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                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Sun, 25 Oct 2026 22:19:34 +0100</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 13:35:46 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom UKHD]]></title>
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                        <title>Von der Mikroskopie zur KI: Andreas von Deimling prägte die moderne Hirntumordiagnostik in Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/von-der-mikroskopie-zur-ki-andreas-von-deimling-praegte-die-moderne-hirntumordiagnostik-in-heidelberg/</link>
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Als Ärztlicher Direktor der Neuropathologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Neuropathologie an UKHD und DKFZ entwickelte von Deimling mit seinem Team neue molekulare Diagnoseverfahren und Klassifikationsmethoden, die die Diagnostik von Hirntumoren grundlegend veränderten. Sie werden heute weltweit genutzt und haben Eingang in die Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Hirntumoren gefunden. Nun hat von Deimling die Leitung der Abteilung, die heute zu den international führenden Referenzzentren ihres Fachgebiets zählt, an Professor Dr. Dr. Felix Sahm übergeben.</span></p><p><i><span>„Professor von Deimling hat die Heidelberger Neuropathologie mit außergewöhnlicher Innovationskraft weiterentwickelt. Über zwei Jahrzehnte hat er sein Fach immer wieder neu gedacht und dabei molekulare Verfahren ebenso vorangebracht wie KI-gestützte Ansätze in der Diagnostik. Seine Arbeit zeigt eindrucksvoll, wie durch enge Kooperationen zwischen Wissenschaft, Klinik und weiteren Partnern Entwicklungen aus Heidelberg ihren Weg in die klinische Anwendung finden und Patientinnen und Patienten weltweit zugutekommen“</span></i><span>, würdigt Professor Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender und Vorstand Medizin des UKHD, von Deimlings Wirken.</span></p><p><i><span>„Exzellente Wissenschaft and Translation braucht ein Umfeld, in dem Disziplinen eng zusammenarbeiten. Professor von Deimling hat dieses wissenschaftliche Umfeld in der Brückenabteilung mit dem DKFZ über viele Jahre entscheidend geprägt und Paradigmenwechsel in der präzisen Diagnose von neuroonkologischen Erkrankungen auf den Weg gebracht. So hat er wesentlich dazu beigetragen, die Heidelberger Neuroonkologie international zu einem der wissenschaftlich bedeutendsten Zentren weltweit zu entwickeln“</span></i><span>, sagt Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg.</span></p><h3><span>Technologischer Wandel in der Neuropathologie</span></h3><p><span>Als Andreas von Deimling die Heidelberger Neuropathologie 2007 übernahm, bestand das Team aus zwölf Mitarbeitenden in Sekretariat, ärztlichem, wissenschaftlichem und technischem Dienst. Gewebe wurde vor allem am Mikroskop begutachtet und bewertet. „Das komplexeste Gerät, das wir damals hatten, war die Kaffeemaschine“, erinnert sich von Deimling. Heute prägen Hochdurchsatz-Sequenzierung, Bioinformatik und Künstliche Intelligenz den Alltag. Inzwischen arbeiten dort sogar mehr Informatikerinnen und Informatiker als Ärztinnen und Ärzte. Das Fach wurde in den vergangenen knapp zwei Jahrzehnten gleich zweimal „umgekrempelt“, wie von Deimling sagt. Heidelberg gehörte bei beiden Entwicklungen zu den wissenschaftlichen Wegbereitern.</span></p><p><span>Den ersten Paradigmenwechsel leitete von Deimling gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe ein: die Entwicklung des mutationsspezifischen IDH1-Antikörpers. Bis dahin beurteilten Neuropathologinnen und Neuropathologen bestimmte, besonders aggressive Gehirntumoren, sogenannte Gliome, vor allem nach dem Erscheinungsbild ihrer Zellen mithilfe verschiedener Färbemethoden unter dem Mikroskop. Mit dem IDH1-Antikörper ließ sich erstmals zusätzlich erkennen, ob ein Tumor eine bestimmte genetische Veränderung trägt, die IDH1-Mutation. Damit floss die molekulare Information eines Tumors unmittelbar in die Diagnostik ein – ein entscheidender Schritt hin zu einer präziseren Einordnung von Hirntumoren und Auftakt zu einer Neuordnung aller Gliome in der WHO-Klassifikation.</span></p><h3><span>Neues Klassifizierungssystem aus Heidelberg von der WHO übernommen</span></h3><p><span>Dem zweiten Paradigmenwechsel lag ein vollkommen neuer methodischer Ansatz zu Grunde. Bei diesem wurde die DNA-Methylierung als eine besonders geeignete Grundlage für die Tumorklassifikation zunächst für Gehirntumoren und später auch für andere Tumoren außerhalb des Zentralnervensystems erkannt. Auf diesem Prinzip basiert der sogenannte Heidelberg Classifier. Das Verfahren wertet chemische Markierungen auf dem Erbgut aus, die sich wie ein Muster über die DNA legen und für verschiedene Tumorarten charakteristisch sind. „Jeder Tumor besitzt einen eigenen sogenannten epigenetischen Fingerabdruck, das Methylierungsmuster“, erklärt von Deimling. Der Heidelberg Classifier vergleicht dieses Muster mit Tausenden bereits bekannter Tumoren und kann Hirntumoren dadurch deutlich genauer zuordnen. „Dadurch können wir Tumoren unterscheiden, die unter dem Mikroskop nahezu identisch aussehen, biologisch aber ganz unterschiedlich sind“, so der Pathologe. So konnten zahlreiche Tumorarten erstmals zuverlässig voneinander abgegrenzt oder neu beschrieben werden. Diese Form der Charakterisierung fand Eingang in die WHO-Klassifikation von Hirntumoren. Eine Ausgründung machte die Methode weltweit für die Routinediagnostik verfügbar.</span></p><p><span>Mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist der nächste Sprung in der technischen Entwicklung bereits in vollem Gange: Sie hilft dabei, die stetig wachsenden Datenmengen auszuwerten und molekulare Diagnosen weiter zu verfeinern. Dass die Neuropathologie heute zu den technologisch anspruchsvollsten Fächern der Medizin gehört, überrascht von Deimling nicht. „Ich bin eigentlich genauso viel Ingenieur wie Arzt“, sagt er. Ihn habe während seiner gesamten Laufbahn angetrieben, neue Werkzeuge für eine immer präzisere Diagnostik zu entwickeln.</span></p><p><span>Große wissenschaftliche Entwicklungen entstehen nach von Deimlings Überzeugung nicht im Alleingang. Die entscheidenden Impulse für die methylierungsbasierte Klassifikation kamen ursprünglich von Kolleginnen und Kollegen aus der pädiatrischen Neuroonkologie und wurden gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Neuropathologie, Neuropädiatrie, Neurochirurgie und Neuroonkologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg sowie dem DKFZ weiterentwickelt. Von Deimling führt den Erfolg des Standorts vor allem auf dieses enge und kooperative Zusammenspiel zurück. Forschung und klinische Anwendung seien hier von Beginn an eng miteinander verzahnt gewesen.</span></p><h3><span>Methylierungsbasierte Klassifikation auf Sarkome und Hauttumoren übertragen</span></h3><p><span>Für von Deimling gehörte dazu immer auch die gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Zahlreiche ehemalige wissenschaftliche Mitarbeitende übernahmen später Professuren oder Leitungsfunktionen, unter anderem in Hannover, Leipzig und Berlin. Auch sein Nachfolger, Professor Dr. Felix Sahm, begann seine wissenschaftliche Laufbahn in Heidelberg. Mit der Übergabe der Institutsleitung versteht sich von Deimling heute vor allem als Mentor. Künftig möchte er sich noch stärker der Forschung widmen. Aktuell arbeitet seine Arbeitsgruppe unter anderem an KI-gestützten Diagnoseverfahren sowie daran, methylierungsbasierte Klassifikationen auf weitere Tumorarten wie Sarkome und Hauttumoren zu übertragen.</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Professor Dr. Andreas von Deimling wurde 1959 in Freiburg geboren und studierte Humanmedizin an der Universität Freiburg. Nach Stationen in Zürich, Bonn, Boston und Berlin folgte er 2007 dem Ruf nach Heidelberg. Dort übernahm er die Leitung der Neuropathologie und der Klinischen Kooperationseinheit Neuropathologie am DKFZ. Von Deimling zählt zu den international führenden Neuropathologen und zu den meistzitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern seines Fachgebiets. Für seine wissenschaftlichen Leistungen erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter den Deutschen Krebspreis, den International Prize for Translational Neuroscience sowie die Aufnahme in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die European Academy of Cancer Sciences.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/pathologisches-institut/neuropathologie">Neuropathologie: Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.dkfz.de/neuropathologie">Neuropathologie - Deutsches Krebsforschungszentrum</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 10:33:48 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 22 Oct 2026 08:33:48 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Dr. Jürgen Bauer ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-juergen-bauer-ist-neuer-praesident-der-deutschen-gesellschaft-fuer-ernaehrungsmedizin/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-juergen-bauer-ist-neuer-praesident-der-deutschen-gesellschaft-fuer-ernaehrungsmedizin/</guid><pp:caseid>820222</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) haben Professor Dr. Jürgen Bauer zu ihrem Präsidenten gewählt. Professor Bauer forscht an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und ist Ärztlicher Direktor des Geriatrischen Zentrums am Universitätsklinikum Heidelberg und des Agaplesion Bethanien Krankenhauses Heidelberg. Während seiner zweijährigen Amtszeit als DGEM-Präsident möchte er unter anderem den wissenschaftlichen Nachwuchs stärker für die Forschung im Bereich Ernährungsmedizin begeistern.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Wahl von Professor Dr. Jürgen Bauer fand im Rahmen der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) Mitte Juni statt. Zum 1. Juli 2026 hat er das Amt des Präsidenten angetreten, zuvor war er zwei Jahre lang zweiter Vizepräsident der Gesellschaft. „Eines meiner Ziele ist es, die Präsenz der Ernährungsmedizin an den deutschen Universitäten zu erhöhen“, sagt Professor Bauer mit Blick auf seine zweijährige Amtszeit. „Neben einer besseren Integration ernährungsmedizinischer Inhalte ins Medizinstudium halte ich es für sehr bedeutsam, den wissenschaftlichen Nachwuchs für diese Forschungsrichtung zu gewinnen.“ Des Weiteren wird die DGEM unter Bauers Präsidentschaft im kommenden Jahr zwei neue Weiterbildungsformate starten: Zum einen wird Anfang März 2027 in Heidelberg zum ersten Mal die interdisziplinäre Fortbildung „Ernährungsmedizin Update“ stattfinden, die die DGEM in der Folge alle zwei Jahre ausrichten wird. Außerdem wird es einen neuen Wissens-Podcast rund um klinische Ernährung geben, der sich gezielt an Ärztinnen und Ärzte sowie an Ernährungsfachkräfte richtet. Der Start ist für das erste Quartal 2027 geplant.</span></p><p><span>Die DGEM ist die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft aller Berufsgruppen, die sich in Deutschland mit Ernährungsmedizin befassen. Sie hat mehr als 3.000 Mitglieder aus Medizin, Ernährungswissenschaft und Diätetik, Pflege, Pharmazie und weiteren Fachbereichen. Eines ihrer zentralen Ziele ist es, verbindliche Strukturen für die ernährungsmedizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, der Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und auch im ambulanten Bereich zu schaffen. Dazu gehört auch, dass DGEM-Mitglieder Leitlinien zu klinischer Ernährung erstellen und sie auf der Grundlage aktueller Studienergebnisse regelmäßig aktualisieren. Die Fachgesellschaft mit Sitz in Berlin fördert außerdem Austausch, Weiterbildung und Forschung rund um Ernährung und Stoffwechsel und unterstützt mit der Arbeitsgruppe „Junge DGEM“ gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs.</span></p><p><span>Professor Dr. Jürgen Bauer ist Ärztlicher Direktor des Geriatrischen Zentrums am Universitätsklinikum Heidelberg und des Agaplesion Bethanien Krankenhauses Heidelberg. Er leitet zudem die Forschungsgruppe Geriatrie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. Professor Bauer gehört dem Direktorium des interdisziplinären Netzwerks Alternsforschung (NAR) der Universität Heidelberg an und ist seit 2018 Vorsitzender des Landesverbands Geriatrie Baden-Württemberg. Seit 2022 ist er Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften des Landes Baden-Württemberg.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.dgem.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Website der DGEM</span></a><br /><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/department-fuer-innere-medizin-krehl-klinik/geriatrie-1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Geriatrisches Zentrum am UKHD</span></a><span> </span></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Professor Dr. Jürgen Bauer</span><br /><span>Ärztlicher Direktor Geriatrisches Zentrum am Universitätsklinikum Heidelberg und Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg</span><br /><span>Forschungsgruppenleiter Geriatrie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br /><a href="mailto:juergen.bauer@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>juergen.bauer@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 09:35:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 22 Oct 2026 11:35:46 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Dr. Jun Oh ist neuer Ärztlicher Direktor am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin und Professor für „Pädiatrie mit Schwerpunkt Nephrologie, Hepatologie und Transplantationsmedizin“ in Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-jun-oh-ist-neuer-aerztlicher-direktor-am-zentrum-fuer-kinder--und-jugendmedizin-und-professor-fuer-paediatrie-mit-schwerpunkt-nephrologie-hepatologie-und-transplantationsmedizin-in-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-jun-oh-ist-neuer-aerztlicher-direktor-am-zentrum-fuer-kinder--und-jugendmedizin-und-professor-fuer-paediatrie-mit-schwerpunkt-nephrologie-hepatologie-und-transplantationsmedizin-in-heidelberg/</guid><pp:caseid>821768</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der erfahrene Transplantationsmediziner hat zum 1. September 2026 zusammen mit der Klinikleitung am Universitätsklinikum Heidelberg die neu eingerichtete W3-Professur an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg übernommen. In den kommenden Jahren wird er ein Lebertransplantationsprogramm für Kinder und Jugendliche aufbauen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Für Professor Dr. Jun Oh ist der Wechsel nach Heidelberg eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: Er wurde in der Universitätsfrauenklinik Heidelberg geboren, studierte an der Universität Heidelberg Medizin und absolvierte seine Facharztausbildung in der hiesigen Universitätskinderklinik. Zum 1. September hat er die neu eingerichtete W3-Professur für „Pädiatrie mit Schwerpunkt Nephrologie, Hepatologie und Transplantationsmedizin“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg angetreten und damit auch die Leitung der Klinik I für pädiatrische Nephrologie, Hepatologie und Transplantationsmedizin am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) übernommen. Die neue Kinderklinik I geht aus der ehemaligen Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Nephrologie, Neuropädiatrie und Stoffwechselmedizin hervor. Zuletzt war Oh stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Ein Schwerpunkt seiner klinischen Arbeit in Heidelberg wird der Aufbau eines pädiatrischen Lebertransplantationsprogramms sein.</span></p><p><span>„</span><i><span>Kinder mit schweren, teils seltenen Lebererkrankungen und ihre Familien sollen künftig von der Diagnose über eine mögliche Transplantation bis zur langfristigen Nachsorge durchgängig am UKHD betreut werden können. Professor Oh bringt dafür umfassende Erfahrung in der pädiatrischen Transplantationsmedizin mit und wird die hoch spezialisierte Versorgung von Kindern mit schweren Nieren- und Lebererkrankungen weiter stärken. Damit schließen wir eine wichtige Versorgungslücke“,</span></i><span> sagt Professor Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender und Vorstand Medizin des UKHD.