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Auditory Cognition Lab

Forschungsprojekte

Interaktion von Tongruppierung, Kurzzeitgedächtnis und Aufmerksamkeit für die bewusste auditive Wahrnehmung

Bewusste auditive Wahrnehmung bildet nur einen Teil der akustischen Informationen ab, die uns aus verschiedenen Schallquellen in komplexen Szenen zur Verfügung steht. Welcher Anteil der akustischen Information die bewusste Wahrnehmung erreicht, hängt ab von Gruppierungsmechanismen, Kurzzeitgedächtnis und der automatischen und willkürlichen Ausrichtung von Aufmerksamkeit. In dieser Studie soll genauer eingegrenzt werden, welche kortikalen Netzwerke, die an diesen Prozessen beteiligt sind, notwendig und zugleich ausreichend für bewusste auditive Wahrnehmung sind. Als Methoden werden Elektroencephalographie (EEG), Magnetencephalographie (MEG), funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRI) und die Auswertung von Augenbewegungen und Pupillenweite eingesetzt.

Förderung: DFG (GU 593/5-1)

 

 

Abgeschlossene Projekte

Multimodale funktionelle Bildgebung akustischer Wahrnehmung

In diesem Projekt verwenden wir Magnetenzephalographie (MEG) und funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) um die Funktion des Hörkortex und anderer Zentren für die akustische Wahrnehmung zu untersuchen. In drei Teilprojekten vergleichen wir die Untersuchungsmodalitäten, evaluieren welche Aktivierungsmuster mit bewusster Wahrnehmung in Verbindung stehen und untersuchen die Störung dieser Funktionen bei Patienten mit fokalen Hirnläsionen.

Förderung: BMBF-Nachwuchsgruppe bildgebende Verfahren (01EV0712), 2008-2014.

Analyse komplexer akustische Szenen im Hörkortex des Menschen

Um die Geräusche unserer Umwelt zu verstehen und verschiedenen Schallquellen zuzuordnen, müssen zusammengehörende akustische Elemente in auditorische Ströme zusammengefasst werden. Auditorische Ströme sind vergleichbar zu Objektion in der visuellen Modalität. Beispiele für auditorische Ströme sind die Melodie in einem polyphonen Musikstück, ein einzelner Sprecher in einer lauten Umgebung ("Cocktail-Party") oder auch nur die Schritte, anhand derer die Gegenwart einer Person in der Dunkelheit zugeordnet werden kann. Ziel dieses Projektes ist es, neuronale Prozesse, die mit der Analyse akustischer Szenen und der Gruppierung auditorischer Ströme zusammenhängen, zu verstehen.

Förderung: DFG (GU 593/3-1 und GU 593/3-2), 2006-2015.