27.09.2024
Das Teilprojekt Ethik war in Tübingen mit einem Poster von Karla Alex et al zum Recht Neugeborener auf genomisches Nichtwissen und einem Vortrag von Dr. Sascha Settegast zu "Medicalization Risks in Genomic Newborn Screening" vertreten.
Vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördertertes Forschungsprojekt (BMFTR; 01GP2201A/B)
Aktuelle Nachrichten
27.09.2024
Das Teilprojekt Ethik war in Tübingen mit einem Poster von Karla Alex et al zum Recht Neugeborener auf genomisches Nichtwissen und einem Vortrag von Dr. Sascha Settegast zu "Medicalization Risks in Genomic Newborn Screening" vertreten.
13.09.2024
Dr. Elena Schnabel-Besson und MitarbeiterInnen der NEW_LIVES-Teilprojekte Kinder- und Jugendmedizin, Humangenetik und Ethik veröffentlichen Systematic Review zu den Wilson und Jungner-Kriterien für Screeningprogramme im International Journal for Neonatal Screening.
22.05.2024
Ethische Aspekte des genomischen Neugeborenen-Screenings
Themenheft "Ethik in der Medizin", offizielle Zeitschrift der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM).
18.04.2024
Links zu Beiträgen und Diskussionen zum Projekt und dem Stand der Forschung zu genomischem Neugeborenen-Screening.
04.04.2024
Öffentlicher NEW_LIVES Vortrag von Prof. Dr. Claudia Schneider (Canterbury/Cambridge). Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Einfluss die Art, wie wissenschaftliche Erkenntnisse kommuniziert werden, auf die persönliche Entscheidungsfindung im medizinischen Kontext hat.
04.03.2024
Am 18. und 19. März 2024 veranstaltet NEW_LIVES eine internationale Tagung "Towards Genomic Newborn Screening in Germany: Risks, Opportunities, Challenges" an der Universität Heidelberg. Eine digitale Teilnahme ist möglich.
Im Rahmen des Neugeborenen-Screenings werden in Deutschland seit den 1960er Jahren nahezu alle Neugeborenen auf eine Reihe seltener, aber schwerer Erkrankungen getestet, da eine frühe Diagnose und rechtzeitige Behandlung den Verlauf und die Prognose dieser Erkrankungen deutlich verbessert. Vielen jungen Patient:innen konnte so geholfen werden. Der Erfolg dieses Vorsorgeprogramms verdankt sich auch dem Umstand, dass es immer wieder um neue Analysemethoden und Zielkrankheiten erweitert wurde. Das Heranreifen neuer genomischer Technologien bietet nun die Chance, das Neugeborenen-Screening erneut und auf besonders signifikante Weise zu erweitern. Zugleich sind hiermit erhebliche Herausforderungen medizinischer, ethischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Art verbunden.
Ist ein genomisches Neugeborenen-Screening (gNBS) eine sinnvolle Option für Deutschland? Wie lassen sich die gesundheitlichen Chancen nutzen, die die neuen Technologien eröffnen, und gleichzeitig mögliche Risiken für alle Beteiligten minimieren? Diesen Fragen widmet sich das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Verbundprojekt "NEW_LIVES: Genomische Neugeborenen-Screening-Programme - Rechtliche Implikationen, Werte, Ethik und Gesellschaft (Genomic NEWborn screening programs - Legal Implications, Value, Ethics and Society)", das gemeinsam von Forscher:innen des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg sowie der Universität Mannheim und in enger Abstimmung mit Vertreter:innen von Patient:innenverbänden durchgeführt wird.
Auf den folgenden Seiten dürfen wir Sie über die wesentlichen Chancen und Herausforderungen eines möglichen gNBS-Programms und die Arbeit unserer fünf Teilprojekte informieren.

NEW_LIVES-Mitarbeiter:innen bei der Tagung "Towards Genomic Newborn Screening in Germany" im März 2024 im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH). Bild: Martin Jungkunz.


