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Pädiatrische Neuroradiologie

MRT-Untersuchungen von Kindern werden in der Kinderklinik an einem 1.5 Tesla-Gerät mit neuester Software-Ausstattung durchgeführt. Es besteht eine enge Kooperation mit der Sektion Pädiatrische Radiologie. Unnötige und belastende Transportwege in die Kopfklinik werden so vermieden und eine enge Kooperation mit allen Abteilungen der Kinderklinik ist vor Ort gewährleistet. Alle  gängigen Spezialverfahren wie die Spektroskopie, Perfusionsmessungen und besonders kindgerechte  geräuscharme und Bewegungsunschärfe-unterdrückende  Sequenzen sind fest etabliert. Für besondere Kinder-bezogene Fragestellungen wie die Epilepsiediagnostik oder die Fehlbildungsdiagnostik der Wirbelsäule wurden in Zusammenarbeit mit der Abteilung für experimentelle Neuroradiologie spezielle Protokolle mit 1mm-3D-Sequenzen entwickelt, die es möglich machen, auch  kleinste Fehlbildungen im Millimeter-Bereich aufzuspüren.

Für die Eltern besteht die Möglichkeit, ihr Kind im Untersuchungsraum zu begleiten und zu unterstützen. Eine Wunsch-CD, die über Kopfhörer eingespielt wird, kann dem Kind die Untersuchung erleichtern. Über ein Periskop-artiges Spiegelsystem ist ein Blickkontakt mit den Eltern möglich. Kinder bis zum Alter von etwa  6 Jahren, die eine 20-30-minütige Untersuchung ohne Kopfbewegung noch nicht tolerieren, werden in „Sedierung“ untersucht – eine Methode, die sich über Jahre bewährt hat und wesentlich schonender ist als eine Vollnarkose: die Kinder werden für mehrere Stunden auf die Tagesstation der Kinderklinik aufgenommen, erhalten einen Schlafmittelsaft und kommen tief schlafend zur Untersuchung.

Ansprechpartner

PD Dr. med. Inga Harting