Universitätsklinikum Heidelberg

Spenden & Fördern

Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit

Wir freuen uns, dass Sie unsere Projekte in Patientenversorgung, Forschung und Lehre mit einer Spende unterstützen. Herzlichen Dank. Ihre Unterstützung kommt dort an, wo sie am meisten gebraucht wird: bei den Patienten und Patientinnen mit psychischen Erkrankungen. Ihre Spende ermöglicht zusätzliche Angebote. Helfen sie mit. Jeder Beitrag zählt.

Sie können folgende Projekte gezielt unterstützen:

1. Heidelberger Familienambulanz

Psychische und körperliche Erkrankungen betreffen die gesamte Familie. Wenn ein Familienmitglied krank wird, beeinflusst dies das Wohlbefinden und den Alltag der ganzen Familie. Nicht selten sind auch mehrere Familienangehörige (z. B. Eltern und Kinder) von einer psychischen Erkrankung betroffen. Die Familienlotsin unterstützt bei der Beratung und der Koordination der Unterstützungsangebote. Psychotherapeut*innen bieten Beratung und Kurztherapien an. Ziel dieser Einrichtung ist eine bessere Alltagsbewältigung sowie frühzeitige Unterstützung und Entlastung für alle Betroffenen.

2. Virtual Reality für die kinder- und jugendpsychiatrische Behandlung

Psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter können langfristige Auswirkungen auf die Entwicklung und Lebensqualität haben. Insbesondere unbehandelte oder nicht ausreichend therapierte Störungen können in chronische Verläufe übergehen. Die Anwendung von Virtual Reality (VR) in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung bietet innovative Möglichkeiten zur Prävention, indem sie frühzeitig therapeutische Interventionen ermöglicht, die nachhaltig wirken können und langfristige Krankheitsverläufe verhindern. Das geplante Projekt sieht die Anschaffung einer VR-Brille sowie die Entwicklung und Implementierung spezifischer VR-Therapieanwendungen für Kinder und Jugendliche vor. Ziel ist es, mit VR-gestützten Interventionen eine frühzeitige Behandlung von Angststörungen, Essstörungen und depressiven Störungen zu ermöglichen. Dadurch soll die Wahrscheinlichkeit chronischer Verläufe reduziert und eine langfristige Verbesserung der psychischen Gesundheit sichergestellt werden.

3. Psychoonkologie

Die Psychoonkologie begleitet Krebspatient*innen und ihre Angehörigen in allen Phasen der Erkrankung und unterstützt dabei, seelische Belastungen zu bewältigen sowie neue Perspektiven im Alltag zu entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Familien, insbesondere mit Kindern krebskranker Eltern (ANKKER). Ergänzend dazu bieten die „NCT-Familienwochenenden“ betroffenen Familien wertvolle gemeinsame Auszeiten, Austausch mit anderen Betroffenen und neue Impulse für den Familienalltag. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Survivorship-Arbeit, z. B. für ältere Menschen nach einer Krebserkrankung: Im Rahmen des durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Projekts IMPULS-A entwickelt und erprobt die Sektion Psychoonkologie ein patientenzentriertes Nachsorgeprogramm für Menschen ab 70 Jahren, das medizinische, psychosoziale und alltagsbezogene Bedürfnisse gleichermaßen berücksichtigt. Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, unsere Angebote langfristig zu sichern und innovative Forschung nachhaltig fortzuführen.

4. St. Vincentius 2028: Weil die Umgebung die Heilung fördert

Unterstützen Sie neue Räumlichkeiten für die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Heidelberg bei einer schönen, wohnlichen Ausstattung

Voraussichtlich 2027 zieht die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in neue Räumlichkeiten des ehemaligen St. Vincentius Krankenhaus in der Heidelberger Altstadt um. Damit entsteht ein moderner und ausgesprochen schöner Ort der Behandlung in zentraler Lage und fußläufig zum Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit im Areal des Altklinikums. In der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung spielt die Umgebung eine entscheidende Rolle für Genesung und Stabilisierung. Mit Ihrer Spende tragen Sie direkt dazu bei, unsere Stationen ansprechend und einladend zu gestalten – sei es durch komfortable Sitzmöbel, Rückzugsorte oder eine warme, wertschätzende Atmosphäre. Jeder Beitrag hilft, Heilung möglich zu machen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

5. BELA – Kostenlose Beratung für Familien nach schwierigen Geburtserlebnissen

Die AG Gynäkologische und Peripartale Psychologie des Instituts für Medizinische Psychologie bietet zu verschiedenen Themen rund um Gynäkologie und Geburtshilfe Beratungen und Therapien an. Dazu gehören auch mehrere kostenlose, niedrigschwellige Beratungsangebote, die telefonisch oder auch ergänzend zu ärztlichen Sprechstunden vor Ort durchgeführt werden.
Ein Beispiel ist das BELA-Beratungsangebot für Eltern mit als belastend erlebten Geburtserfahrungen, wobei besonders die subjektive Wahrnehmung der Eltern berücksichtigt wird. Das BELA-Beratungstelefon ist ein telefonisches Angebot, das als besonders niedrigschwellig gilt und von betroffenen Eltern dankend angenommen wird. Der Start dieses besonderen Beratungsprogrammes wurde von der Manfred-Lautenschläger-Stiftung finanziert und wird nun, auch wegen der positiven Rückmeldungen betroffener Eltern, vom Institut für Medizinische Psychologie als kostenloses Beratungsprogramm weitergetragen. Sie können die Weiterführung dieser Angebote mit Ihrer Spende unterstützen!

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