</span></p><p><i><span>„Mit Professor Dr. Jun Oh gewinnt die Medizinische Fakultät Heidelberg einen international ausgewiesenen Wissenschaftler, der die Zukunft der pädiatrischen Transplantationsmedizin entscheidend mitgestalten wird. Seine Forschung zielt darauf ab, Abstoßungsreaktionen und langfristige Transplantatschäden nicht erst zu behandeln, sondern durch innovative Verfahren des Immunmonitorings und der individuellen Risikovorhersage möglichst früh zu erkennen und zu verhindern“</span></i><span>, sagt Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. </span><i><span>„Besonders wertvoll ist dabei sein Ansatz, der modernste Analysen von Immunprozessen, Biomarkern und Mikrobiom-Veränderungen mit klinischen Fragestellungen verbindet. Gemeinsam mit den hervorragenden wissenschaftlichen Infrastrukturen und Netzwerken in der Region eröffnet dies die Chance, neue Maßstäbe für eine personalisierte und präventive Transplantationsmedizin im Kindes- und Jugendalter zu setzen.“</span></i></p><h3><span>Pädiatrisches Lebertransplantationsprogramm in Heidelberg aufbauen</span></h3><p><span>Professor Jun Oh begleitet Kinder mit schweren Nieren- und Lebererkrankungen häufig über viele Jahre. „Für mich beginnt Transplantationsmedizin mit der Frage, wie wir ein Organ möglichst lange schützen können“, sagt er. Wird eine Transplantation notwendig, profitieren die jungen Patientinnen und Patienten von einem strukturierten Versorgungsprogramm, wie es für Nierentransplantationen am UKHD bereits fest etabliert ist. Gemeinsam mit dem Team der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationsmedizin des UKHD plant Professor Oh ein umfassendes Programm für die Lebendspende aufzubauen, mit besonderem Schwerpunkt auf innovativen, zum Beispiel minimalinvasiven Operationsverfahren.</span></p><p><span>Die für den Aufbau des Transplantationsprogramms erforderliche Expertise bringt Professor Oh aus Hamburg mit. Dort leitete er seit 2019 die Abteilung Pädiatrische Transplantation und war im Transplantationszentrum als Bereichsleiter für Kindernieren- und Kinderlebertransplantation tätig. „Lebertransplantationen bei Kindern gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Transplantationsmedizin. Sie erfordern neben einer spezialisierten Transplantationschirurgie ein erfahrenes Team aus medizinischen und pflegerischen Fachbereichen“, sagt Oh.</span></p><p><span>Eng zusammenarbeiten möchte Oh auch mit der Klinik für Nephrologie des UKHD, insbesondere bei seltenen Nierenerkrankungen, in der Nierentransplantationsmedizin und beim Übergang chronisch kranker Jugendlicher in die Erwachsenenmedizin. Eine strukturierte Transition soll ihre kontinuierliche Versorgung über das Jugendalter hinaus sichern.</span></p><p><span>Über die medizinische Behandlung hinaus hat Professor Oh die ganze Familie im Blick. „Es gibt hier hervorragende psychosoziale Unterstützungsangebote für Kinder und ihre Angehörigen, um mit den oft chronischen Erkrankungen und der belastenden Situation besser umgehen zu können“, sagt Oh. Die etablierten Elterninitiativen, Selbsthilfegruppen, Stiftungen und weiteren sozialen Partner begreift er als wichtige Säule. Die Zusammenarbeit möchte Professor Oh weiter stärken.</span></p><p><span>Große Chancen sieht Oh im Verbund der Universitätskliniken Heidelberg-Mannheim: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen am Standort Mannheim. Gemeinsam können wir die Stärken beider Standorte nutzen, um Kindern und ihren Familien in der Rhein-Neckar-Region die bestmögliche Versorgung zu bieten.“</span></p><h3><span>Immunmonitoring und Prävention von Langzeitschäden</span></h3><p><span>Ohs bisherige Forschung ist vor allem in der pädiatrischen Nephrologie verankert. Er befasste sich mit den molekularen Ursachen und der Behandlung von bestimmten Nierenerkrankungen, bei denen vermehrt Eiweiß über den Urin verloren geht, der sogenannten Proteinurie. Zudem engagiert er sich seit mehreren Jahren im wissenschaftlichen Beirat des CERTAIN-Konsortiums, einem internationalen Netzwerk für eine bessere Versorgung und langfristige Nachsorge nierentransplantierter Kinder und Jugendlicher.</span></p><p><span>In Heidelberg will Oh seine Forschung stärker auf immunologische Fragestellungen ausrichten. Dafür plant er, ein klinisches und wissenschaftliches Immunmonitoring vor, während und nach einer Organtransplantation aufzubauen.</span></p><p><span>Ein weiterer Schwerpunkt sind die langfristigen Folgen chronischer Nieren- und Lebererkrankungen. Oh interessiert insbesondere, wann entzündliche Prozesse im Kindesalter beginnen und welche Faktoren den weiteren Krankheitsverlauf beeinflussen. Dabei will er auch untersuchen, welche Rolle die Pubertät bei Nierenerkrankungen spielt. Die Erkenntnisse sollen helfen, die Behandlung und langfristige Versorgung betroffener Kinder zu verbessern.</span></p><h3><span>Ausgezeichnete Lehre in Heidelberg fortsetzen</span></h3><p><span>Für seine Lehre wurde Oh in Hamburg mehrfach mit dem Preis „Teacher of the Year" der Medizinischen Fakultät ausgezeichnet. Seine erfolgreiche Lehrtätigkeit will er in Heidelberg fortsetzen und dabei an moderne Lehrmethoden und etablierte Strukturen anknüpfen.</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Jun Oh, geboren 1968 in Heidelberg, studierte Humanmedizin an der Universität Heidelberg sowie in London, San Diego und Tokio. Nach seiner Promotion an der Heidelberger Universitätskinderklinik forschte er von 2002 bis 2004 als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Albert Einstein College of Medicine in New York. Nach weiteren ärztlichen Stationen in Heidelberg und Düsseldorf wechselte er 2010 an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wo er 2011 habilitiert wurde. Seit 2024 ist Oh Sprecher der Arbeitsgruppe „Organtransplantation bei Kindern und Jugendlichen" der Deutschen Transplantationsgesellschaft. Für eine Studie zur Proteinurie wurde er 2024 mit dem Grundlagenforschungspreis der Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie ausgezeichnet.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/i-klinik-fuer-allgemeine-paediatrie-gastroenterologie-nephrologie-rheumatologie-und-organtransplantation/">Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neuropädiatrie, Stoffwechsel, Gastroenterologie, Nephrologie: Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><h3>Kontakt</h3><p>Professor Dr. Jun Oh<br />Ärztlicher Direktor<br /><span>Kinderheilkunde 1 | Zentrum für Kinder-und Jugendmedizin</span><br /><span>Im Neuenheimer Feld 430 </span><br /><span>69120 Heidelberg</span><br /><a href="mailto:Jun.Oh@med.uni-heidelberg.de"><span>Jun.Oh@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 10:44:28 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 22 Oct 2026 07:22:52 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Thomas Fuchs, Karl-Jaspers-Professor für „Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie“, geht in den Ruhestand</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/thomas-fuchs-karl-jaspers-professor-fuer-philosophische-grundlagen-der-psychiatrie-und-psychotherapie-geht-in-den-ruhestand/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/thomas-fuchs-karl-jaspers-professor-fuer-philosophische-grundlagen-der-psychiatrie-und-psychotherapie-geht-in-den-ruhestand/</guid><pp:caseid>819721</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Vor 16 Jahren nahm Professor Dr. Dr. Thomas Fuchs den Ruf auf die damals neu eingerichtete Karl-Jaspers-Professur an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg an. Nun ist der Psychiater und Philosoph in den Ruhestand verabschiedet worden. Professor Fuchs leitete die interdisziplinäre Forschungssektion „Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie“ an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und war zudem Ärztlicher Leiter der Tagesklinik Blankenburg des Universitätsklinikums Heidelberg, einer teilstationären Klinik für Patientinnen und Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen. Er forschte und lehrte an der Medizinischen Fakultät Heidelberg sowie als kooptierter Professor am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg. Als Seniorprofessor bleibt er der Ruperto Carola erhalten.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Als Thomas Fuchs in den 1980er-Jahren in München parallel ein Studium der Medizin, der Philosophie und der Wissenschaftsgeschichte begann, war nicht absehbar, wohin die ungewöhnliche Fächerkombination ihn einmal führen würde. Sein Lebensthema fand er in dem vom Philosophen und Psychiater Karl Jaspers begründeten Ansatz, psychiatrische Fragestellungen mit der philosophischen Strömung der Phänomenologie zu verbinden. Ab 1997 leitete Professor Dr. Dr. Thomas Fuchs die interdisziplinäre Forschungssektion „Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie“ an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Heidelberg (Ärztliche Direktorin: </span>Professorin Dr. Sabine C. Herpertz)<span>, 2010 nahm er den Ruf auf die neu eingerichtete Karl-Jaspers-Professur für „Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg an. In der Folgezeit trug er zu einer engen Vernetzung zwischen </span>Philosophie, Psychiatrie und Neurowissenschaften an der Universität Heidelberg bei<span>. Die Phänomenologie, bis heute Kern seiner Arbeit in Forschung, Lehre und Klinik, beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie Menschen sich selbst, ihre Gefühle und ihren Körper in der Zeit, im Raum und in ihren Beziehungen wahrnehmen. Im September 2026 ist Professor Fuchs in den Ruhestand verabschiedet worden. Von der Universität Heidelberg wurde ihm die Ehrenbezeichnung „Seniorprofessor“ verliehen.</span></p><h3><span>Forschung zum Menschen als verkörpertes und soziales Wesen</span></h3><p><span>„Als Karl-Jaspers-Professor ist es Dr. Dr. Thomas Fuchs gelungen, Psychiatrie, Philosophie und Neurowissenschaften auf einzigartige Weise zu verbinden. Seine Forschungsarbeiten haben wichtige interdisziplinäre Impulse für das Verständnis psychischer Erkrankungen gegeben, die immer wieder weit über die Fachwelt hinaus Aufmerksamkeit gefunden und gesellschaftliche Debatten bereichert haben. Damit hat Professor Fuchs auch wichtige Beiträge zum Wissenstransfer geleistet“, sagt Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. Für sein wissenschaftliches Engagement für ein humanistisches Menschenbild, das den Menschen in Verantwortung für seine Mitmenschen und seine Umwelt sieht, wurde Professor Fuchs 2023 der Erich-Fromm-Preis verliehen. „Die Auszeichnung unterstreicht, wie eng sein Werk mit dem Anspruch der Medizinischen Fakultät Heidelberg verbunden ist, den Menschen in den Mittelpunkt exzellenter Forschung zu stellen“, so Professor Boutros.</span></p><p>„Die Strahlkraft seiner interdisziplinären Perspektive führte zu einer regen, bis heute ungebrochenen Nachfrage nach philosophischen Promotionen. So konnte Professor Dr. Dr. Thomas Fuchs zahlreiche Promovierende sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in ihren Forschungen zu Themenfeldern im Grenzgebiet zwischen Philosophie und Psychiatrie betreuen“, würdigt Professor Dr. Hans Martin Krämer, Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg, das Wirken von Professor Fuchs.</p><p><span>Einer von Professor Fuchs‘ wissenschaftlichen Schwerpunkten war das sogenannte Embodiment. Diese „Theorie der Verkörperung“ beschreibt, dass geistige Prozesse nicht allein im Gehirn entstehen, sondern den gesamten Körper und seine Umwelt einbeziehen.</span> <span>In diesem Zusammenhang prägte er die Bezeichnung des „Gehirns als Beziehungsorgan“. „Allein durch die Betrachtung des Gehirns, zum Beispiel durch bildgebende Verfahren oder auch genetische Untersuchungen, lassen sich psychische Krankheiten nicht vollständig erfassen“, so Fuchs. „Für die Diagnose und vor allen Dingen die Therapie ist es wichtig zu verstehen, wie sich die Erkrankung für die Patientinnen und Patienten subjektiv anfühlt und wie sich ihre Wahrnehmung von sich selbst, ihrem Körper und ihrer Umwelt durch das Kranksein verändert.“ In Studien zeigte er beispielsweise, dass körperorientierte Therapieverfahren wie Bewegungs- oder Atemtherapie bei Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie das Gefühl der Entfremdung vom eigenen Körper verringern und so die Behandlung unterstützen können. In weiteren Arbeiten widmete Fuchs sich unter anderem dem Ursprung narzisstischer Störungen aus phänomenologischer Sicht und stellte die Frage, wie soziale Beziehungen die Entwicklung von Selbstbewusstsein und Persönlichkeit beeinflussen. Zuletzt setzte er sich mit der Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) für das Selbstbild und die Verantwortung des Menschen auseinander.</span></p><h3><span>Psychiatrische Versorgung über die Symptome hinaus</span></h3><p><span>Neben seiner Forschungstätigkeit war Professor Fuchs fast 30 Jahre lang als Psychiater an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie tätig. „Mit seinem philosophischen Hintergrund hat Professor Dr. Dr. Thomas Fuchs die psychiatrische Versorgung von Patientinnen und Patienten am Universitätsklinikum Heidelberg in den vergangenen Jahrzehnten enorm bereichert“, sagt Professor Dr. Hanns-Peter Knaebel, Vorstand Medizin und Vorstandsvorsitzender des Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim. „Der Aufbau einer Eltern-Kind-Einheit in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und die Einführung eines ganzheitlichen tagesklinischen Behandlungskonzepts sind zwei Beispiele für seinen Anspruch, Patientinnen und Patienten in ihrer gesamten Lebenssituation in den Blick zu nehmen.“</span></p><p><span>Die Tagesklinik Blankenburg ist eine teilstationäre Klinik des UKHD, in der Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen psychiatrischen Erkrankungen behandelt werden, etwa mit Psychosen, Depressionen, Persönlichkeits- oder Zwangsstörungen. Als Ärztlicher Leiter der Tagesklinik etablierte Professor Fuchs einen sogenannten „ökologischen Therapieansatz“, der bis heute das Behandlungskonzept prägt: Psychische Erkrankungen werden nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit den Lebenswelten der Patientinnen und Patienten – ihren Beziehungen, ihrer Arbeits- und Wohnumgebung – betrachtet und behandelt. In den 2000er-Jahren baute Professor Fuchs in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKHD eine Mutter-Kind-Einheit auf. Hier werden Patientinnen behandelt, bei denen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt psychische Störungen auftreten. „Dass die Babys mit auf die Station aufgenommen werden, war damals neu und auch nicht ganz einfach umzusetzen“, erinnert er sich.</span></p><h3><span>Ein Brückenbauer zwischen Psychiatrie und Philosophie</span></h3><p><span>„Die Stiefel dieser Professur waren natürlich sehr groß. Karl-Jaspers-Professor – das könnte man fast als ein wenig anmaßend empfinden“, sagt Thomas Fuchs. „Andererseits hat die Bezeichnung sehr gut den Brückenschlag aufgezeigt, der meine Arbeit immer gekennzeichnet hat: Wie einst Karl Jaspers bin auch ich ein ‚philosophierender Psychiater‘ – ein Mediziner, der sein Fach aus einer philosophischen und vor allem phänomenologischen Perspektive betrachtet.“ Wer in die Fußstapfen von Professor Fuchs treten wird, steht noch nicht fest: Das Berufungsverfahren für die W3-Professur für „Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg ist noch nicht abgeschlossen. Im Rahmen seiner Seniorprofessur wird Professor Fuchs die Forschungssektion „Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie“ vorläufig weiter leiten.</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Thomas Fuchs, 1958 in München geboren, studierte Medizin, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, wo er 1990 in Medizingeschichte promovierte. Es folgte eine psychiatrische, psychodynamische und verhaltenstherapeutische Ausbildung an der Technischen Universität (TU) München. 