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Dent@Prevent: Konzeption und Entwicklung eines Systems zur interdisziplinären Entscheidungsunterstützung unter Berücksichtigung von Selbstauskünften der Patienten

Projektleitung: Prof. Dr. Petra Knaup-Gregori

Projektpartner:

  • Prof. Dr. Dr. Stefan Listl, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, Mund-, Zahn-, Kieferklinik Heidelberg, Universitätsklinikum Heidelberg und Department of Quality and Safety of Oral Health Care, Radboud University, Nimwegen, Niederlande (Projektkoordinator Dent@Prevent)
  • Dr. Ingrid Schubert, PMV forschungsgruppe, Universität zu Köln
  • Prof. Dr. Martin Hellmich, Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Epidemiologie, Universität zu Köln
  • Dr. Jochen Walker, InGef – Institut für angewandte Gesundheitsforschung Berlin GmbH und SpectrumK GmbH, Berlin
  • Prof. Dr. Winfried Walther, Akademie für Zahnärztliche Fortbildung, Karlsruhe
  • Prof. Dr. Bernt-Peter Robra, Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie, Otto-von Guericke Universität Magdeburg
  • Dr. Joachim Fessler, Leitliniengruppe Hessen, BKK Arztnetz Rhein-Main

Förderer: Das dieser Veröffentlichung zugrundliegende Projekt wurde mit Mitteln des Innovations-ausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss unter dem Förderkennzeichen 01VSF16052 gefördert.

Kurzbeschreibung:
Das Dent@Prevent Projekt strebt die Verbesserung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten und Allgemeinmedizinern an. Ziel ist es, Zahnärzte und Allgemeinmediziner für den Zusammenhang zwischen zahnmedizinischen und chronisch-systemischen Erkrankungen zu sensibilisieren und patientenindividuelle Behandlungsempfehlungen zu geben. Hierfür werden zunächst mittels Routinedatenanalysen und einer systematischen Literaturrecherche die Zusammenhänge zwischen zahnmedizinischen und chronisch-systemischen Erkrankungen untersucht.
Zusätzlich sollen vom Patienten bereitgestellte Informationen in den Behandlungsprozess integriert werden.
Die Sektion Medizinische Informatik entwickelt eine mobile Applikation, mit deren Hilfe die Behandlungsentscheidungen stärker auf den einzelnen Patienten ausgerichtet werden können. Mit der Applikation können Patienten individuell Auskunft zu ihrem Befinden hinsichtlich ihrer Mundgesundheit und zu ihrem allgemeinen Gesundheitszustand geben. Diese Selbstauskünfte fließen gemeinsam mit den Ergebnissen der Literaturrecherche und den Routinedatenanalysen in die Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems ein, das den (Zahn-)Arzt bei der Therapiefindung für einen individuellen Patienten unterstützt.
Die im Vorhaben gewonnenen Erkenntnisse zum Zusammenhang von Zahn- und chronisch-systemischen Erkrankungen können in die Aus-, Fort- und Weiterbildung von (Zahn-)Ärzten einfließen. Die mobile Applikation und das Entscheidungsunterstützungssystem werden so generisch entwickelt, dass Sie auch für andere Versorgungsbereiche adaptiert und zur Entscheidungsunterstützung eingesetzt werden können

Projekt Website: https://www.oralsystemicintegration.com/

Laufzeit: 2017-2020

MitarbeiterInnen des Instituts: C. Haux, M. Seitz