 

 

Um Krankheiten früher zu erkennen oder Krankheitsverläufe sicherer vorherzusagen, führen wir Untersuchungen durch, die ein Verständnis der genetischen Zusammenhänge ermöglichen.

Mit diesem Wissensgewinn können wir schon heute für die Prävention, Diagnose und Therapie zukunftsweisende Ansätze liefern, die den Patienten zugutekommen. 

  • "Die Untersuchung von Tumorzellen auf unterschiedlichen biologischen Ebenen zeigt den Einfluss von genetischen Faktoren auf das Medikamentenansprechen auf und hilft bei der Identifikation von Resistenzmechanismen." Prof. Dr. med. Sascha Dietrich

Weitere Projekte

 

In weiteren Projekten untersuchen wir die Heterogenität, die in Lymphomen vorherrscht und definieren den Einfluss der unterschiedlichen Subgruppen auf das Therapieansprechen.

Es zeigt sich, dass die genaue Kenntnis der individuellen Struktur eines Tumors entscheidend für die bestmögliche personalisierte Therapie ist.

  • "Funktionell unterschiedliche Subgruppen eines Tumors können unterschiedliche Resistenzprofile aufweisen und somit ein nachhaltiges Therapieansprechen verhindern." Dr. med. Tobias Roider

Unsere Netzwerke - gebündelte Expertise


Wir sind Teil verschiedener nationaler und internationaler Netzwerke mit dem Ziel, für den jeweiligen Patienten die aussichtsreichste Therapie zu entwickeln. 

Der Forschungsstandort Heidelberg zeichnet sich durch die Bündelung der Expertise von onkologischen Spitzenzentren aus, die Hand in Hand arbeiten, um das gesamte Spektrum der Molekularbiologie zu erforschen.

Zentrum für Personalisierte Medizin

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eins von vier Zentren für Personalisierte Medizin (ZPM), die sich zu einem regionalen Versorgungsnetzwerk für innovative Studientätigkeiten zusammengeschlossen haben. Gemeinsame Qualitätsstandards und abgestimmte Diagnostikmethoden sind die Basis um Personalisierte Medizin, möglichst allen Patienten verfügbar zu machen. 

Unsere Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen erforschen standortübergreifend die Anwendung individueller Behandlungskonzepte für Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen. 

European Molecular Biology Laboratory

 

Das Hauptlaboratorium des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (englisch European Molecular Biology Laboratory, EMBL) befindet sich in Heidelberg. Es ist eins der bekanntesten biologischen Forschungslaboren der Welt und vereint 85 unabhängige, europäische Forschungsgruppen, die molekularbiologische Forschung auf höchstem Niveau betreiben. 

Im Rahmen der Erforschung systemischer Medizin bei Krebsmedikamenten arbeiten wir mit einer Forschungsgruppe eng mit Laboratorium zusammen. Hier erfahren Sie mehr über unser aktuelles Forschungsvorhaben. 

Ausgewählte Publikationen

2021

Roider, Int J Cancer, 2021: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32638373/

2020

Roider, Nat Cell Biol, 2020: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32541878/

Liebers, Leukemia, 2020: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31740808/

2017

Drug-perturbation-based stratification of blood cancer. 
Dietrich S, Oleś M, Lu J, Sellner L, Anders S, Velten B, Wu B, Hüllein J, da Silva Liberio M, Walther T, Wagner L, Rabe S, Ghidelli-Disse S, Bantscheff M, Oleś AK, Słabicki M, Mock A, Oakes CC, Wang S, Oppermann S, Lukas M, Kim V, Sill M, Benner A, Jauch A, Sutton LA, Young E, Rosenquist R, Liu X, Jethwa A, Lee KS, Lewis J, Putzker K, Lutz C, Rossi D, Mokhir A, Oellerich T, Zirlik K, Herling M, Nguyen-Khac F, Plass C, Andersson E, Mustjoki S, von Kalle C, Ho AD, Hensel M, Dürig J, Ringshausen I, Zapatka M, Huber W, Zenz T. 
J Clin Invest. 2018 Jan 2;128(1):427-445. doi: 10.1172/JCI93801. Epub 2017 Dec 11.PMID:29227286

Multi-Omics factor analysis disentangles heterogeneity in blood cancer 
Ricard Argelaguet, Britta Velten, Damien Arnol, Sascha Dietrich, Thorsten Zenz, John C. Marioni, Florian Buettner, Wolfgang Huber, Oliver Stegle 
bioRxiv beta Nov. 10, 2017 doi.org/10.1101/217554

2016

BRAF inhibition in hairy cell leukemia with low-dose vemurafenib. 
Dietrich S, Pircher A, Endris V, Peyrade F, Wendtner CM, Follows GA, Hüllein J, Jethwa A, Ellert E, Walther T, Liu X, Dyer MJ, Elter T, Brummer T, Zeiser R, Hermann M, Herold M, Weichert W, Dearden C, Haferlach T, Seiffert M, Hallek M, von Kalle C, Ho AD, Gaehler A, Andrulis M, Steurer M, Zenz T. 
Blood. 2016 Jun 9;127(23):2847-55. doi: 10.1182/blood-2015-11-680074. 
PMID: 26941398

2015

Recurrent CDKN1B (p27) mutations in hairy cell leukemia. 
Dietrich S, Hüllein J, Lee SC, Hutter B, Gonzalez D, Jayne S, Dyer MJ, Oleś M, Else M, Liu X, Słabicki M, Wu B, Troussard X, Dürig J, Andrulis M, Dearden C, von Kalle C, Granzow M, Jauch A, Fröhling S, Huber W, Meggendorfer M, Haferlach T, Ho AD, Richter D, Brors B, Glimm H, Matutes E, Abdel Wahab O, Zenz T. 
Blood. 2015 Aug 20;126(8):1005-8. doi: 10.1182/blood-2015-04-643361. 
PMID: 26065650

Orchestrating high-throughput genomic analysis with Bioconductor. 
Huber W, Carey VJ, Gentleman R, Anders S, Carlson M, Carvalho BS, Bravo HC, Davis S, Gatto L, Girke T, Gottardo R, Hahne F, Hansen KD, Irizarry RA, Lawrence M, Love MI, MacDonald J, Obenchain V, Oleś AK, Pagès H, Reyes A, Shannon P, Smyth GK, Tenenbaum D, Waldron L, Morgan M. 
Nat Methods. 2015 Feb;12(2):115-21. doi: 10.1038/nmeth.3252. Review. 
PMID: 25633503

2013

Continued response off treatment after BRAF inhibition in refractory hairy cell leukemia. 
Dietrich S, Hüllein J, Hundemer M, Lehners N, Jethwa A, Capper D, Acker T, Garvalov BK, Andrulis M, Blume C, Schulte C, Mandel T, Meissner J, Fröhling S, von Kalle C, Glimm H, Ho AD, Zenz T. 
J Clin Oncol. 2013 Jul 1;31(19):e300-3. doi: 10.1200/JCO.2012.45.9495. No abstract available. 
PMID:23690412

2012

BRAF inhibition in refractory hairy-cell leukemia. 
Dietrich S, Glimm H, Andrulis M, von Kalle C, Ho AD, Zenz T. 
N Engl J Med. 2012 May 24;366(21):2038-40. doi: 10.1056/NEJMc1202124. 
PMID:22621641

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