1997 kam er als Oberarzt ans Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und übernahm die Leitung der Sektion „Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie“ an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ermöglichte ihm im Jahr 1999 gleich zwei akademische Qualifikationen: Parallel zur Habilitation im Fach Psychiatrie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg promovierte Thomas Fuchs an der LMU in Philosophie.</span></p><p><span>2005 wurde er Professor für „Psychiatrie und Psychotherapie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg. 2010 habilitierte er sich auch im Fach Philosophie an der Universität Heidelberg und wurde zum ersten Karl-Jaspers-Professor für „Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie“ ernannt. Die Professur erinnert an den Heidelberger Psychiater und Philosophen Karl Jaspers (1883–1969), der das Verständnis psychischer Erkrankungen um die Perspektive des subjektiven Erlebens der Betroffenen erweiterte. Professor Fuchs ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Anthropologie, Psychiatrie und Psychotherapie (DGAP) und im Vorstand der Basler Karl-Jaspers-Gesellschaft.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/department-fuer-psychosoziale-medizin-praevention-und-familiengesundheit/klinik-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie/ueber-uns/sektionen/phaenomenologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Phänomenologie: Universitätsklinikum Heidelberg</a><br /><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/department-fuer-psychosoziale-medizin-praevention-und-familiengesundheit/klinik-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klinik für Allgemeine Psychiatrie: Universitätsklinikum Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 15:05:05 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 20 Oct 2026 13:26:45 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Ab sofort Online: Der Jahresbericht 2025</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ab-sofort-online-der-jahresbericht-2025/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ab-sofort-online-der-jahresbericht-2025/</guid><pp:caseid>820443</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Der Bericht zeichnet das letzte Geschäftsjahr vor dem Start des Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim nach. Die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg blickt auf ein außerordentlich erfolgreiches Jahr in Forschung und Lehre zurück.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) haben ihren gemeinsamen <a href="https://bericht.ukhd-mfhd.de/2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jahresbericht 2025</a> veröffentlicht. Der Bericht ist online verfügbar und gibt einen kompakten Überblick über die wichtigsten Kennzahlen und Entwicklungen des vergangenen Jahres und zeigt zugleich aktuelle Fortschritte des zum 1. Januar 2026 gestarteten Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim sowie der Medizinischen Fakultät Heidelberg auf.</p><p>2025 war geprägt von den Vorbereitungen für den Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim – eine strategische und strukturelle Transformation mit internationaler Strahlkraft. Der Verbund wird gemeinsam mit seinen Partnern die Zukunft von Krankenversorgung, Forschung, Lehre und Translation gestalten und damit den Gesundheits- und Wissenschaftsstandort Rhein-Neckar stärken. Die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg unterstrich 2025 mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen, einer außerordentlich erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln und herausragenden Resultaten in der medizinischen Lehre ihre führende Position im nationalen und internationalen Wissenschaftsumfeld.</p><p>Der Jahresbericht 2025 ist ausschließlich online verfügbar unter:</p><p><a href="https://bericht.ukhd-mfhd.de/2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://bericht.ukhd-mfhd.de/2025/</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 12:44:29 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 20 Oct 2026 10:44:29 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Georg F. Hoffmann verabschiedet sich aus „seiner“ Kinderklinik</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-georg-f-hoffmann-verabschiedet-sich-aus-seiner-kinderklinik/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-georg-f-hoffmann-verabschiedet-sich-aus-seiner-kinderklinik/</guid><pp:caseid>818875</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im März 2026 gab Professor Dr. Georg F. Hoffmann mit seinen Funktionen an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg auch sein Amt als Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinderheilkunde I: Allgemeine Pädiatrie, Neuropädiatrie, Stoffwechsel, Gastroenterologie und Nephrologie ab. Nun kann nach Abschluss eines Förderprojekts der Ruhestand beginnen. Die unter seiner Leitung kontinuierlich gewachsene Klinik wird mit dem Generationenwechsel zweigeteilt: in die Kinderklinik I für Allgemeine Pädiatrie, Gastroenterologie, Nephrologie, Rheumatologie und Organtransplantation, deren neuer Ärztlicher Direktor, Professor Dr. Jun Oh, am 1. September 2026 sein Amt angetreten hat, und in die Kinderklinik V für Neuropädiatrie, Stoffwechselmedizin, Endokrinologie und Diabetologie, die aktuell von Professor Dr. Steffen Syrbe kommissarisch geleitet wird.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Seit 36 Jahren ist Professor Dr. Prof. h.c. mult.(PRC) Georg F. Hoffmann i.R. eng mit der Kinderklinik des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) verbunden, seit 1999 als Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinderheilkunde I und langjähriger Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg. Unter seiner Ägide entstand die 2008 eingeweihte Angelika-Lautenschläger-Kinderklinik, die alle Kinderkliniken des UKHD unter einem Dach vereint und mit 200 Betten eine der deutschlandweit größten Kinderkliniken ist. 2012 folgte der Verbindungsbau zur Universitäts-Frauenklinik mit modernen Räumlichkeiten unter anderem der Neonatologie, der Frühgeborenen-Intensivstation (FIPS) und der Kinderherzchirurgie. 2014 wurde das Dietmar Hopp-Stoffwechselzentrum, in dem Neugeborenen-Screening, Stoffwechsellabor, Notfalldiagnostik und Forschung zu angeborenen Stoffwechselerkrankungen erstmals zusammengeführt wurden, im neu errichteten Analysezentrum III eröffnet.</span> <span>Professor Hoffmanns Ziel war es dabei stets, optimale Bedingungen für Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Mitarbeitende zu schaffen und gleichzeitig die Voraussetzungen für innovative Forschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu verbessern.</span></p><p><span>„Professor Hoffmann hat die pädiatrische Versorgung und Infrastruktur am UKHD nachhaltig geprägt und weit über die Region hinaus Maßstäbe gesetzt. Er hat Neugeborenen-Screening, Spezialdiagnostik und Erforschung angeborener Stoffwechselerkrankungen zusammengeführt und damit wesentlich dazu beigetragen, dass Heidelberg heute zu den führenden Stoffwechselzentren in Europa zählt.</span> <span>Sein wissenschaftlicher Weitblick, sein unermüdlicher Einsatz für betroffene Familien und sein anhaltendes Engagement in der Diagnostik und Therapie seltener Erkrankungen haben zahllosen Kindern und ihren Familien ein weitgehend normales Leben ermöglicht“, sagt Professor Dr. Hanns-Peter Knaebel, Vorstand Medizin und Vorstandsvorsitzender des Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim. „Diese Lebensleistung verdient höchsten Dank und Anerkennung.“</span></p><p><span>„Professor Hoffmann hat die Medizinische Fakultät Heidelberg mit seiner wissenschaftlichen Exzellenz und seinem außerordentlichen Engagement über Jahrzehnte hinweg in Forschung und Lehre maßgeblich geprägt und die Versorgung von Kindern mit seltenen Erkrankungen national wie international entscheidend vorangebracht“, sagt Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. „Studierende, Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben von seiner Expertise, seiner Förderung und seinem Anspruch an wissenschaftliche Qualität profitiert. Zugleich war ihm der internationale wissenschaftliche Austausch stets ein besonderes Anliegen. Durch sein Engagement hat er internationale Netzwerke aufgebaut und die Sichtbarkeit Heidelbergs weit über Deutschland hinaus gestärkt.“</span></p><h3><span>18 Erkrankungen auf Grundlage Heidelberger Pilotstudien in Neugeborenen-Screening aufgenommen</span></h3><p><span>1990 kam Hoffmann erstmals an die Heidelberger Kinderklinik, im Gepäck das in den USA erworbene Knowhow um die massenspektrometrische Analyse von Stoffwechselprodukten im Blut – der Grundstein für die spätere Erweiterung des Neugeborenen-Screenings. Damals wurden Neugeborene auf die Stoffwechselstörung Phenylketonurie (PKU) und die angeborene Schilddrüsenunterfunktion untersucht. Die frühe Diagnose weiterer angeborener Erkrankungen war noch nicht möglich. Die Zeit als Oberarzt auf der Frühgeborenen-Intensivstation führten Hoffmann die Relevanz dieser Versorgungslücke vor Augen: „Rund 30 bis 40 Prozent der Kinder, die in den ersten Lebenstagen und -wochen starben, litten an seltenen Erkrankungen, die wir weder rechtzeitig feststellen noch behandeln konnten“, so der Kinderarzt.</span></p><p><span>Als er 1999 nach fünfjähriger Tätigkeit am Universitätsklinikum Marburg als Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinderheilkunde I nach Heidelberg zurückkehrte, schrieb er sich die Entwicklung geeigneter Analyseverfahren und Therapien für angeborene Stoffwechselerkrankungen auf die Fahnen. Unter anderem dank der wissenschaftlichen Vorarbeiten seines Teams wurde das erweiterte Neugeborenen-Screening 2005 als Kassenleistung eingeführt und damit bundesweit zugänglich gemacht. Seit 2026 wird auf 23 Erkrankungen beziehungsweise Erkrankungsgruppen getestet, 18 dieser Erkrankungen wurden auf Grundlage mehrerer Heidelberger Pilotstudien – langjährig gefördert durch die Dietmar Hopp Stiftung – in das deutsche Neugeborenen-Screening aufgenommen. „Heute identifizieren wir bei einem von 700 Neugeborenen eine angeborene Erkrankung. Das sind bei den jährlich rund 140.000 Proben</span> <span>aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die bei uns am Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrum analysiert werden, 200 Neugeborene, die wir retten und denen wir viel Leid ersparen können. Das ist die inzwischen erfolgreichste sekundärmedizinische Präventionsmaßnahme weltweit“, resümiert Professor Hoffmann nicht ohne Stolz.</span></p><p><span>Eng verbunden mit diesem Erfolg ist die Gründung des Zentrums für Seltene Erkrankungen Heidelberg (ZSE) im Jahr 2011, dessen Vorsitzender er seitdem war. Das Zentrum bietet Betroffenen eine koordinierte Versorgung und bündelt die wissenschaftliche und klinische Expertise verschiedener Fachdisziplinen. An dem international renommierten Zentrum werden inzwischen Kinder und Erwachsene aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus betreut.</span></p><p><span>Bis September 2026 nahm Professor Hoffmann in dem vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses mit 13,6 Millionen Euro geförderten Verbundprojekt INTEGRATE-ATMP seine Funktion als stellvertretender Konsortialleiter wahr und begleitete das Projekt bis zum offiziellen Abschluss. Das deutschlandweite Konsortium entwickelte unter Heidelberger Federführung Strukturen und Strategien für die qualitätsgesicherte Einführung von Gen- und Zelltherapien, sogenannten Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs). „Die Entwicklungen im Bereich der Gentherapien knüpfen nahtlos an unsere jahrelangen Arbeiten am Neugeborenen-Screening an, denn sie eröffnen nun erstmals kausale Behandlungsmöglichkeiten und erweitern damit auch das Spektrum der ,screenbaren‘ Erkrankungen“, so Hoffmann.</span></p><p><span>Auch weiterhin wird sich Professor Hoffmann für junge Patientinnen und Patienten der Heidelberger Kinderklinik engagieren: als ehrenamtlicher Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung COURAGE für chronisch kranke Kinder und Jugendliche, deren Vorläufer-Initiative er 2002 ins Leben rief. Die Stiftung fördert Projekte wie Musiktherapie, Klinikclowns, psychologische Begleitung von Familien, Ferienfreizeiten für nieren- und leberkranke Kinder, Vorschulprogramme für langzeitstationäre Patienten oder die Ausbildung von Fachpflegekräften.</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Georg Friedrich Hoffmann, geboren 1957 in Goslar, studierte an der Universität Göttingen sowie an der University of Birmingham, Großbritannien, Medizin. Nach einem Forschungsaufenthalt in San Diego, USA, und seiner Facharztausbildung an der Universitätskinderklinik Göttingen wechselte er 1990 an die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, wo er 1992 mit Arbeiten zu einer seltenen Stoffwechselerkrankung</span> <span>habilitiert wurde. 1994 folgte er dem Ruf der Universität Marburg und leitete am dortigen Universitätsklinikum bis 1999 die Klinik Pädiatrie II Neuropädiatrie / Stoffwechselmedizin. 1999 übernahm er das Amt des Ärztlichen Direktors der Klinik für Kinderheilkunde I des UKHD, ab 2005 war er zudem Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg.</span></p><p><span>Im Rahmen seines langjährigen Engagements für den internationalen wissenschaftlichen Austausch pflegte Professor Hoffmann besonders enge Beziehungen zur Tongji Medical School in China. Dort unterstützte er unter anderem die Etablierung eines modernen Stoffwechsellabors sowie den Aufbau gemeinsamer Forschungs- und Versorgungsstrukturen im Bereich seltener Erkrankungen. An der Shanghaier Jiaotong Universität half er, das erweiterte Neugeborenen-Screening einzuführen. Für dieses Engagement wurde er 2025 als Auswärtiges Mitglied in die Chinesische Akademie der Wissenschaften aufgenommen und 2026 zum Ehrenpräsidenten des Tongji Hospitals ernannt. Seit 2018 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/i-klinik-fuer-allgemeine-paediatrie-gastroenterologie-nephrologie-rheumatologie-und-organtransplantation/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Kinderklinik I für Allgemeine Pädiatrie, Gastroenterologie, Nephrologie, Rheumatologie und Organtransplantation</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/v-klinik-fuer-neuropaediatrie-stoffwechselmedizin-endokrinologie-und-diabetologie-1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Kinderklinik V für Neuropädiatrie, Stoffwechselmedizin, Endokrinologie und Diabetologie</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Prof. Dr. med., Prof. h.c. mult. (PRC) Georg F. Hoffmann, i.R.</span><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:georg.hoffmann@med.uni-heidelberg.de"><span>georg.hoffmann@med.uni-heidelberg.de</span></a><br /><br /> </p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Unternehmen Struktur und Politik,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 14:38:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 16 Oct 2026 12:49:45 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Vier Millionen Euro EU-Förderung für eine bessere Behandlung von Prostatakrebs</title>
