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Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfall – was ist das?

Plötzlich einschießende, bis in Arme oder Beine ausstrahlende Rückenschmerzen sind oft das erste, was unsere Patienten spüren. Aber auch ein Kribbeln oder sogar Lähmungserscheinungen in den Gliedmaßen können auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten. Die Bandscheiben liegen als elastische Scheiben zwischen den einzelnen Wirbeln und dienen als natürliche Stoßdämpfer der Wirbelsäule. Fehlhaltungen, Unfälle oder altersbedingter Verschleiß können dazu führen, dass die Bandscheibe einreißt und Teile von Ihr zwischen den Wirbeln hervorquellen („vor fallen“). Das passiert besonders oft im Lendenbereich, doch auch die Bandscheiben der Hals- und Brustwirbelsäule können „vorfallen“. Meist merken wir nicht mal was davon. Bei etwa jedem Dritten Erwachsenen sind so genannte stumme Bandscheibenvorfälle nachweisbar. Doch wenn die defekte Bandscheibe auf Nerven oder Rückenmark drückt, sind heftige Schmerzen die Folge. Um dauerhafte Nervenschäden zu vermeiden, sollte spätestens jetzt eine exakte Abklärung und Behandlung erfolgen.

 

So behandeln wir Bandscheibenvorfälle

Als überregionales Universitätsklinikum haben wir große Erfahrung bei der Diagnostik und operativen Versorgung gerade auch komplizierter oder mehrfacher Bandscheibenvorfälle. Neben allen etablierten Operationstechniken nutzen wir dabei auch spezielle operative Strategien, wie sie nur an spezialisierten Klinikzentren vorgehalten werden. Umfassende bildgebende Diagnostik, ein jederzeit einsatzbereiter Computertomograf und modernste OP-Navigationssysteme ermöglichen eine hohe Präzision bei der OP-Planung und während des Eingriffs. So können auch Operationen an risikoreichen Regionen der Wirbelsäule mit geringer Komplikationsrate durchgeführt werden. Dabei nutzen unsere Operateure, wann immer möglich, besonders schonende, minimal-invasive Eingriffstechniken.

Umfassendes Therapiespektrum – für jede Situation die passende Eingriffstechnik.

Etwa 90 Prozent unserer Operationen führen wir mit mikro-neurochirurgischer Technik durch. Dabei entfernen unsere Ärzte durch einen kleinen Zugang über den Rücken und mit Hilfe eines OP-Mikroskops das auf den Nerv drückende Bandscheibengewebe. Als universitäre Fachklinik behandeln wir insbesondere auch komplizierte Fälle von Wirbelsäulenverschleiß. Viele unserer Patienten haben neben einem Bandscheibenvorfall gleichzeitig auch einen verengten Wirbelkanal oder einen instabilen Gleitwirbel. Durch eine individuelle Anpassung und Kombination verschiedener Operationstechniken können unsere Operateure auch derart kombinierte Krankheitsbilder innerhalb eines Eingriffs optimal versorgen.

 

Sorgfältige OP-Nachsorge.

Je nach Art und Schwere ihres Bandscheibenvorfalls können operierte Patienten die Klinik im Durchschnitt nach vier bis sieben Tagen verlassen. Auch bei zunächst erfolgreicher Operation kann es in Einzelfällen durch die Bewegung der Patienten zum Nachrutschen von Bandscheibengewebe kommen. Entsprechend wichtig ist eine sorgfältige Überwachung unserer Patienten in den ersten Tagen nach der Operation: So sorgen wir für einen möglichst langfristigen Behandlungserfolg.

 

Das zeichnet uns aus:

  • Große Erfahrung bei komplexen Wirbelsäuleneingriffen
  • Überdurchschnittliche Ausstattung mit moderner OP-Technologie (z.B. intraoperatives CT und MRT, OP-Navigation)
  • Minimal-invasive Eingriffe gehören bei uns zum Standard

Spezialisten

Prof. Dr. med. Karl Kiening

Spezialgebiete: Allgemeine und komplexe Wirbelsäulenchirurgie, stereotaktische Neurochirurgie

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Prof. Dr. med. Klaus Zweckberger

Spezialgebiete: Vaskuläre Neurochirurgie, Schädelbasis- chirurgie, intrakranielle und spinale Tumorchirurgie, Syringomyelie, allgemeine und komplexe Wirbelsäulenchirurgie, Neurotraumatologie 

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Dr. med. Basem Ishak


Funktionsoberarzt für Neurochirurgie

Dr. med. Jan-Oliver Neumann

Spezialgebiete: Allgemeine und komplexe Wirbelsäulenchirurgie, Neuronavigation, intraoperative Bildgebung, Intensivmedizin

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Terminvereinbarung Spezialsprechstunde Komplexe Wirbelsäule

Einen Termin in der Spezialsprechstunde können Sie montags, mittwochs und freitags telefonisch oder per E-Mail in der Zentralambulanz vereinbaren.

Zentralambulanz:
Tel.: 06221 56-6307
E-Mail