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Spinalkanalstenose

Spinalkanalstenose – was ist das?

Nach längerem Stehen oder Laufen geht es los. Zunehmende, in die Beine ausstrahlende Schmerzen im unteren Rücken. Erst durch Hinsetzen oder Vorbeugen werden diese schlagartig besser. So oder ähnlich beschreiben die meisten unserer Patienten ihre Beschwerden. Grund ist eine Spinalkanalstenose – eine Verengung des Wirbelkanals, die als Folge altersbedingter Ab- und Umbauprozesse in der Wirbelsäule entsteht. Vorwölbungen der Bandscheiben und knöcherne Veränderungen der Wirbelkörper und -gelenke engen dabei den Rückenmarkskanal ein.

 

So behandeln wir Spinalkanalstenosen

Als spezialisierte Universitätsklinik operieren wir in Heidelberg fast täglich Patienten mit verengtem Wirbelkanal. Mit großem Erfolg: In der Regel werden Schmerzen, Missempfindungen und Lähmungserscheinungen durch den Eingriff erheblich und lang anhaltend reduziert. Das genaue operative Vorgehen wird dabei von Lage und Ausmaß der Verengung bestimmt. Hierzu halten wir neben dem kompletten Spektrum etablierter Eingriffsmethoden sehr spezielle Operationstechnologie bereit: So ermöglichen ein ständig einsatzbereiter OP-Computertomograf und modernste OP-Navigationssysteme unseren Ärzten eine besonders präzise Planung und Durchführung der Eingriffe. Wo dies sinnvoll möglich ist, operieren wir dabei mit besonders schonenden minimal-invasiven Techniken.

Nerven entlasten und die Stabilität der Wirbelsäule erhalten.

Ziel der Operation ist die Entlastung der eingeengten Nerven in der Wirbelsäule. Hierzu wird der Rückenmarkskanal operativ erweitert. Ist die verengte Strecke kurz, führen unsere Ärzte eine so genannte Laminektomie durch. Dabei werden Wirbelbogen und Dornfortsatz bei einem bis zwei Wirbeln teilweise oder vollständig entfernt. Ist der Wirbelkanal über die Länge von drei oder noch mehr Wirbeln verengt, würde diese Technik die Stabilität der Wirbelsäule gefährden. Daher tragen unsere Operateure in diesem Fall mittels mikrochirurgischer Technik Schritt für Schritt die einengenden Knochen- und Bindegewebsstrukturen im Wirbelkanal ab. Als spezialisierte Fachklinik behandeln wir häufig besonders komplizierte Fälle, bei denen die Patienten neben einem verengten Wirbelkanal gleichzeitig auch einen instabilen Gleitwirbel haben. Durch eine geeignete Kombination verschiedener Eingriffstechniken passen wir die OP-Planung auf die jeweiligen Erfordernisse an. So sorgt die zusätzliche Implantation eines Stangen-Schrauben-Systems für eine ausreichende Stabilität der Wirbelsäule.

 

Sorgfältige OP-Nachsorge.

Je nach Umfang und Ausmaß der Operation können unsere Patienten die Klinik nach gut einer Woche wieder verlassen – in der Regel ohne oder mit nur wenig Beschwerden. Sind aufgrund der langen Einengung chronische Schmerzen oder Nervenschäden zurückgeblieben, empfehlen wir unseren Patienten nach mehrwöchiger Heilungspause eine geeignete ambulante Rehabilitationsbehandlung in Wohnortnähe. Patienten, denen ein stabilisierendes Implantat eingesetzt wurde, bestellen wir drei Monate nach der OP zu einem Kontrolltermin ein, bei dem sich der operierende Arzt von der optimalen Funktion des Implantats überzeugen kann.

 

Das zeichnet uns aus:

  • Große Erfahrung bei komplexen Wirbelsäuleneingriffen
  • Überdurchschnittliche Ausstattung mit moderner OP-Technologie (z. B. intraoperatives CT und MRT, OP-Navigation)
  • Minimal-invasive Eingriffe gehören bei uns zum Standard

Spezialisten

Prof. Dr. med. Karl Kiening

Spezialgebiete: Allgemeine und komplexe Wirbelsäulenchirurgie, stereotaktische Neurochirurgie

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Prof. Dr. med. Klaus Zweckberger

Spezialgebiete: Vaskuläre Neurochirurgie, Schädelbasis- chirurgie, intrakranielle und spinale Tumorchirurgie, Syringomyelie, allgemeine und komplexe Wirbelsäulenchirurgie, Neurotraumatologie 

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Dr. med. Basem Ishak


Funktionsoberarzt für Neurochirurgie

Dr. med. Jan-Oliver Neumann

Spezialgebiete: Allgemeine und komplexe Wirbelsäulenchirurgie, Neuronavigation, intraoperative Bildgebung, Intensivmedizin

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Terminvereinbarung Spezialsprechstunde Komplexe Wirbelsäule

Einen Termin in der Spezialsprechstunde können Sie von Montag bis Freitag telefonisch oder per E-Mail in der Zentralambulanz vereinbaren.

Zentralambulanz:
Tel.: 06221 56-6307
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