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Die Europäische Kommission fördert das Forschungsvorhaben „PROMETHEUS“ über vier Jahre mit insgesamt vier Millionen Euro. – Pressemitteilung des DKFZ</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Während früh erkannte Tumoren gut behandelbar sind, sinken die Überlebenschancen bei fortgeschrittenen Stadien deutlich. Gleichzeitig führt das derzeit unorganisierte Screening zu vielen unnötigen Biopsien und zur Diagnose von Tumoren, die nicht behandlungsbedürftig sind.</span></p><p><span>Hier setzt PROMETHEUS an. „Mit PROMETHEUS gehen wir einen neuen Schritt in der Präzisionsonkologie: weg von isolierten Einzelbefunden, hin zu einer intelligenten, multimodalen und erklärbaren klinischen Entscheidungsunterstützung“, sagt Magdalena Görtz, Forschungsgruppenleiterin am DKFZ und Oberärztin für Urologie am Universitätsklinikum Heidelberg. „Wenn wir dadurch unnötige Eingriffe reduzieren und gleichzeitig gefährliche Tumoren früh erkennen, kann das langfristig die Lebensqualität von Patienten verbessern, die medizinische Versorgung in Europa voranbringen und das Gesundheitssystem entlasten.“</span></p><p><span>Initiiert wurde PROMETHEUS* von Magdalena Görtz, die nun das europäische Forschungskonsortium leitet, in dem sich sechs führende Institutionen zusammengeschlossen haben. Gemeinsam bringen die Partner klinische Expertise, modernste Diagnostik, künstliche Intelligenz und große Patientendatensätze ein.</span></p><p><span>Anstatt einzelne Parameter isoliert zu betrachten, entwickelt das EU-Konsortium ein intelligentes „Multi-Agenten-System“. Dazu werden mehrere spezialisierte KI-Agenten zu einem KI-System zusammengeführt. Die einzelnen KI-Agenten analysieren und integrieren klinische Patientendaten, multiparametrische Bildgebung, pathologische Befunde und onkologische Langzeitverläufe. Die Zusammenführung soll ermöglichen, Krankheitsverläufe umfassend und dynamisch zu modellieren. Das soll Ärztinnen und Ärzte künftig dabei unterstützen, individuell und patientenspezifisch einzuschätzen, ob ein Eingriff notwendig ist und welche Therapie für einen Patienten am besten geeignet ist.</span></p><p><span>Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Erklärbarkeit und Vertrauenswürdigkeit von KI. Die KI-Agenten sollen nicht nur Vorhersagen liefern, sondern diese auch nachvollziehbar begründen, verständlich erklären und Unsicherheiten transparent machen. „Wir entwickeln keine Black Box, sondern ein transparentes, KI-gestütztes System, das medizinisches Wissen, hochqualitative Daten und Krankheitsverläufe zusammenführt und nutzbar macht“, so Görtz. Ergänzend werden in PROMETHEUS synthetische medizinische Daten erzeugt, um die datenschutzwahrende, standortübergreifende KI-Entwicklung in Europa zu erleichtern, ohne dass sensible Patientendaten direkt ausgetauscht werden müssen.</span></p><p><span>Neben dem DKFZ gehören zum EU-Konsortium das Erasmus Medical Center in Rotterdam, das Universitätsklinikum Heidelberg, das Karolinska Institut in Stockholm, das Radboud University Medical Center in Nijmegen, die Universität Umeå und PNO Innovation. In der Kooperation wird interdisziplinäre Expertise aus den Bereichen Urologie, Radiologie, Onkologie, Epidemiologie, Data Science und KI gebündelt, um hochrelevante klinische Fragestellungen anzugehen. Die enge internationale Vernetzung bildet die Basis dafür, das KI-System an verschiedenen EU-Standorten zu validieren und perspektivisch in die klinische Routine zu überführen.</span></p><p><span>Ein internationales Scientific Advisory Board sowie Patientenvertreter stellen sicher, dass das EIC-Projekt PROMETHEUS nicht nur technologisch innovativ, sondern auch klinisch relevant, patientennah und gezielt auf die medizinische Anwendung ausgerichtet ist.</span></p><p><span>Mit dem EIC-Pathfinder-Programm will die Europäische Kommission innovative Technologien identifizieren, die das Potenzial haben, neue Märkte zu schaffen. Dazu werden visionäre Projekte in einem frühen Entwicklungsstadium gefördert.</span></p><p><span>*PROMETHEUS steht für „PROstate cancer Multimodal Explainable Transferable Holistic Expert for Universal Stratification”.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.dkfz.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/vier-millionen-euro-eu-foerderung-fuer-eine-bessere-behandlung-von-prostatakrebs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung des DKFZ</a></p>]]></description><category><![CDATA[DKFZ-PM,Forschung,News]]></category>
            <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 13:16:40 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 15 Oct 2026 11:16:40 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Erhalten statt amputieren: Moderne Gefäß- und plastische Chirurgie im Team</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erhalten-statt-amputieren-moderne-gefaess--und-plastische-chirurgie-im-team/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erhalten-statt-amputieren-moderne-gefaess--und-plastische-chirurgie-im-team/</guid><pp:caseid>819150</pp:caseid><pp:subtitle>Vortragsreihe &quot;Medizin am Abend&quot;</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Medizin am Abend" – eine Kooperation von Universitätsklinikum Heidelberg und Rhein-Neckar-Zeitung – findet live im großen Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg, statt. Im nächsten Abendvortrag am 22. Oktober erläutern Prof. Dr. Dittmar Böckler und Prof. Dr. Günter Germann von der Chirurgischen Klinik die oft wenig bekannte Bedeutung der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie bei verschiedenen Erkrankungen und nach komplexen Operationen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Wer an plastische Chirurgie denkt, hat oft zunächst ästhetische Eingriffe vor Augen. Tatsächlich spielt die plastisch-rekonstruktive Chirurgie jedoch bei vielen schweren Erkrankungen und komplexen Operationen eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit der Gefäßchirurgie hilft sie, Gewebe zu erhalten, chronische Wunden zu heilen und Amputationen zu vermeiden. Wie moderne Verfahren dazu beitragen, Funktion und Lebensqualität zu bewahren, erläutern Prof. Dr. Dittmar Böckler, Ärztlicher Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, sowie Prof. Dr. Günter Germann, Leiter der Sektion Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, in ihrem Vortrag.</p><p>Ob nach ausgedehnten Tumoroperationen, bei schweren Wundheilungsstörungen oder chronischen Gewebedefekten: Die plastisch-rekonstruktive Chirurgie ersetzt fehlendes Gewebe und schließt Versorgungslücken, die andere Verfahren allein häufig nicht abdecken können. Auch bei Patientinnen und Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beine arbeiten Gefäß- und plastische Chirurgie eng zusammen. Ziel ist es, die Durchblutung wiederherzustellen, Gewebe zu erhalten und damit möglichst eine Amputation zu verhindern. Denn noch immer gibt es in Deutschland nach Schätzungen auf Basis von Krankenkassendaten pro Jahr mehr als 69.000 Amputationen der unteren Extremitäten. Um diese Zahl zu senken und betroffenen Patientinnen und Patienten bestmögliche Behandlungsoptionen zu bieten, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Gefäß- und plastischer Chirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg fest etabliert.</p><p>Anhand anschaulicher Beispiele zeigen die Experten, wie moderne gefäßchirurgische und rekonstruktive Verfahren dazu beitragen, Gliedmaßen zu erhalten und langfristig mehr Lebensqualität zu sichern. Zudem erläutern sie, wie die Wiederherstellungschirurgie Krankenhausaufenthalte verkürzen sowie Mobilität, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe der Patientinnen und Patienten langfristig erhalten oder wiederherstellen kann.</p><p> </p><p><strong>Erhalten statt amputieren: Moderne Gefäß- und plastische Chirurgie im Team</strong></p><p><strong>Donnerstag, 22. Oktober, 19 Uhr bis ca. 20.15 Uhr, im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg</strong></p><p>Prof. Dr. Dittmar Böckler, Ärztlicher Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, und</p><p>Prof. Dr. Günter Germann, Leiter der Sektion Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg, und Ärztlicher Direktor der Ethianum Klinik</p><p> </p><p>Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zu Diskussion und weiterem Austausch. Für einen Imbiss ist gesorgt.</p><p>Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p> </p><p><strong>Aus Sicherheitsgründen kann nur eine bestimmte Personenanzahl in den Hörsaal gelassen werden – wir bitten hierfür um Verständnis.</strong></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/chirurgische-klinik-zentrum/klinik-fuer-gefaesschirurgie-und-endovaskulaere-chirurgie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg</a></p><h3><span>Medizin am Abend</span></h3><p><span>Die Welt der Medizin – allgemeinverständlich, fundiert, aktuell: Das ist „Medizin am Abend“, die erfolgreiche Vortragsreihe von Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Rhein-Neckar-Zeitung. Expertinnen und Experten aus Forschung und Klinik des UKHD und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) informieren über häufige und seltene Krankheiten, berichten über Fortschritte in Diagnostik, Therapie und Prävention und bieten spannende Einblicke in die Forschung. Zehnmal jährlich live an einem Donnerstag im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, von 19 Uhr bis 20.15 Uhr und zum Nachhören im </span><a href="https://www.buzzsprout.com/2320710" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Medizin-am-Abend-Podcast</span></a><span> oder auf unserer </span><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events/medizin-am-abend/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Medizin-am-Abend-Internetseite</span></a><span>.</span></p><p><a href="http://www.medizin-am-abend.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>www.medizin-am-abend.de</span></a><span> – Hier finden Sie eine Übersicht über alle Themen der mittlerweile mehr als 100 Folgen von Medizin am Abend sowie eine Vorschau auf zukünftige Vorträge. Ebenso finden Sie hier alle Podcasts und Videoaufzeichnungen von Medizin am Abend. Um auf dem Laufenden zu bleiben, bestellen Sie gern den Medizin-am-Abend-Newsletter unter </span><a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>presse@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 10:02:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 14 Oct 2026 13:28:57 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Genesungsbegleitung – Wenn eigene Erfahrung zur professionellen Stärke wird</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/genesungsbegleitung--wenn-eigene-erfahrung-zur-professionellen-staerke-wird/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/genesungsbegleitung--wenn-eigene-erfahrung-zur-professionellen-staerke-wird/</guid><pp:caseid>818961</pp:caseid><pp:subtitle>29. Folge des Podcasts „PflegeKraft HD“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Wie können eigene Erfahrungen mit psychischen Krisen dabei helfen, anderen Menschen auf ihrem Genesungsweg Hoffnung und neue Perspektiven zu geben?</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>In dieser Folge von PflegeKraft HD spricht Jana Wagner mit Benjamin Drechsel und Sylvia Wieczorek aus dem Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit über ihre Arbeit als Genesungsbegleitende.</p><p>Die beiden erzählen von ihren persönlichen Wegen in den Beruf und geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Dabei geht es darum, wie sie ihre eigenen Krisenerfahrungen professionell einsetzen, Patientinnen und Patienten auf Augenhöhe begleiten und das interprofessionelle Team mit ihrer besonderen Perspektive bereichern.</p><p>Sie erklären, welche Voraussetzungen man mitbringen sollte und wie der Weg in diesen besonderen Beruf aussieht. Außerdem zeigen sie, wie vielfältig Genesungsbegleitung sein kann – von der direkten Arbeit mit Betroffenen über Gruppenangebote bis hin zu Forschung, Lehre und öffentlichem Engagement.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.pflege-ukhd.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PFLEGE am Universitätsklinikum Heidelberg</a><br /><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/miteinander-statt-nebeneinander-woche-der-seelischen-gesundheit-in-heidelberg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Miteinander statt nebeneinander: Woche der Seelischen Gesundheit in Heidelberg</a></p><h3 style="margin-left:0px;"><strong>PflegeKraft HD</strong><span> - D</span>er Pflege-Podcast direkt aus dem Universitätsklinikum Heidelberg.</h3><p style="margin-left:0px;"><br />Hier sprechen wir offen, ehrlich und direkt aus dem Klinikalltag – über alles, was den Pflegeberuf wirklich ausmacht. Pflegekräfte aus unterschiedlichen Fachbereichen erzählen von ihrem Weg, ihrem Berufsalltag, ihren Herausforderungen – und den besonderen Momenten, die diesen Beruf so einzigartig machen. Ob du dich für eine Ausbildung interessierst, bereits in der Pflege arbeitest oder mehr über den Pflegealltag an einem Maximalversorger erfahren möchtest: Bei uns bekommst du authentische Einblicke, praktische Tipps und persönliche Geschichten.  Jetzt reinhören und am besten gleich abonnieren! Wir freuen uns auf dich!</p>]]></description><category><![CDATA[News,Pflege,Pflege-UKHD-PC]]></category>
            <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 13:01:37 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 14 Oct 2026 11:01:37 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professorin Dr. Julia Weinmann-Menke ist neue Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie</title>
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            <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 10:07:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 16 Oct 2026 12:57:48 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Erfolgreiche Großübung im Schlossbergtunnel und an Heidelberger Kliniken</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erfolgreiche-grossuebung-im-schlossbergtunnel-und-an-heidelberger-kliniken/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erfolgreiche-grossuebung-im-schlossbergtunnel-und-an-heidelberger-kliniken/</guid><pp:caseid>818651</pp:caseid><pp:subtitle>Neues Konzept bei Tunnelbränden getestet</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Dichter Rauch dringt aus dem Schlossbergtunnel: Nach einem Zusammenstoß eines Autos mit einem Kleintransporter in der Mitte des Tunnels in der Heidelberger Altstadt brennt der Pkw. Im Tunnel befinden sich mehrere Fahrzeuge, in denen verletzte Personen sitzen, sowie ein Bus. Andere Menschen versuchen, verletzt aus dem Tunnel zu flüchten. Mehr als 40 Menschen sind verletzt und müssen aus dem Tunnel gerettet werden. Das war das Ausgangsszenario einer großangelegten Übung am Donnerstagabend, 8. Oktober 2026, der Feuerwehr Heidelberg gemeinsam mit Rettungsdiensten, dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), dem St. Josefskrankenhaus Heidelberg und weiteren Hilfsorganisationen. <span>– Pressemitteilung der Stadt Heidelberg</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>„In der anspruchsvollen Übung konnten wir unter äußerst realitätsnähen Bedingungen das neue Tunnelbrandkonzept testen, das wir in den vergangenen anderthalb Jahren auch mithilfe von Schulungen bei Experten in der Schweiz aufgebaut haben“, bilanziert Feuerwehrkommandant Heiko Holler, der die Leitung des Einsatzes übernommen hatte: „Das neue Konzept hat sich absolut bewährt: Wir haben gemeinsam mit den weiteren beteiligten Einsatzkräften, Rettungsdiensten und Kliniken bewiesen, dass wir in Heidelberg gut aufgestellt und vorbereitet sind für den Ernstfall eines möglichen Tunnelbrandes. Wir werden die Übung jetzt systematisch auswerten und die Erkenntnisse nutzen, um die Zusammenarbeit an den Schnittstellen zwischen den Einsatzkräften weiter zu verbessern. Mein Dank gilt allen beteiligten Hilfsorganisationen und der Übungsvorbereitung bei der Feuerwehr Heidelberg.“</p><p>„Nichts bereitet uns besser auf herausfordernde Einsatzlagen vor als praxisnahe Übungen. Besonders beeindruckt hat mich, wie gut Feuerwehr, Rettungsdienste, RNV, Kliniken und alle weiteren beteiligten Einrichtungen bereits in der Vorbereitung zusammengearbeitet haben. Gemeinsam ist es uns gelungen, ein sehr realistisches Übungsszenario zu schaffen, von dem alle Beteiligten wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall mitnehmen können. Mein herzlicher Dank gilt allen, die diese Übung organisiert haben, und insbesondere den vielen Freiwilligen, die sich bis in die späten Abendstunden mit großem Engagement eingebracht haben,“ sagt Professor Markus Weigand, Stellvertretender Vorstand Medizin am Standort Heidelberg im Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim.