Förderprogramme Neuroonkologie

der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg

Willkommen

Wir freuen uns über Ihr Interesse an dem Neuroonkologieprogramm an der Neurologischen Klinik am Universitätslinikum Heidelberg. Das Jahr 2019 stand unter dem Zeichen der strukturellen Entwicklung in der Neuroonkologie:

  • Herausragendes Ereignis im ersten Halbjahr war die Bewilligung des ersten aus der Neurologischen Klinik koordinierten Sonderforschungsbereichs 1389 - UNDERSTANDING AND TARGETING RESISTANCE IN GLIOBLASTOMA. Sprecher des SFB, der mit rund 11 Millionen Euro gefördert wird, ist Prof. Dr. Wolfgang Wick. Projektpartner sind neben dem DKFZ die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Der SFB 1389, der viele Gruppen aus unserer Klinik, anderen Abteilungen, dem DKFZ und den Standort in Mannheim verbindet, beschäftigt sich mit dem Verständnis und der Überwindung von Resistenz bei Patienten mit Glioblastomen. Die UNITEGLIOBLASTOMA abgekürzte Initiative sorgt als Strukturelement unserer Klinik für eine weitere Profilbildung.
  • Bei der Else Kröner-Fresenius-Stiftung haben wir uns erfolgreich um die Förderung eines Heidelberger Forschungskollegs für Neuroonkologie beworben. Mitantragsteller sind neben dem Sprecher Wolfgang Wick: Stefan Pfister, Martin Bendszus, Andreas von Deimling, Jürgen Debus und Sevin Turcan. Mit insgesamt 1 Mio Euro werden sechs Kollegiaten als Clinician Scientists über vier Jahre gefördert. Das Forschungskolleg für Neuroonkologie soll neben der Förderung herausragender junger MedizinerInnen („Clinician Scientists“)  ein Nukleus für die Weiterentwicklung des strukturierten, interdisziplinären Dialogs sowie der grundlegenden interdisziplinären Ausbildung werden. 
  • Das Universitätsklinikum Heidelberg und die Universitätsmedizin Mannheim sind von der Hertie-Stiftung als einer von sechs Standorten des Hertie Network of Excellence in Clinical Neuroscience ausgewählt worden. Die Hertie-Stiftung unterstützt mit dem neu initiierten Netzwerk die klinischen Neurowissenschaften mit bundesweit insgesamt fünf Millionen Euro. Der Standort Heidelberg/Mannheim im Hertie Network mit Sprecher Prof. Dr. Wolfgang Wick und Ko-Sprecher Prof. Dr. Michael Platten, wird mit 660.000 Euro für vier Stipendiaten gefördert. Die Kliniken stocken die Förderung bis zum Betrag von 1 Million Euro zur Verfügung für die geförderten Stipendiaten auf. Die von der Hertie-Stiftung mit den Zentren entwickelte Hertie Academy of Clinical Neuroscience soll exzellenten Nachwuchsforschenden Schlüsselqualifikationen für die nächsten Karriereschritte vermitteln und die wissenschaftliche Vernetzung zum Beispiel über gemeinsame Projekte fördern.

 

 

Neuroonkologie am Campus Heidelberg

The Heidelberg campus holds a strong position in neurooncology and ensures multidisciplinary and comprehensive research, diagnostics, a unique translational, and clinical infrastructure and trial portfolio for adult and pediatric patients with brain tumors and neurological problems associated with cancer. Structural funding has been awarded by the DFG (SFB 1389 “Understanding and Targeting Resistance in Glioblastoma - UNITE Glioblastoma) well as by the German Cancer Aid (Deutsche Krebshilfe, DKH) for a Brain Metastases Network and a Meningioma Network. In addition, multiple national and international trials conceptualized at the campus. The combination of experienced researchers and young investigators in neuropathology, molecular and clinical Neurooncology, as well as research units in molecular genetics and diagnostics, neuroimaging, and radiation oncology, have enabled to assemble a critical mass and install Neurooncology as a prototypical interdisciplinary profile area.