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CLIOMMICS - Clinically-applicable, omics-based assessment of survival, side effects, and targets in multiple myeloma

Projektleitung: 
Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt, Medizinische Klinik V, Sektion Multiples Myelom, Universitätsklinikum Heidelberg

Teilprojekt B1:
Multi-level data management and IT architecture for systems medicine for multiple myeloma

Teilprojektleitung B1:
Prof. Dr. Petra Knaup-Gregori

Projektpartner:
Prof. Dr. Kari Hemminki, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
Dr. Dirk Hose, Labor für Myelomforschung, Medizinische Klinik V, Universitätsklinikum Heidelberg
Prof. Dr. Annette Kopp-Schneider, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg

Förderer:
e:Med-Initiative des Bundeministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Förderkennzeichen: 01ZX1309A

Kurzbeschreibung (Teilprojekt B1):
Das Gesamtziel des Teilprojekts 'IT-Architektur und mehrstufiges Datenmanagement für Systemmedizin beim multiplen Myelom' ist die Entwicklung und Bereitstellung eines IT-Systems, um die Nutzung von Ergebnissen der biomedizinischen Forschung für die Versorgung von Patienten mit multiplem Myelom im Sinne einer individualisierten Therapie nachhaltig zu ermöglichen. Das Teilprojekt bietet eine Plattform für alle wissenschaftlichen Daten von CLIOMMICS und stellt somit ein Querschnittsprojekt dar.
Um dieses Ziel zu erreichen, müssen innovative Methoden der Aggregation, der Visualisierung und des Managements von umfangreichen, heterogenen Datensätzen und der nachhaltigen Bereitstellung von biomedizinischen und klinischen Daten erforscht werden. Damit setzt das Teilprojekt explizit das übergeordnete Ziel des Förderprogramms e:Med um, Krankheiten systemorientiert zu erforschen, in dem Lebens- und Informationswissenschaften verknüpft werden.
Wissenschaftliche und technische Arbeitsziele des Teilprojekts sind:in vier eng verzahnte Bereiche aufgegliederten Verbundantrages „CLIOMMICS“ des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (DKFZ) werden umfassende Erkenntnisse der molekularen Charakterisierung (Interphase‐Fluoreszenz‐in‐situ‐Hybridisierung, Genexpressionsanalysen, RNA‐Sequenzierung, Analyse von Einzelnukleotid‐Polymorphismen) und der Bildgebung mit klinischen Daten zusammengeführt.

  • Die Entwicklung eines mehrstufigen Datenmanagementkonzepts auf den Ebenen: Originaldaten, Konsolidierung, Korrelation, Visualisierung und Berichte, Archivierung.
  • Entwicklung von stochastischen Modellen aus den vorhandenen klinischen und genomischen Daten zum multiplen Myelom. Dieses Modell soll dann auf die Daten eines individuellen Patienten angewandt werden, um Aussagen über die Überlebensprognose zu liefern und eine individuelle Therapieentscheidung zu unterstützen.
  • Implementierung der serviceorientierten Architektur für die Systemmedizin des multiplen Myeloms.
  • Entwurf eines Prototyps für ein Informationssystem zur Unterstützung der individualisierten Therapie für Patienten mit multiplen Myelom.


Laufzeit: 2013-2018

MitarbeiterInnen des Instituts: M. Ganzinger, S. Kallus, C. Karmen
 

Fünf-Stufen-Modell zum Datenmanagement und zur Bildung eines umfassenden stochastischen Modells zum Multiplem Myelom. Aus den vorhandenen Daten des Kollektivs wird im Rahmen der Forschungsaktivitäten ein Modell entwickelt (links) welches dann auf die Daten eines individuellen Patienten in der klinischen Versorgung (rechts) angewandt wird, um eine individuelle Therapieentscheidung zu unterstützen.