</p><p><span>Rund 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Heidelberg, des Polizeipräsidiums Mannheim, der Integrierten Leitstelle Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter-Unfallhilfe und des Technischen Hilfswerkes (THW) wirkten an der Übung mit. Hinzu kamen rund 70 weitere Mitwirkende am Universitätsklinikum Heidelberg und am St. Josefskrankenhaus Heidelberg, zu denen die „Verletzten“ (Übungsdarstellerinnen und Übungsdarsteller) gebracht wurden, des Amtes für Mobilität der </span>Stadt Heidelberg sowie der Rhein-Neckar-Verkehr (rnv) GmbH. Auch Feuerwehrkräfte aus umliegenden Kommunen waren beteiligt, die in das neue Tunnelbrandkonzept ebenfalls eingebunden sind. Der Schlossbergtunnel war über mehrere Stunden gesperrt.</p><h3>Neues Konzept zur Tunnelbrandbekämpfung getestet</h3><p>Tunnelbrände stellen für die Feuerwehr und für Krankenhäuser eine besondere Herausforderung dar: Starke Hitze- und Rauchentwicklung erschweren das schnelle Erreichen der Brandstelle, Fahrzeuge müssen auf Verletzte abgesucht und Personen schnellstmöglich aus dem Tunnel gerettet werden. In den Krankenhäusern müssen in sehr kurzer Zeit viele Betroffene notfallmedizinisch versorgt werden. Um auf solche Situationen besser vorbereitet zu sein, hat die Feuerwehr Heidelberg ihre Einsatzplanungen umfassend überarbeitet und den aktuellen Einsatztaktiken angepasst. Hierzu wurden auch Einsatzkräfte an der renommierten International Fire Academy im schweizerischen Balsthal theoretisch und vor allem im praktischen Vorgehen in Tunnelanlagen geschult und haben dieses Wissen intern als Multiplikatoren weitergebeben.</p><h3>Einsatzszenario mit vielen Aufgaben</h3><p>Mit der nun stattfindenden Großübung werden diese Vorarbeiten zusammengeführt und unter einem einsatzrealistischen Szenario beübt: Ein Feuersimulator stellte ein brennendes Fahrzeug dar, leistungsstarke Rauchgeneratoren sorgten für einen realistischen Brandrauch im Tunnel. Übungsdarstellerinnen und -darsteller simulieren flüchtende Personen, aber auch Fahrerinnen und Fahrer in Fahrzeugen.</p><p>Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten in dem Szenario zeitnah die Brandstelle lokalisieren und ablöschen, um eine weitere Verrauchung des Tunnels und damit eine Gefährdung der Personen im Tunnel zu reduzieren. Andere Kräfte suchten gezielt Fahrzeuge ab, retteten Personen und übergaben diese an den anwesenden Rettungsdienst. Hier griff ein weiteres Übungselement, dass die strukturierte Abarbeitung einer Einsatzlage mit einer Vielzahl von Verletzten umfasste. In weiteren Einsatzverlauf wurden die Verletzten erstversorgt, registriert und in das Universitätsklinikum Heidelberg und das St. Josefskrankenhaus Heidelberg gebracht, die sich an der Übung aktiv beteiligten.</p><p>Das Universitätsklinikum Heidelberg und das St. Josefskrankenhaus beübten begleitend das Szenario für einen „Massenanfall von Verletzten“, also die notfallmedizinische Versorgung von vielen Betroffenen bei Katastrophenlagen wie einem Tunnelbrand. Für einen solchen Massenanfall von Verletzten (MANV) halten beide Kliniken eigene Alarm- und Einsatzpläne vor. Sie regeln, wie innerhalb kurzer Zeit zusätzliche Behandlungskapazitäten geschaffen, Patientinnen und Patienten nach der Schwere ihrer Verletzungen gesichtet und auf die geeigneten Versorgungsbereiche verteilt werden. Dafür werden unter anderem zusätzliche Teams alarmiert, definierte Behandlungsbereiche aktiviert und die Abläufe innerhalb der Kliniken an die besondere Lage angepasst. Die Übung diente dazu, diese Strukturen und die Zusammenarbeit mit Rettungsdienst, Feuerwehr und weiteren Beteiligten unter möglichst realistischen Bedingungen zu erproben.</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 16:02:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 09 Oct 2026 13:45:28 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Johannes Backs ist neuer Direktor des HI-TAC</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/johannes-backs-ist-neuer-direktor-des-hi-tac/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/johannes-backs-ist-neuer-direktor-des-hi-tac/</guid><pp:caseid>818485</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Johannes Backs ist nun einer von zwei wissenschaftlichen Direktor*innen des Helmholtz-Instituts für translationale AngioCardioScience (HI-TAC). Gemeinsam mit Karina Yaniv wird er erforschen, wie das Herz und die Gefäße mit anderen Organen kommunizieren. Daraus sollen rasch neue Therapien entstehen. – Pressemitteilung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Professor Johannes Backs ist neuer wissenschaftlicher Direktor des Helmholtz-Instituts für translationale AngioCardioScience (HI-TAC). Der Mediziner und bisherige Interimsdirektor hat seine Stelle offiziell im Oktober 2026 angetreten. Er teilt sich die Position mit der Gefäßbiologin Professorin Karina Yaniv, die</span> im April <span>2026 als wissenschaftliche Direktorin des HI-TAC begonnen hat.</span></p><p><span>Das HI-TAC ist ein gemeinsames Helmholtz-Institut des Max Delbrück Center und der Universität Heidelberg mit ihren Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim. Die Universität und das Max Delbrück Center haben es gemeinsam gegründet. Zusammen mit den HI-TAC-Nachwuchsgruppen arbeiten die Teams von Yaniv und Backs an beiden Standorten der Universität in Mannheim und Heidelberg.</span></p><p><span>„Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel darüber gelernt, welch zentrale Rolle das Herz-Kreislauf-System für unsere Gesundheit und bei der Entstehung von Krankheiten spielt“, sagt Karina Yaniv. „Jetzt wird es höchste Zeit, dieses Wissen in bessere Prävention, Diagnostik und Therapien umzusetzen. Mit Johannes Backs habe ich am HI-TAC nun den idealen Partner, um diese Herausforderungen zügig und gemeinsam anzugehen.“</span></p><h3><span>Eine</span> <span>Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung</span></h3><p><span>Backs,</span> <span>der eine Professur am Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) inne hat, bleibt weiterhin Direktor des Instituts für Experimentelle Kardiologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität und dem Universitätsklinikum Heidelberg. Die Hälfte seiner Arbeitszeit wird er aber künftig für das HI-TAC aufbringen, dessen Entwicklung er von Anfang an begleitet hat.</span></p><p><span>„Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit Karina Yaniv die Kommunikation des Herzens mit dem Gefäßsystem und anderen Organen weiter zu erforschen. Auf diese Weise wollen wir nicht nur für kardiovaskuläre Krankheiten neue therapeutische Konzepte finden, sondern auch für altersabhängige Erkrankungen des Stoffwechsels und des Gehirns“, sagt Backs. „Zusammen mit den HI-TAC-Nachwuchsgruppen und kooperierenden Einrichtungen in Berlin, Heidelberg und Mannheim werden wir zudem daran arbeiten, aus den neuen Konzepten innovative Therapien zu entwickeln und sie so schnell wie möglich zu den Patientinnen und Patienten zu bringen.“</span></p><h3><span>Von molekularen Mechanismen zu Wirkstoffzielen</span></h3><p>Potenzielle Wirkstoffe hat Backs in den vergangenen Jahren gleich mehrfach ausgemacht. Er entdeckte zum Beispiel, dass bei Patient*innen mit einer schweren angeborenen Herzerkrankung, der RBM20-Kardiomyopathie, ein Signalprotein namens CAMK2D zu aktiv ist. Sein Team blockierte den Signalweg und konnte so die Krankheit bei Mäusen verhindern. <span>Um ein Medikament gegen RBM20-Kardiomyopathie marktreif zu machen, kooperiert er mit einem jungen Pharmaunternehmen, das einen Hemmstoff </span>klinisch testet.</p><p>Auch für das Broken-Heart-Syndrom hat Backs einen wichtigen Signalweg identifiziert, durch den das Enzym Calcineurin überaktiv wird. Die Erkrankung, die vor allem Frauen jenseits der Wechseljahre betrifft und durch emotionalen Stress ausgelöst wird, führt zu akuter Herzschwäche. Hier setzt Backs auf ein bereits zugelassenes Medikament, das die Körperabwehr unterdrückt und vermutlich auch gegen die stressbedingte Herzschwäche wirkt. Dies überprüft gerade eine klinische Phase-IIa-Studie am DZHK.</p><p><span>Für die häufige Herzschwäche HFpEF (Heart Failure with preserved Ejection Fraction), bei der der Herzmuskel versteift, ist Backs ebenfalls den molekularen Ursachen auf den Grund gegangen. Dabei ist er auf ein überaktives Enzym namens HDAC4 gestoßen, an dem er seit mehr als 20 Jahren forscht. Um HFpEF und andere kardiovaskuläre Leiden künftig besser behandeln zu können, hat Backs ein Start-up gegründet und bereitet mit dem Startkapital klinische Studien der Phasen I und IIa vor.</span></p><h3><span>Wie das Herz mit anderen Organen spricht</span></h3><p><span>Am HI-TAC selbst wird Backs zunächst drei Themen verfolgen, durch die er die Kommunikation des Herzens mit anderen Organen besser verstehen will. Zum einen möchte er herausfinden, wie die Herzmuskelzellen mit der inneren Zellschicht der Blutgefäße, den Endothelzellen, und mit den Blutplättchen zusammenarbeiten. Vorbefunde zeigen, dass das Herz genau dadurch bei einer HFpEF versteift. „Wir wollen therapeutische Zielstrukturen außerhalb der Herzzellen entdecken, die für neuartige Medikamente leichter erreichbar sind“, erkärt Backs.</span></p><p><span>Zum anderen nimmt er die Kommunikation des Herzens mit dem Fettgewebe stärker ins Visier. „In einem Mausmodell für die HFpEF haben wir gesehen, dass eine spezielle Hemmung von HDAC4 nicht nur das Herz stärkt. Sie bewirkt auch, dass die Tiere weniger entzündetes Fettgewebe und Übergewicht entwickeln“, erläutert Backs. „Das deutet auf neue Zielstrukturen gegen Adipositas hin.“</span></p><p><span>Im dritten Projekt wird der Wissenschaftler untersuchen, wie Hirn und Herz nicht nur beim Broken-Heart-Syndrom, sondern auch beim Schlaganfall miteinander kommunizieren. „Wir fangen gerade erst an zu verstehen, wie Signale aus dem Gehirn die Stressantwort des Herzens hervorrufen“, sagt er.</span></p><h3><span>Glückwünsche aus den Institutionen</span></h3><p><span>„Die Stärken von Karina Yaniv und Johannes Backs passen perfekt zusammen und sind für eine erfolgreiche Translation unerlässlich“, sagt Professorin Maike Sander, Wissenschaftliche Vorständin und Vorstandsvorsitzende des Max Delbrück Center. „Karinas Fachwissen in der Gefäßbiologie und ihre Verbindung zum Weizmann-Institut ergänzen Johannes’ Perspektive als klinischer Wissenschaftler und seine enge Verbindung zur Medizinischen Fakultät Heidelberg. Gemeinsam stärken sie im HI-TAC die Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihnen.“</span></p><p><span>„Mit Johannes Backs übernimmt ein international ausgewiesener Herzspezialist und translationaler Forscher die wissenschaftliche Leitung des HI-TAC, der die Entwicklung des Instituts von Beginn an geprägt hat. Das HI-TAC steht beispielhaft für die Stärke unseres Forschungsstandorts: Es verbindet exzellente Herz- und Gefäßforschung mit Systemmedizin und schafft damit die Voraussetzungen, neue Erkenntnisse schneller in die klinische Anwendung zu überführen. Gemeinsam mit Karina Yaniv wird er dazu beitragen, das junge Feld der AngioCardioScience international weiter zu profilieren“, sagt Professor Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg.</span></p><p><span>„Die Medizinische Fakultät Mannheim hat die Herz-Kreislauf-Forschung um das Gebiet der Angioscience bereichert und mit dem European Center for Angioscience international sichtbar gemacht. Das Fach Angioscience erforscht, wie Blutgefäße Organfunktionen in Gesundheit und Krankheit steuern“, sagt Professor Sergij Goerdt, Dekan der Medizinischen Fakultät Mannheim. „Das HI-TAC mit den beiden wissenschaftlichen Direktor*innen Backs und Yaniv führt nun die Angioscience mit der herausragenden Cardioscience an der Medizinischen Fakultät Heidelberg zusammen, um gemeinsam die Translation der Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung voranzubringen.“</span></p><h3><span>Über Johannes Backs</span></h3><p><span>Johannes Backs hat an der Universität Heidelberg in Medizin promoviert. Er war später als Arzt in allen Abteilungen der Inneren Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg sowie als Postdoktorand am Department for Molecular Biology des University of Texas Southwestern Medical Center bei Professor Eric N. Olson tätig. Im Jahr 2007 kehrte er als Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiter der Deutschen Forschungsgemeinschaft an die Universität Heidelberg zurück.</span></p><p><span>Backs ist heute Direktor des Instituts für Experimentelle Kardiologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und dem Universitätsklinikum Heidelberg, Professor am Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs „Molekulare Schaltkreise von Herzerkrankungen“ an der Universität Heidelberg. Kommissarisch hat Backs das HI-TAC seit 2024 mitgeleitet.</span></p><h3>Helmholtz-Institut für translationale AngioCardioScience (HI-TAC<span>)</span></h3><p><span>Das HI-TAC ist ein Helmholtz-Institut, das das Max Delbrück Center gemeinsam mit den </span>Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim der Universität Heidelberg gegründet hat.</p><h3><span>Max Delbrück Center</span></h3><p><span>Das Max Delbrück Center für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft legt mit seinen Entdeckungen den Grundstein für die Medizin von morgen. An unseren Standorten in Berlin-Buch, Berlin-Mitte, Heidelberg und Mannheim erforschen interdisziplinäre Teams die Komplexität von Krankheiten auf Systemebene – von Molekülen und Zellen bis hin zu Organen und dem gesamten Organismus. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Klinik und Industrie sowie in internationalen Netzwerken entwickeln wir innovative Ansätze für die Früherkennung, personalisierte Therapien und Prävention von Krankheiten. Das 1992 gegründete Max Delbrück Center bietet rund 1.800 Mitarbeitenden aus mehr als 70 Ländern ein vielfältiges, dynamisches und inspirierendes Arbeitsumfeld. Wir werden zu 90 Prozent durch den Bund und zu 10 Prozent durch das Land Berlin finanziert.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.mdc-berlin.de/de/news/press/johannes-backs-ist-neuer-direktor-des-hi-tac" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Pressemitteilung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft</span></a></p><p><a href="https://www.mdc-berlin.de/de/hi-tac">HI-TAC</a></p><p><a href="https://www.mdc-berlin.de/de/news/press/karina-yaniv-tritt-professur-am-hi-tac-mannheim"><span>Karina Yaniv tritt Professur am HI-TAC, Mannheim, an</span></a></p><p><a href="https://www.mdc-berlin.de/de/news/news/herzschwaeche-durch-ein-ueberaktives-protein"><span>Herzschwäche durch ein überaktives Protein</span></a></p><p><a href="https://revier.bio/#home"><span>Revier Therapeutics</span></a></p><p><a href="https://crc1550.com/"><span>SFB 1550 „Molekulare Schaltkreise von Herzerkrankungen“ (Englisch)</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 13:13:08 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 08 Oct 2026 11:13:08 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Das Reflektierende Team – Gemeinsam denken, gemeinsam Lösungen finden</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/das-reflektierende-team--gemeinsam-denken-gemeinsam-loesungen-finden/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/das-reflektierende-team--gemeinsam-denken-gemeinsam-loesungen-finden/</guid><pp:caseid>818047</pp:caseid><pp:subtitle>28. Folge des Podcasts „PflegeKraft HD“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Wie können unterschiedliche Perspektiven dabei helfen, Menschen mit psychischen Erkrankungen bestmöglich zu begleiten und neue Lösungswege zu entwickeln?</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>In dieser Folge von </span><i><span>PflegeKraft HD</span></i><span> spricht Jana Wagner mit Lena Seibel und Jannik Siegler aus dem Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit über das Konzept des Reflektierenden Teams.</span></p><p><span>Im Mittelpunkt steht ein besonderes Visitenformat: Ärzt:innen, Pflegefachpersonen und Therapeut:innen tauschen sich in Anwesenheit der Patientin oder des Patienten über den aktuellen Behandlungsstand aus. Dabei werden verschiedene fachliche Sichtweisen offen miteinander diskutiert. Die Patient:innen hören zu, bringen ihre eigene Perspektive ein und gestalten den Austausch aktiv mit.</span></p><p><span>Die beiden Gäste erklären, wie das Reflektierende Team in der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen eingesetzt wird, welche Rolle die einzelnen Berufsgruppen dabei übernehmen und warum Transparenz, Zuhören und Zusammenarbeit auf Augenhöhe wichtige Bestandteile des Behandlungsprozesses sind.</span></p><p><span>Eine Folge über interprofessionelle Zusammenarbeit, neue Perspektiven und die Frage, wie gemeinsame Reflexion die Behandlung bereichern kann.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.pflege-ukhd.de/">PFLEGE am Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><h3 style="margin-left:0px;"><strong>PflegeKraft HD</strong><span> - D</span>er Pflege-Podcast direkt aus dem Universitätsklinikum Heidelberg.</h3><p style="margin-left:0px;"><br />Hier sprechen wir offen, ehrlich und direkt aus dem Klinikalltag – über alles, was den Pflegeberuf wirklich ausmacht. Pflegekräfte aus unterschiedlichen Fachbereichen erzählen von ihrem Weg, ihrem Berufsalltag, ihren Herausforderungen – und den besonderen Momenten, die diesen Beruf so einzigartig machen. Ob du dich für eine Ausbildung interessierst, bereits in der Pflege arbeitest oder mehr über den Pflegealltag an einem Maximalversorger erfahren möchtest: Bei uns bekommst du authentische Einblicke, praktische Tipps und persönliche Geschichten.  Jetzt reinhören und am besten gleich abonnieren! Wir freuen uns auf dich!</p>]]></description><category><![CDATA[News,Pflege,Pflege-UKHD-PC]]></category>
