Aktuelles und Veranstaltungen

„Create Peace“

Die Bedeutung von Wissenschaft, Kunst, Sport und Religion für den Frieden

Der Friedenszustand unter Menschen, die nebeneinander leben, ist kein Naturzustand … Er muss also gestiftet werden"
(Immanuel Kant: „Zum Ewigen Frieden“, 1795)

„Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg"
(Sigmund Freud: „Warum Krieg?", 1933)

„Thus while hate cannot be terminated / It can be transformed / Into a love that lets us live” 
(Amanda Gorman: “Hymn on the Hurting”, 2022)

Die interdisziplinäre Veranstaltungsreihe, initiiert und kuratiert von Prof. Dr. med. Rainer M. Holm-Hadulla, affiliierter Professor am Zentrum für Psychosoziale Medizin, setzt sich mit der Bedeutung von Wissenschaft, Kunst, Sport und Religion für den Frieden auseinander. Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit verschiedenen Instituten der Universität und kulturellen Einrichtungen sowie der Stadt Heidelberg und steht unter der Schirmherrschaft: von Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg.

Terminierte Veranstaltungen (Vorträge mit Diskussion)

 
Medizinische Psychologie

Dr. Sandra Apondo MME, Medizindidaktikerin, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
TUM Medical Education Center, TUM School of Medicine and Health, Technische Universität München
Prof. Dr. med. Rolf Verres, Professor emeritus für Medizinische Psychologie; Pianist und Buchautor „Sprache einer Heilkunde des Friedens in Kriegszeiten“
Ort: Hörsaal des Instituts für Medizinische Psychologie, Bergheimer Str. 20, 69115 Heidelberg
Zeit: 13. Februar 2026, 17 – 18:30 Uhr

Kunst

Prof. Dr. Frieder Hepp und Prof. Dr. Rainer Holm-Hadulla
„Können Bilder Frieden stiften?“
Gespräch in der Ausstellung „Meisterwerke aus Odessa“
Ort: Kurpfälzisches Museum, Hauptstr. 97, 69117 Heidelberg
Zeit: 5. März 2026; 19 – 20:30 Uhr

Interreligiöser Dialog

Prof. Dr. Sasha Dehghani, Mercator Fellow an der Hochschule für Jüdische Studien, Universität Heidelberg
„Friedliche Identitätsbildung jenseits vom Kampf der Kulturen“
Ort: Eugen-Biser-Saal, Meriansztraße 1 , 69117 Heidelberg 
Zeit: 29. April 2026, 18:15 – 19:45 Uhr

Interdisziplinäre Perspektiven

Yasmin Renani, Dr. Maria Lepicka, Prof. Dr. Rainer M. Holm-Hadulla:
„Warum Krieg?“ Der vom Völkerbund initiierte Briefwechsel von Albert Einstein und Sigmund Freud aus politik- und kulturwissenschaftlicher sowie sozialpsychologischer Sicht. 
Podiumsgespräch mit Publikumsbeteiligung 
Ort: Eugen-Biser-Saal, Merianstr. 1, 69117 Heidelberg 
Zeit: Ende Mai 2026   

Interkultureller Dialog

Prof. Dr. phil Silvio Vietta:
“Die Vermittlung unterschiedlicher Menschenbilder und Menschenrechte in der Weltgesellschaft“
Ort:  Neue Universität, Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg 
Zeit: Anfang Juni 2026

Weltliteratur für den Frieden

Prof. Dr. phil. Jochen Hörisch:
„Goethes literarisches Weltbürgertum als Beitrag zu einer friedlichen Weltordnung“
Ort:  Neue Universität, Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg
Zeit: Ende Juni 2026

Sport

Prof. Dr. Klaus Fiedler & Prof. Dr. Henning Plessner:
“Die Bedeutung des Sports für den Frieden“
Ort: Neue Universität, Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg
Zeit: Juli 2026

Internationale Kooperationen für den Frieden 

Prof. Dr. Dr. Claude-Hélène Mayer; Professor in Industrial and Organisational Psychology at the University of Johannesburg, South Africa. 
“Interkulturelles Management für den Frieden“
Ort: Neue Universität, Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg
Zeit: September 2026

Ökonomie

„Der Beitrag internationaler Finanzpolitik zum Frieden“
Zeit: September 2026
Ort: Neue Universität, Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg
Zeit: Oktober 2026

Philosophie
PD Dr. Sebastian Stein, Universität Heidelberg
„Weltfrieden aus philosophischer Sicht – Kant, Hegel und Marx“
Ort: Hörsaal 14, Neue Universität, Grabengase 3-5, 69117 Heidelberg 
Zeit: November 2026, 16:00 – 17:30 Uhr
 

Weitere Veranstaltungen:

Neurowissenschaften

Prof. Dr. Hannah Monyer, klinische Neurobiologie, Universitätsklinikum Heidelberg:
„Können Neurowissenschaften zum Verständnis von Friedfertigkeit beitragen?“
Internationale Perspektiven

