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Neue Therapiestrategien nach Schlaganfall und Hirntraumata anhand der Analyse elektrischer Streudepolarisationswellen auf der Gehirnoberfläche


Projektleitung: Prof. Dr. H. Dickhaus

Projektpartner: PD. Dr. O. Sakowitz (Neurochirurgische Klinik der Universität Heidelberg)

Kooperationen: Prof. Dr. R. Graf (Max-Plank-Institut für Hirnforschung, Köln, Teilnehmer der internationalen COSBID-Studie)

Förderer: Land- Baden Württemberg, Verbundprojekte

Kurzbeschreibung:
Ziel dieses Projektes ist eine möglichst genaue Beschreibung der räumlichen und zeitlichen Ausbreitung sogenannter elektrischer Streudepolarisationswellen (SDs) und deren patientenspezifische Modellierung.  Dadurch sollen für Patienten nach Schlaganfall und Hirntraumata prognostische Aussagen über den Verlauf ihrer Hirnschädigung gemacht werden. Bislang sind kaum gezielte Maßnahmen für eine wirksame Neuroprotektion in der Klinik bekannt.
Im Rahmen des Projektes wird eine Software entwickelt, die als bettseitiges Monitoring auf der Neurointensivstation alle wichtigen Vitaldaten sowie den Ausbreitungsverlauf von SDs darstellt. Weiterhin soll ermittelt werden, inwieweit die SDs durch verschiedene Interventionsmaßnahmen beeinflussbar sind. Dazu wird am Tiermodell die Inhibition der SDs durch transkranielle  Magnetstimulation untersucht. Ziel ist auch hier die
Übertragung dieser Methode auf die humane Situation, um dadurch neue wirksame Therapiekonzepte  entwickeln zu können.

Laufzeit: 2009-2011

MitarbeiterInnen des Instituts: M. Schöll, R. Metzner, H. Dickhaus


Großes Bild: Setup einer Studie, in der am Tiermodell elektrische Streudepolarisationswellen ausgelöst werden, um für Patienten entwickelte Computermodelle zu validieren. Kleines Bild: Momentaufnahme einer Computersimulation der über den Cortex wandernden Streudepolarisationswellen.

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