            <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 05 Oct 2026 10:51:32 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Dr. Bernd Alt-Epping ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-bernd-alt-epping-ist-neuer-praesident-der-deutschen-gesellschaft-fuer-palliativmedizin/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-bernd-alt-epping-ist-neuer-praesident-der-deutschen-gesellschaft-fuer-palliativmedizin/</guid><pp:caseid>818073</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat Prof. Dr. Bernd Alt-Epping, Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Damit steht in den kommenden zwei Jahren erstmals ein Vertreter des Universitätsklinikums Heidelberg an der Spitze der Fachgesellschaft.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Wahl von Professor Dr. Bernd Alt-Epping erfolgte im Rahmen der Mitgliederversammlung vor dem 16. DGP-Kongress in Freiburg. „Die Palliativmedizin hat sich in den vergangenen Jahren zu einem unverzichtbaren, integralen Bestandteil der Gesundheitsversorgung entwickelt. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin möchte ich dazu beitragen, die Versorgung schwerstkranker Menschen weiter zu verbessern und die Anliegen von Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen noch stärker in den Fokus von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu rücken“, sagt Prof. Dr. Bernd Alt-Epping mit Blick auf seine künftige Arbeit als Präsident der Fachgesellschaft. „Angesichts des wachsenden Kostendrucks im Gesundheitswesen und der aktuellen Sparmaßnahmen wird es zugleich eine zentrale Aufgabe der kommenden Jahre sein, die Bedeutung einer flächendeckenden, qualitativ hochwertigen palliativen Versorgung sichtbar zu machen, auch in Notfallsituationen und indirekt in der Prävention von Übertherapie.“</p><p>Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin engagiert sich seit ihrer Gründung im Jahr 1994 für die Weiterentwicklung der Palliativmedizin. Als multiprofessionelle Fachgesellschaft vertritt sie mehr als 6.000 Mitglieder aus Medizin, Pflege, Psychologie, Seelsorge, Sozialarbeit und weiteren Gesundheitsberufen. Gemeinsam setzen sie sich für eine hochwertige, interdisziplinäre Versorgung schwerstkranker Menschen ein.</p><p>Als Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg verantwortet Prof. Dr. Bernd Alt-Epping die spezialisierte, unterstützende Behandlung von Menschen mit schweren und fortschreitenden Erkrankungen. Die Klinik verbindet stationäre, ambulante und häusliche Palliativmedizin mit Forschung, Lehre und Weiterbildung und arbeitet eng mit zahlreichen Fachdisziplinen des Universitätsklinikums Heidelberg, der Universität Heidelberg sowie nationalen Forschungsverbünden zusammen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der frühzeitigen Integration multiprofessioneller palliativer Unterstützung in die universitäre Spitzenmedizin.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.dgpalliativmedizin.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 10:03:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 06 Oct 2026 11:37:25 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/7224de9e-f5bd-4253-be05-6775efeed29a/alt-eppingportrait.png?70138</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Alt-Epping Portrait]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Prof. Dr. Bernd Alt-Epping, &amp;Auml;rztlicher Direktor der Klinik f&amp;uuml;r Palliativmedizin des Universit&amp;auml;tsklinikums Heidelberg, ist der neue Pr&amp;auml;sident der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Palliativmedizin. Foto: UKHD]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Die Masse macht’s: Ein universelles Ziel für CAR-T-Zellen gegen Krebs</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/die-masse-machts-ein-universelles-ziel-fuer-car-t-zellen-gegen-krebs/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/die-masse-machts-ein-universelles-ziel-fuer-car-t-zellen-gegen-krebs/</guid><pp:caseid>816771</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>CAR-T-Zelltherapien haben sich bei der Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen als erfolgreich erwiesen. Bei anderen Tumoren ist ihr Einsatz jedoch deutlich schwieriger, unter anderem, weil geeignete Zielstrukturen fehlen. Ein Team unter der Leitung von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät Heidelberg am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Heidelberg in Kooperation mit Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat nun einen außergewöhnlichen Ansatz entwickelt: Sie nehmen Proteine ins Visier, die zwar keine typischen Krebstreiber sind, aber in großen Mengen auf der Oberfläche von Krebszellen sitzen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i><span>Gemeinsame Pressemitteilung der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums</span></i></p><p><span>CAR-T-Zelltherapien haben die Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen grundlegend verändert. Bei soliden Tumoren wie Leber-, Brust- oder Lungenkrebs ist ihr Einsatz bislang jedoch deutlich schwieriger. Das liegt unter anderem daran, dass geeignete Zielstrukturen auf den Krebszellen fehlen.<strong> </strong>Krebsimmuntherapien richten sich in der Regel gegen Merkmale, die charakteristisch für einen Tumor sind und die teilweise sein Wachstum unmittelbar antreiben. Solche Mutationen sind jedoch nicht immer vorhanden oder können nicht therapeutisch genutzt werden.</span></p><p><span>Das Team um Professor Dr. Darjus Tschaharganeh, Wissenschaftler am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Heidelberg sowie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg und ehemaliger Nachwuchsgruppenleiter am DKFZ, ging bei der Suche nach Zielstrukturen einen ungewöhnlichen Weg: Die Forschenden konzentrierten sich auf Gene, die in Tumorzellen zwar vervielfältigt sind, aber selbst keine typischen Krebstreiber sein müssen. Entscheidend war vielmehr, ob diese Gene für Proteine kodieren, die in großer Menge auf der Oberfläche der Krebszellen sitzen und damit für eine zelluläre Therapie gut erreichbar sind.</span></p><p><span>Bei der Analyse von Genomdaten verschiedener Krebsarten stieß das Team auf das Gen MPZL1. Es liegt auf einer Chromosomenregion, die bei verschiedenen soliden Tumoren oft vervielfältigt ist. Menschliche Tumorzellen tragen daher oft große Mengen des MPZL1-Proteins auf der Zelloberfläche, gesundes Gewebe dagegen deutlich weniger. Das fand das Team an 2.200 Tumorproben aus verschiedenen Krebsarten sowie an Proben gesunder Gewebe heraus.</span></p><h3><span>MPZL1-spezifische CAR-T-Zellen attackieren Tumoren im Mausmodell</span></h3><p><span>CAR-T-Zellen tragen einen gentechnisch konstruierten chimären T-Zellrezeptor, der wie ein Sensor die Zielmoleküle auf der Oberfläche der Krebszellen erfasst. Erkennt der Sensor sein Zielprotein – in diesem Fall MPZL1 –, wird die T-Zelle aktiviert und kann den Tumor attackieren.</span></p><p><span>Im Labor zerstörten die MPZL1-spezifischen CAR-T-Zellen Tumorzellen vieler verschiedener Krebsarten, die eine hohe Dichte an MPZL1-Proteinen auf ihrer Oberfläche aufwiesen. Das beobachteten die Forschenden unter anderem an Zellen von Leber-, Brust-, Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie bei Glioblastomen. Fehlte MPZL1 dagegen, blieb die Attacke auf den Krebs weitgehend aus.</span></p><p><span>Auch bei zwei verschiedenen krebstragenden Mausmodellen bildeten sich MPZL1-positive Tumoren nach einer einmaligen Gabe der CAR-T-Zellen stark zurück. Die MPZL1-spezifischen CAR-T-Zellen drangen in MPZL1-positive Tumorgewebe von Patientinnen und Patienten ein und zeigten dort typische Zeichen einer Immunaktivierung. In gesundem Gewebe waren sowohl das Eindringen der CAR-T-Zellen als auch die Freisetzung entsprechender Botenstoffe geringer.</span></p><p><span>Die Ergebnisse sind noch kein Nachweis dafür, dass die Therapie bei Krebspatientinnen und -patienten wirksam oder sicher ist. Insbesondere müssen mögliche Nebenwirkungen weiter untersucht werden. Da die CAR-T-Zellen menschliches MPZL1 erkennen, nicht aber die entsprechende Variante des Proteins bei Mäusen, konnten mögliche unerwünschte Wirkungen auf gesundes Gewebe in den Versuchen an Mäusen nur eingeschränkt geprüft werden.</span></p><h3><span>Ein Konzept, das sich ausweiten lässt</span></h3><p><span>„Wir demonstrieren hier erstmals ein innovatives Verfahren, um neue Zielstrukturen für Krebstherapien zu identifizieren“, kommentiert Professor Tschaharganeh, einer der beiden Projektleiter. „Statt ausschließlich nach Genveränderungen zu suchen, die das Tumorwachstum antreiben, können auch andere Gene in vervielfältigten Chromosomenabschnitten interessant sein – vorausgesetzt, die von ihnen abgelesenen Proteine befinden sich bevorzugt auf der Oberfläche von Krebszellen.“</span></p><p><span>Das Konzept könnte langfristig dazu beitragen, die Suche nach Zielstrukturen für Immuntherapien auf weitere solide Tumoren auszuweiten, so die Hoffnung der Forschenden. Nach den vielversprechenden Ergebnissen aus Zellkultur und Mausexperimenten muss nun zunächst nachgewiesen werden, ob sich die Ergebnisse auf menschliche Tumoren übertragen lassen.</span></p><p><span>Die Arbeit wurde unter anderem durch den ERC Starting Grant „Crisp-SCNAs“ für Professor Tschaharganeh gefördert.</span></p><h3>Originalpublikation</h3><p><span>Jiménez-Vázquez S, Berthel A et al. Cancer-driver-agnostic targeting of amplified surface proteins identifies MPZL1 for selective CAR-T cell therapy. Nature Commun 2026. </span><a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-77465-5" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>https://doi.org/10.1038/s41467-026-77465-5</span></a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/pathologisches-institut/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pathologisches Institut am UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM,Forschung,HPMFHD,Onkologie,DKFZ-PM]]></category>
            <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 13:36:34 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 05 Oct 2026 11:36:33 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Tag der offenen Tür im Schlaflabor: Schlaftracking, Schnarchen und Schlafstörungen im Fokus</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/tag-der-offenen-tuer-im-schlaflabor-schlaftracking-schnarchen-und-schlafstoerungen-im-fokus/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/tag-der-offenen-tuer-im-schlaflabor-schlaftracking-schnarchen-und-schlafstoerungen-im-fokus/</guid><pp:caseid>817886</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Beim Tag der offenen Tür im Schlafmedizinischen Zentrum der Thoraxklinik Heidelberg am Samstag, 10. Oktober 2026, erhalten Interessierte Einblicke ins Schlaflabor und erfahren in Fachvorträgen mehr über gesunden Schlaf, Schlaftracking und häufige Schlafstörungen. Die Veranstaltung findet von 11 bis 15.30 Uhr in der Thoraxklinik, Röntgenstraße 1, 69126 Heidelberg-Rohrbach statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Wie gut habe ich eigentlich geschlafen? Immer mehr Menschen werfen morgens einen Blick auf Smartwatch, Fitnessarmband oder andere Wearables, um darauf eine Antwort zu bekommen. Doch was sagen Schlafdauer, Schlafphasen und Schlafscore tatsächlich aus – und wann sollte man genauer hinschauen? Beim <strong>Tag der offenen Tür des Schlafmedizinischen Zentrums der Thoraxklinik</strong> am Universitätsklinikum Heidelberg am <strong>Samstag, 10. Oktober, von 11 bis 15.30 Uhr</strong> geht es um diese und viele weitere Fragen rund um gesunden und gestörten Schlaf. Fachvorträge widmen sich neben dem Schlaftracking mit Wearables auch Schnarchen bei Kindern, Schlaf in Zeiten des Klimawandels und schlafmedizinischen Erkrankungen wie nächtlichen Atemaussetzern, der Schlafapnoe. Anschaulich wird es im Schlaflabor selbst: Bei Führungen lernen Besucherinnen und Besucher die Räume kennen und erfahren, wie eine umfassende Schlafmessung abläuft. Die Veranstaltung findet in der Thoraxklinik, Röntgenstraße 1 in 69126 Heidelberg-Rohrbach, statt.</span></p><p><span>Ob spätes Essen, Alkohol, der Blick aufs Handy oder Fernsehen kurz vor dem Schlafengehen, Sorgen oder Stress: Vieles könne dazu führen, dass unser Schlaf aus dem Takt gerät oder weniger erholsam wird, erklärt Dr. Mavi Schellenberg, Leiterin des Schlafmedizinischen Zentrums der Thoraxklinik. „Wir müssen Schlafen wieder lernen. Die gute Nachricht ist: Das können wir – mit Ritualen und einem stärkeren Bewusstsein dafür, was uns guttut.“</span></p><p><span>Nicht immer liegen die Ursachen jedoch im Alltag. Auch körperliche Beschwerden wie Schmerzen, Juckreiz oder häufiger nächtlicher Harndrang können den Schlaf stören. Zu den häufigen schlafmedizinischen Erkrankungen gehören die obstruktive Schlafapnoe, Insomnie und das Restless-Legs-Syndrom. Bei einer obstruktiven Schlafapnoe kommt es im Schlaf wiederholt zu Atemaussetzern, bei einer Insomnie zu anhaltenden Ein- oder Durchschlafstörungen. Beim Restless-Legs-Syndrom verursachen unangenehme Empfindungen und ein starker Bewegungsdrang in den Beinen vor allem in Ruhe Beschwerden. Auch regelmäßiges Schnarchen bei Kindern sollte nicht vorschnell als harmlos abgetan werden. Zu diesen und weiteren schlafmedizinischen Fragen informieren die Expertinnen und Experten in den Fachvorträgen beim Tag der offenen Tür. Ergänzt wird das Programm durch eine Ausstellung rund um die Schlafmedizin.</span></p><h3><span>Veranstaltung im Überblick</span></h3><p><span><strong>Was:</strong> Tag der offenen Tür im Schlafmedizinischen Zentrum</span><br /><span><strong>Wann:</strong> Samstag, 10. Oktober 2026, 11 bis 15.30 Uhr</span><br /><span><strong>Wo:</strong> Thoraxklinik Heidelberg, Röntgenstraße 1, 69126 Heidelberg-Rohrbach</span><br /><span><strong>Im Schlaflabor:</strong></span><br /><span>11.00 Uhr Begrüßung und Beginn</span><br /><span>11.15 Uhr Führung durchs Schlaflabor</span><br /><span>11.30 Uhr Demonstration der Polysomnographie – wie, was und warum wird verkabelt?</span><br /><span><strong>Fachvorträge ab 12 Uhr, Raum K4, Erdgeschoss:</strong></span><br /><span>12.00 Uhr Das ABC des guten und schlechten Schlafs</span><br /><span>12.30 Uhr Sleep Tracking mit Smartwatch und Co. – Segen oder Fluch?</span><br /><span>12.50 Uhr Schnarchen bei Kindern – mehr als nur ein Geräusch?</span><br /><span>13.20 Uhr Schlaf in Zeiten des Klimawandels</span><br /><span>14.00 Uhr Atemlos durch die Nacht – was ist Schlafapnoe?