Internationale Perspektiven

Prof. Dr. Marc-Philipp Weller mit Kolleg*innen europäischer Partneruniversitäten:
„Die Bedeutung europäischer Wissenschaftsbeziehungen für den Frieden“.
GGf. in Zusammenarbeit mit dem Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg

Musik für den Frieden

Universitätsmusikdirektor Michael Sekulla und Maria Mokhova:
„Die Bedeutung von Kirchenmusik für den Frieden“

Jazz-Musik

Rainer Kern, Künstlerischer Leiter von Enjoy Jazz 
„Musik, Tanz und Performance für den Frieden“
Ort: Karlstorbahnhof

 

Vergangene Veranstaltungen

Psychosoziale Medizin 

Prof. Dr. Sabine Herpertz, Ärztl. Direktorin des Zentrums für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg
„Positive Beziehungserfahrungen als Grundlage von Friedfertigkeit“
Ort: Hörsaal des Instituts für Medizinische Psychologie, Bergheimer Straße 20, 
69115 Heidelberg
Zeit: 14. Januar 2026, 16:00 – 17:30 Uhr

Rechtswissenschaft 

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Anne Peters, Direktorin am
Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht / Honorarprofessorin an der Universität Heidelberg
„Bedeutung des Völkerrechts für den Frieden“ (in englischer Sprache)
Ort: Hörsaal 12a, Neue Universität, Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg
Zeit: 11. November 2025, 16:15 – 17:45 Uhr

Geschichtswissenschaft

Prof. Dr. Susan Richter, Lehrstuhlinhaberin und geschäftsführende Direktorin des Historischen Seminars an der Universität Kiel: 
"Tear Peace Apart, Unleash Havoc - Reflexionen über die Sozialfigur des Zerstörers“
Ort: Hörsaal 14, Neue Universität, Grabengase 3-5, 69117 Heidelberg 
Zeit: 22. Oktober 2025, 16:00 – 17:30 Uhr

Theologie und kath. Kirche

Pfarrer Johannes Brandt, Bezirkskantor Dr. Markus Uhl:
„Die Bedeutung von Religion und Kirche für den Frieden“ 
Predigt im Rahmen des Universitätsgottesdienstes 
Zeit: 1. Juni 2025, 18:30 -20:00   Ort: Jesuitenkirche Heidelberg 

Philosophie, Psychologie und Psychiatrie

Prof. Dr.med. Dr. phil. Thomas Fuchs, Karl-Jaspers-Professor für Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie 
Psychosoziales Zentrum am Universitätsklinikum Heidelberg:
„Vertrauen und Misstrauen - Was unsere Gesellschaft zusammenhält und spaltet“
Zeit: 21. Mai 2025, 16:15 – 17:45   Ort: Hörsaal Neue Universität

Theologie und ev. Kirche

Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Oeming, Universität Heidelberg: „Frieden schaffen durch ein gemeinsames Bekenntnis?“ Vortrag im Rahmen des Universitätsgottesdienstes
Zeit: 27. April 2025 um 11 Uhr    Ort: Peterskirche, HeidelbergTheologie und kath. Kirche

Poltische Wissenschaften

Prof. Dr. Sebastian Harnisch, Institut für internationale Beziehungen und Außenpolitik an der Universität Heidelberg
„Die Bedeutung von Sicherheit im Cyberraum“
Ort: Seminarraum 02 023, Institut für Politische Wissenschaften, Bergheimer Straße 58, 69115 Heidelberg
Zeit: 9. Dezember 2025, 18:15 – 19:45 UhrTheologie und ev. Kirche

Alle Beiträge werden veröffentlicht von Springer Nature in dem Buch „Create Peace – zur Bedeutung von Wissenschaft, Kunst und Sport für den Frieden“. 

Literatur:

Freud, S. & Einstein, A.  (1933). Warum Krieg? Briefwechsel, Fischer-Verlag.
Gorman, A. (2022). Hymn for the Hurting. The New York Times, 27. Mai 2022.
Holm-Hadulla, R.M. (2023). Die kreative Bewältigung von Verzweiflung, Hass und Gewalt. Psychosozial Verlag.
Pinker, S. (2018). The Better Angels of Our Nature. Penguin Books. 
Kant, I. (1795/ 2022). Zum ewigen Frieden. Reclam Verlag.
United Nations (1945): Charter of the United Nations. www.un.org/en/about-us/un-charter.

Hören und Lesen

Prof. Rainer M. Holm-Hadulla zu Gast im Studio, SWR Kultur

Am kommenden 12.09.2025 war Prof. Dr. Rainer Holm-Hadulla zu Gast im Gespräch mit Tabea Dupree auf SWR Kultur. Thema der Sendung: „Kreative Bewältigung von Verzweiflung, Hass und Gewalt“ durch Musik, Kunst und Alltagskreativität. Hören Sie, wie der Heidelberger Psychiater und Kreativitätsforscher über die transformative Kraft der Kreativität spricht. Den Beitrag können Sie online auf der Website von SWR Kultur nachhören.