</span><br /><span>14.30 Uhr Therapien der obstruktiven Schlafapnoe</span><br /><span>14.50 Uhr Obstruktive Schlafapnoe und Fahrtauglichkeit</span><br /><span>15.10 Uhr Insomnie und Restless-Legs-Syndrom</span><br /><span><strong>Anmeldung:</strong> nicht erforderlich</span></p><h3><span>Über das Schlafmedizinische Zentrum der Thoraxklinik Heidelberg</span></h3><p><span>Das Schlafmedizinische Zentrum der Thoraxklinik Heidelberg ist auf die Diagnostik und Behandlung schlafbezogener Störungen und Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus spezialisiert. Ein Schwerpunkt liegt auf schlafbezogenen Atmungsstörungen wie der obstruktiven Schlafapnoe. Für die nächtliche Diagnostik stehen sechs polysomnographische Messplätze zur Verfügung, an denen verschiedene Körperfunktionen während des Schlafs kontinuierlich aufgezeichnet werden. Das Zentrum ist von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) zertifiziert und wird von Dr. Mavi Schellenberg geleitet.</span></p><h3><span>Über die Thoraxklinik Heidelberg</span></h3><p><span>Die Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg ist eine der ältesten und größten Lungenfachkliniken Europas. Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist sie auf die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Lunge und des Brustkorbs spezialisiert. Das Behandlungsspektrum umfasst unter anderem Pneumologie, Thoraxchirurgie und Onkologie. Im Ranking „World’s Best Specialized Hospitals 2027“ von </span><i><span>Newsweek</span></i><span> und Statista belegt die Thoraxklinik im Fachbereich Pneumologie und Beatmungsmedizin Platz 7 sowie in der Thoraxonkologie Platz 115.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.thoraxklinik-heidelberg.de/fachbereiche/pneumologie-und-beatmungsmedizin/ueber-uns/zentren/zentrum-fuer-schlafmedizin/"><span>Zentrum für Schlafmedizin: Thoraxklinik Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://www.thoraxklinik-heidelberg.de/"><span>Thoraxklinik: Thoraxklinik Heidelberg</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Schlafmedizinisches Zentrum</span><br /><span>Leitung: Dr. Mavi Schellenberg</span><br /><span>Tel: 06221-396-8027</span><br /><span>E-Mail: </span><a href="mailto:Mavi.Schellenberg@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Mavi.Schellenberg@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 11:42:13 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 02 Oct 2026 09:42:13 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Miteinander statt nebeneinander: Woche der Seelischen Gesundheit in Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/miteinander-statt-nebeneinander-woche-der-seelischen-gesundheit-in-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/miteinander-statt-nebeneinander-woche-der-seelischen-gesundheit-in-heidelberg/</guid><pp:caseid>817719</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit des Universitätsklinikums Heidelberg beteiligt sich vom 10. bis zum 18. Oktober mit einem vielseitigen Programm an der bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit. Angebote für Familien, Betroffene, Angehörige und Interessierte verbinden Begegnung, persönliche Erfahrung und Forschung. Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei. Informationen zu Eintritt und erforderlichen Anmeldungen enthält das vollständige Veranstaltungsprogramm.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ finden vom 10. bis 18. Oktober 2026 zahlreiche Veranstaltungen des Departments für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) an verschiedenen Orten in Heidelberg statt. Musik und Literatur, Bewegungsangebote und interaktive Einblicke in die Forschung eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Thema seelische Gesundheit. „Seelische Krisen und Belastungen dürfen kein Grund für sozialen Rückzug oder Ausgrenzung sein. Als Gesellschaft müssen wir Räume schaffen, in denen Menschen über psychische Krisen sprechen können, Unterstützung finden und erfahren, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind“, sagt Professor Dr. Hans-Christoph Friederich, Sprecher des Departments für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit. Bei den Veranstaltungen können Besucherinnen und Besucher miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen teilen und sich über Hilfsangebote und aktuelle Forschung informieren.</span></p><h3><span>Großer Familientag am Standort Bergheim</span></h3><p><span>Begegnung und gemeinsames Erleben stehen zum Auftakt der Veranstaltungswoche am Samstag, 10. Oktober, bei einem Nachmittag für die ganze Familie am Standort Bergheim des Departments im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Zuhören, tanzen, fühlen – Ein Tag für die Seele“ können Familien, Betroffene, Angehörige und Interessierte von 14 bis 17 Uhr in der Alten Frauenklinik in der Voßstraße 9 an einem kostenfreien Programm mit musikalischen Lesungen, Improtheater sowie Bewegungs- und Tanzangeboten teilnehmen.</span></p><p><span>Die Kinderbuchautorin und Musikerin Claudia Gliemann nimmt Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene mit auf zwei musikalische Lesereisen. „Papas Seele hat Schnupfen“ erzählt aus der Perspektive eines Kindes, dessen Vater an einer Depression erkrankt ist. „Rotkäppchen, wie geht es dir?“ nähert sich der Gefühlswelt von Menschen mit traumatischen Erfahrungen. Beim anschließenden Improtheater erkunden die Teilnehmenden die Themen spielerisch weiter. Mitarbeitende der Klinikschule Heidelberg öffnen außerdem die Türen der Einrichtung und geben Einblicke in ihre Arbeit mit schulpflichtigen Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie des UKHD. Im Museum „Sammlung Prinzhorn“ in der Voßstraße 2 können Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt hinter die Kulissen blicken. Bei Tandemführungen lernen sie das Depot, das Graphische Kabinett und die Restaurierungswerkstatt kennen.</span></p><h3><span>Psychiatrieerfahrung trifft auf Songs von Bob Dylan</span></h3><p><span>Persönliche Erfahrungen stehen auch beim musikalisch-literarischen Abend „How can I explain (to be such a Freak)?“ am Donnerstag, 15. Oktober, um 19 Uhr im Hörsaal des Instituts für Medizinische Psychologie, Bergheimer Straße 20 im Mittelpunkt. Genesungsbegleiter Benjamin Drechsel liest aus Texten, die in 20 Jahren Psychiatrieerfahrung entstanden sind. Jörg Ullrich begleitet ihn mit Interpretationen von Bob-Dylan-Songs auf der Gitarre. Dabei geht es besonders um die Frage, wie sich der Schmerz einer psychischen Krise überhaupt in Worte fassen und anderen Menschen vermitteln lässt.</span></p><p><span>Der Eintritt ist frei. Aufgrund begrenzter Raumkapazitäten wird um vorherige Anmeldung unter </span><a href="mailto:Benjamin.Drechsel@med.uni-heidelberg.de"><span>Benjamin.Drechsel@med.uni-heidelberg.de</span></a><span> gebeten.</span></p><h3><span>Wie Neugeborene kommunizieren: interaktiver Forschungsabend</span></h3><p><span>Können Babys Kontakt aufnehmen, bevor sie sprechen lernen? Welche Rolle spielen Blickkontakt und Gestik bei der sozialen Kommunikation? Und wie können moderne Technologien dabei helfen, frühe Hinweise auf Autismus besser zu verstehen? Der interaktive Forschungsabend „Servus Baby! Wie Neugeborene plaudern“ beginnt am Freitag, 16. Oktober, um 18 Uhr im Hörsaal der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Voßstraße 4. Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters des UKHD gehen diesen Fragen gemeinsam mit dem Publikum nach. Den Abend gestalten Professorin Dr. Luise Poustka, Emma Gesell, Susan Högg, Professor Dr. Dr. Peter Marschik und Dr. Martin Schulte-Rüther. Sie nehmen die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise von den ersten Lebensmonaten bis zur sozialen Kommunikation im Erwachsenenalter.</span></p><p><span>Das vollständige Veranstaltungsprogramm zur Woche der Seelischen Gesundheit am UKHD ist unter </span><a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/ppf/wsg26"><span>www.klinikum.uni-heidelberg.de/ppf/wsg26</span></a><span> abrufbar.</span></p><h3><span>Seelische Gesundheit im UKHD-Podcast „PflegeKraft HD“</span></h3><p><span>Passend zur Woche der Seelischen Gesundheit spricht Jana Wagner in der aktuellen Folge des UKHD-Podcasts „</span><a href="https://podcast.ukhd.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>PflegeKraft HD</span></a><span>“ mit Lena Seibel und Jannik Siegler aus dem Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit. Unter dem Titel „Das Reflektierende Team – Gemeinsam denken, gemeinsam Lösungen finden“ erläutern sie, wie unterschiedliche fachliche Perspektiven und die Sicht der Patientinnen und Patienten in der Behandlung zusammengeführt werden und warum Transparenz, Zuhören und Zusammenarbeit auf Augenhöhe dabei wichtig sind.</span></p><h3><span>Über das Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit des Universitätsklinikums Heidelberg</span></h3><p><span>Im Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit am Standort Bergheim sind drei Kliniken und zwei Institute des Universitätsklinikums Heidelberg zusammengeschlossen: die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, die Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie, die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, das Institut für Medizinische Psychologie und das Institut für Psychosoziale Prävention und Psychotherapie. Fachleute verschiedener Berufsgruppen versorgen dort Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen sowie in seelischen Krisen und arbeiten in Forschung, Lehre und Prävention zusammen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf familienorientierten Behandlungs- und Präventionsangeboten, die sowohl einzelne Familienmitglieder als auch die gesamte Familie einbeziehen.</span></p><h3><span>Über die Woche der Seelischen Gesundheit</span></h3><p><span>Seit 2010 findet rund um den Welttag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober jährlich die bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit statt. Hinter der Aktionswoche steht das 2006 gegründete Aktionsbündnis Seelische Gesundheit. Im Jahr 2026 läuft sie vom 10. bis 20. Oktober unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“. Bei Veranstaltungen in ganz Deutschland können Interessierte offen über psychische Gesundheit sprechen, Hilfs- und Beratungsangebote kennenlernen und sich darüber austauschen, wie sich die Ausgrenzung von Menschen mit psychischen Erkrankungen abbauen lässt.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/ppf/wsg26"><span>Vollständiges Programm der „Woche der Seelischen Gesundheit“ in Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://podcast.ukhd.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Podcastfolge „Das Reflektierende Team – Gemeinsam denken, gemeinsam Lösungen finden“</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/department-fuer-psychosoziale-medizin-praevention-und-familiengesundheit/"><span>Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit</span></a></p><p><a href="https://www.seelischegesundheit.net/aktionen/aktionswoche/"><span>Bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Seelische Gesundheit]]></category>
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 15:15:55 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 01 Oct 2026 13:18:12 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Neuer KI-Agent soll Patientenerfahrungen für Versorgung und Gesundheitssysteme erfassen und auswerten</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neuer-ki-agent-soll-patientenerfahrungen-fuer-versorgung-und-gesundheitssysteme-erfassen-und-auswerten/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neuer-ki-agent-soll-patientenerfahrungen-fuer-versorgung-und-gesundheitssysteme-erfassen-und-auswerten/</guid><pp:caseid>817604</pp:caseid><pp:subtitle>Medizinische Fakultät Heidelberg koordiniert europäisches Verbundprojekt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein internationales Konsortium unter Leitung von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg wird in den kommenden vier Jahren einen KI-gestützten interaktiven Assistenten zur Analyse von Patientenerfahrungen entwickeln. Ziel ist es, individuelle Belastungen frühzeitig und umfassend zu erkennen und für Patientinnen und Patienten, Behandlungsteams sowie Gesundheitssysteme nutzbar zu machen. Die Europäische Union fördert das Verbundprojekt „ResPECT. Generative AI Assistant – A Paradigm Shift in Burden Assessment for Cancer and Mental Health Care“ </strong></span><span style="text-align:left;"><strong>im Rahmen des Horizon-Europe-Programms</strong></span><span><strong> mit rund 15,8 Millionen Euro.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Patientinnen und Patienten mit schweren Erkrankungen erleben vielfältige Belastungen: Schmerzen nach einer Operation, Nebenwirkungen von Therapien, Ängste bezüglich des weiteren Krankheitsverlaufs – aber auch Sorgen, ob zum Beispiel Angehörige gut versorgt sind oder der bisherige Beruf weiter ausgeübt werden kann. Viele dieser Erfahrungen bleiben im klinischen Alltag jedoch unvollständig erfasst oder erreichen Behandlungsteams erst spät. ResPECT soll hier ansetzen: Patientinnen und Patienten sollen ihr Befinden künftig jederzeit und ortsunabhängig schildern können – frei erzählt, in ihrer Muttersprache, aufgeschrieben oder per Spracheingabe. Dafür entwickeln die Forschenden aus elf europäischen Ländern gemeinsam ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Tool, das die Patientenerfahrungen aufzeichnet, in Echtzeit auswertet und Belastungen identifiziert. Verknüpft mit individuellen Patientendaten wie Diagnose, Therapieverlauf oder Medikation sowie Leitlinien soll der KI-Assistent den Patientinnen und Patienten direkt ein laienverständliches Feedback mit klaren Handlungsempfehlungen geben. Parallel soll eine strukturierte Zusammenfassung in die Patientenakte übermittelt werden, die relevante Belastungen, Risiken und Versorgungsbedarfe für Behandlungsteams übersichtlich darstellt.</span></p><p><span>„Unser Ziel ist es, Patientenerfahrungen strukturiert zu erfassen und sie unmittelbar handlungsrelevant zu machen. Wenn eine Patientin beispielsweise Nebenwirkungen, Erschöpfung oder soziale Sorgen beschreibt, soll daraus eine strukturierte Information entstehen, die Versorgung auslösen kann – medizinisch, pflegerisch, psychoonkologisch oder sozial“, erläutert Dr. André Pfob, der das Forschungsprojekt koordiniert. Dr. Pfob forscht als wissenschaftlicher Leiter der Studienzentrale Senologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, am neu gegründeten Institute for Medical AI am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) sowie am „Brustzentrum am Onkologischen Zentrum Heidelberg“ mit den Standorten UKHD und Klinik St. Elisabeth Heidelberg. „Für unsere Gesundheitssysteme wiederum liegen dank der gewonnenen strukturierten Daten künftig schnell und umfassend Informationen zu den zentralen Gesundheitsbelastungen der Bevölkerung vor“, so Dr. Pfob weiter. </span></p><h3><span>Aus individuellen Erfahrungen lernende Versorgung machen</span></h3><p><span>Neben der unmittelbaren Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten verfolgt ResPECT auch ein Ziel auf Gesundheitssystem-Ebene. Durch die strukturierte Auswertung von Patientenerfahrungen sollen künftig Informationen darüber entstehen, welche Belastungen in bestimmten Patientengruppen besonders häufig auftreten, wo Versorgungslücken bestehen und welche Unterstützungsangebote tatsächlich gebraucht werden. Damit kann ResPECT dazu beitragen, Gesundheitsversorgung nicht nur reaktiv, sondern vorausschauender, patientenzentrierter und evidenzbasierter zu gestalten. „Patientinnen und Patienten berichten uns sehr genau, was Krankheit und Behandlung in ihrem Alltag bedeuten. Bisher fehlen jedoch oft die digitalen Strukturen, um dieses Erfahrungswissen systematisch für bessere Versorgung und bessere Gesundheitssysteme zu nutzen“, so Dr. Pfob. „ResPECT soll helfen, aus individuellen Erfahrungen lernende Versorgung zu machen.“</span></p><p><span>Die Forschenden werden den virtuellen Assistenten zunächst exemplarisch für zwei Patientengruppen entwickeln und in Studien überprüfen: Brustkrebspatientinnen sowie Patientinnen und Patienten mit Depressionen. Für beide Erkrankungen gibt es umfangreiches medizinisches Fachwissen und etablierte Leitlinien. Vor diesem Hintergrund können die Forschenden das KI-Tool besonders zuverlässig entwickeln und überprüfen. Später sollen die Ergebnisse auf andere Erkrankungen übertragen werden. Schon jetzt kommen in der Patientenversorgung Fragebögen zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität zum Einsatz. „Diese Fragebögen konzentrieren sich in der Regel auf einzelne Symptome oder Heilungsverläufe nach Operationen und können deshalb die Komplexität individueller Krankheitserfahrungen nur begrenzt abbilden“, so Dr. André Pfob. Das geplante KI-Tool soll im Vergleich zu bestehenden Instrumenten flexibler, umfassender und stärker nutzerorientiert sein. Auch Rückfragen und Aufforderungen an die Patientinnen und Patienten sollen möglich sein – insbesondere bei hochdringlichen Themen wie Suizidgedanken oder Fieber unter Chemotherapie.</span></p><h3><span>Europäisches Open-Source-Sprachmodell als Basis</span></h3><p><span>Der digitale Assistent wird auf einem bestehenden europäischen Open-Source-Sprachmodell basieren, das entsprechend trainiert und angepasst wird. Da mithilfe des KI-Agenten sensible persönliche Daten erhoben und ausgewertet werden sollen, muss das System höchsten Anforderungen an Sicherheit und Verlässlichkeit genügen. Neben der Koordination des Verbundprojekts sind Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg und Medizinerinnen und Mediziner des UKHD daran beteiligt, die Nutzeroberfläche des virtuellen Assistenten zu entwickeln und diesen mit bisherigen Methoden zur Erfassung von Patientenerfahrungen zu vergleichen. Weitere Konsortiumsmitglieder aus Heidelberg sind die Klinik St. Elisabeth Heidelberg, die eine klinische Studie zum ResPECT-Assistenten durchführen wird, sowie der Verein Gemeinsam gegen Brustkrebs e. V. Dieser wird die Systemarchitektur des KI-Agenten mitentwickeln.</span></p><p><span>ResPECT ist Teil des GenAI4Health-Clusters der Europäischen Kommission, in dem europäische Initiativen zur verantwortungsvollen Nutzung generativer KI in Medizin und Gesundheitsversorgung zusammenarbeiten. Der Cluster soll dazu beitragen, technische Entwicklungen, klinische Anwendung, Patientenzentrierung und regulatorische Anforderungen enger miteinander zu verbinden.</span></p><h3><span>Konsortium startet mit umfangreicher Horizon-Europe-Förderung</span></h3><p><span>Die Europäische Union fördert das ResPECT-Konsortium im Rahmen des Horizon-Europe-Programms über einen Zeitraum von vier Jahren mit insgesamt rund 15,8 Millionen Euro. Knapp ein Drittel der Fördersumme verbleibt bei den Heidelberger Projektbeteiligten. Die weiteren Konsortiumsmitglieder kommen aus Deutschland (München und Berlin), Großbritannien, Portugal, Litauen, Slowenien, Zypern, Belgien, Griechenland, Polen, Spanien, den Niederlanden und der Schweiz. Projektstart ist am 1. Oktober 2026. ResPECT baut auf den Analysen und Ergebnissen von zwei internationalen Expertengremien auf: In den zurückliegenden Jahren hatten sowohl die „Lancet Commission on Cancer and Health Systems“ als auch die „Lancet Commission on the mental health effects of the COVID-19 pandemic“ Handlungsbedarf bei der Erfassung von patientenberichteten Erfahrungen und Belastungen im Gesundheitswesen identifiziert.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p>Auftaktartikel zur Lancet Commission: <br /><a href="https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)01895-X/fulltext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)01895-X/fulltext</a><br /><a href="https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(25)00247-0/abstract" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(25)00247-0/abstract</a><br /><a href="https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(25)00358-X/abstract" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(25)00358-X/abstract</a></p><p><a href="https://genai4health.eu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Homepage des GenAI4Health-Clusters</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Dr. André Pfob</span><br /><span>Wissenschaftlicher Leiter der Studienzentrale Senologie, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br /><span>Institute for Medical AI, Universitätsklinikum Heidelberg</span><br /><span>„Brustzentrum am Onkologischen Zentrum Heidelberg“ mit den Standorten Universitätsklinikum Heidelberg und Klinik St. Elisabeth Heidelberg</span><br /><a class="ck-anchor" href="mailto:andre.pfob@med.uni-heidelberg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>andre.pfob@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2326/658d437d-726f-47d0-85ed-5e5594a05a3e/1920_de_fundedbytheeu_rgb_pos.png?10000"><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Disclaimer</span></h3><p><span>Die in den Förderprojekten geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen ausschließlich denen der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht zwingend die Auffassungen der Europäischen Union, der European Innovation Council and SMEs Executive Agency (EISMEA) oder der European Research Executive Agency (REA) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Forschung]]></category>
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 11:45:08 +0200</pubDate>
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                        <title>Gemeinsam Pink tragen, Wissen teilen und Leben retten</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gemeinsam-pink-tragen-wissen-teilen-und-leben-retten/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gemeinsam-pink-tragen-wissen-teilen-und-leben-retten/</guid><pp:caseid>817566</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Universitätsklinikum Heidelberg, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und das Brustzentrum Bergstraße am Kreiskrankenhaus Bergstraße bündeln im Oktober ihre Aktivitäten zur Aufklärung über Brustkrebs. Unter der symbolischen Schirmherrschaft Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden informiert die Kampagne „Pinktober – Gemeinsam gegen Brustkrebs!“ über Früherkennung, Vorsorge und moderne Therapien und macht auf Angebote für Betroffene und ihre Angehörigen aufmerksam. Zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen in Heidelberg und Heppenheim laden dazu ein, Wissen zu teilen, Solidarität mit Betroffenen zu zeigen und die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus zu rücken.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Auch Männer können betroffen sein. Wird Brustkrebs früh erkannt, bestehen gute Heilungschancen. Umso wichtiger sind Wissen, Vorsorge und Früherkennung. Genau hier setzt die Pinktober-Kampagne an.</span></p><p><span>Von Heidelberg bis Heppenheim wird Pink dabei im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar: Das Heidelberger Schloss und die Starkenburg in Heppenheim leuchten den ganzen Oktober pink. Informationsveranstaltungen, Ausstellungen, eine Installation in der Heppenheimer Fußgängerzone, Angebote für Schulen, eine Wanderung und weitere Aktionen machen auf das Thema aufmerksam.</span></p><p><span>Bei Informationsveranstaltungen in Heidelberg und Heppenheim stehen aktuelle Entwicklungen rund um Brustkrebs und seine Behandlung im Mittelpunkt. Die Expertinnen und Experten klären verständlich und praxisnah über Früherkennung, Krebsrisiko, Wechseljahre und Hormone auf, über neue Möglichkeiten der medikamentösen Therapie, moderne Operationsverfahren und Strahlentherapie. Darüber hinaus wird darüber gesprochen, was Betroffene selbst während und nach einer Brustkrebserkrankung tun können. Ein eigener Patientinnentag widmet sich zudem Themen wie Brustrekonstruktion, Entscheidungen über die passende Therapie, naturheilkundlichen Begleitmaßnahmen und Yoga während der Krebstherapie.</span></p><p><span>Die Pinktober-Kampagne des Universitätsklinikums Heidelberg, des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und des Brustzentrum Bergstraße am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim unterstützt zudem konkrete Hilfsangebote für Betroffene wie das Pinkcafé, die Brustkrebs-Lotsen, das Projekt EmpowerCare und eine therapeutische Gruppe für Kinder, deren Mütter an Brustkrebs erkrankt sind.</span></p><p><span>Auch die Basketballspieler der MLP Academics Heidelberg beteiligen sich an mehreren Heimspieltagen im Oktober.</span></p><p><span>Weitere Informationen, Termine und Aktionen rund um den Pinktober 2026 finden sich unter </span><a href="http://www.pink-gegen-krebs.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>www.pink-gegen-krebs.de</span></a><span>.</span></p><p><span>Lassen Sie uns gemeinsam den Oktober zum Pinktober machen: Lassen Sie uns Pink tragen, Wissen teilen und Leben retten.</span></p><p> </p><h3>Spendenkonto</h3><p><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br /><span>IBAN: DE34 6725 0020 0009 3806 55</span><br /><span>Verwendungszweck: Spende Pinktober</span></p><p> </p><h3><span>Veranstaltungsprogramm “Pinktober – Gemeinsam gegen Brustkrebs!”</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>01.-31.10.2026</strong></span><br /><span><strong>Anstrahlen des Heidelberger Schlosses in pink</strong></span><br /><span>Heidelberg</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>01.-31.10.2026</strong></span><br /><span><strong>Anstrahlen der Starkenburg in pink</strong></span><br /><span>Heppenheim</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>bis 31.10.2026, während der Besuchszeiten</strong></span><br /><span><strong>Ausstellung „Auf die Perspektive kommt es an!“</strong></span><br /><span>Mit Bildern einer ehemalig Betroffenen und Künstlerin Dr. med. Almuth von Wolffersdorff</span><br /><span>Kreiskrankenhaus Bergstraße, 1. OG, Hauptflur, Heppenheim</span></p><p><span><strong>7.10.2026, 17 bis 18:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Medikamentöse Therapie bei Brustkrebs: Was gibt es Neues? Neue Medikamente und innovative Behandlungsmöglichkeiten</strong></span><br /><span>Prof. Dr. Laura Michel, Dr. Carlo Fremd</span><br /><span>Hörsaal der Frauen-, Haut- und Kinderklinik, Im Neuenheimer Feld 440, Heidelberg</span><br />Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich</p><p><span><strong>9.10.2026, 16 bis 19 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Patientinnentag „Brustkrebs – Gemeinsam informiert und gut begleitet“</strong></span><br /><span>mit verschiedenen Vorträgen und Modenschau</span><br /><span>Prof. Dr. Jörg Heil, Dr. Andrea Lemke, Jancy Vilangumthara, Barbara Stößinger, Dr. Maren Leuschner</span><br /><span>Hörsaal der Frauen-, Haut- und Kinderklinik, Im Neuenheimer Feld 440, Heidelberg</span><br />Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich</p><p><span><strong>10.10.2026, 11 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Rundwanderung</strong></span><br /><span>Die Selbsthilfegruppe des Brustzentrums Bergstraße und das Team der Pinktrails laden alle Interessierten zu einer Wanderung (ca. 9 km) mit Chefärztin Dr. Cordula Müller ein.</span><br /><span>Treffpunkt: Gasthof „In den Kleingärten", Bensheim</span></p><p><span><strong>10.10.2026, 19:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Pinktober-Spiel</strong></span><br /><span><strong>MLP Academics Heidelberg vs. SBB Baskets Wolmirstedt</strong></span><br /><span>SNP Dome, Carl-Friedrich-Gauß-Ring 16, Heidelberg</span></p><p><span><strong>14.10.2026, 18 bis 19:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Operation bei Brustkrebs: Wie viel ist nötig? Neue Strategien zur schonenden und individuellen Behandlung</strong></span><br /><span>Prof. Dr. Jörg Heil, Dr. Andrea Lemke</span><br /><span>Hörsaal der Frauen-, Haut- und Kinderklinik, Im Neuenheimer Feld 440, Heidelberg</span><br />Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich</p><p><span><strong>21.10.2026, 17 bis 18:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Strahlentherapie bei Brustkrebs: Was hat sich verändert? Neue Therapiekonzepte und moderne Möglichkeiten der Bestrahlung</strong></span><br /><span>PD Dr. Eva Meixner</span><br /><span>Hörsaal der Frauen-, Haut- und Kinderklinik, Im Neuenheimer Feld 440, Heidelberg</span><br />Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich</p><p><span><strong>24.10.2026, 19:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Pinktober-Spiel</strong></span><br /><span><strong>MLP Academics Heidelberg vs. BG Göttingen</strong></span><br /><span>SNP Dome, Carl-Friedrich-Gauß-Ring 16, Heidelberg</span></p><p><span><strong>27.10.2026, 18 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Vortrag „Frauen im Wandel – Wechseljahre, Hormone, Krebsrisiko & Früherkennung“</strong></span><br /><span>Dr. Cordula Müller, Dr. Anja Herbert, Prof. Dr. J. Matthias Kerl</span><br /><span>Kurfürstensaal, Amtsgasse 5, Heppenheim</span><br /><span>Eintritt: frei, die Plätze sind begrenzt</span></p><p><span><strong>28.10.2026, 18 bis 19:30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Was kann ich selbst zusätzlich tun? Sport, Ernährung und unterstützende Maßnahmen bei Brustkrebs</strong></span><br /><span>Prof. Dr. Joachim Wiskemann, Matthias Hoffmann</span><br /><span>Hörsaal der Frauen-, Haut- und Kinderklinik, Im Neuenheimer Feld 440, Heidelberg</span><br />Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><span>Weitere Informationen, Termine und Aktionen rund um den Pinktober 2026 finden sich unter </span><a href="http://www.pink-gegen-krebs.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>www.pink-gegen-krebs.de</span></a><span>.</span></p><h3><span>Pressekontakt Kreiskrankenhaus Bergstraße</span></h3><p><span>Cathrin Müller</span><br /><span>Telefon: 06252-70192 388</span><br /><span>Mobil: 0172-6900369</span><br /><span>E-Mail: </span><a class="ck-anchor" href="mailto:cathrin.mueller@kkh-bergstrasse.de"><span>cathrin.mueller@kkh-bergstrasse.de</span></a><br /><span>Kreiskrankenhaus Bergstraße</span><br /><span>Viernheimer Straße 2</span><br /><span>64646 Heppenheim</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 06 Oct 2026 09:51:04 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>„Festival of Science and Curiosity“: Impressionen und Rückblick</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/festival-of-science-and-curiosity-impressionen-und-rueckblick/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/festival-of-science-and-curiosity-impressionen-und-rueckblick/</guid><pp:caseid>817451</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das "Festival der Wissenschaft und Neugier“ bot am 25. September 2026 ein vielfältiges Mitmachprogramm auf dem Campus des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL). Das</strong><span><strong> Universitätsklinikum Heidelberg und die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg waren mit einem gemeinsamen Stand dabei. Dort konnten die Besucherinnen und Besucher Knochen ertasten, digitale Anatomiemodelle erkunden sowie aus Legosteinen selbst DNA bauen, einen Roboterhund kennenlernen und mehr über Zukunftstechnologien für die Herzmedizin erfahren. </strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Etwa 1.600 Besucherinnen und Besucher jeden Alters nutzten die Veranstaltung mit ihren mehr als 50 interaktive Stationen, Mitmachangeboten, Führungen und kreativen Formaten, Forschung unmittelbar zu erleben. </p><p><span>Unsere Teams des Instituts für Anatomie und Zellbiologie sowie der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie gestalteten dort – entlang der sogenannten Helix im Advanced Training Centre (ATC) des EMBL – zwei interaktive Angebote. Unter dem Motto „Anatomie zum Anfassen“ konnten Besucherinnen und Besucher Knochen erfühlen und ihre Vermutung anschließend am digitalen 3D-Modell überprüfen. Außerdem gab es zahlreiche Informationen zum  Medizinstudium an der </span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, deren Studierende regelmäßig exzellent abschneiden. <span>Bei „Robotik trifft Herzmedizin“ gab es die Möglichkeit, einen Roboterhund kennenzulernen und zu erfahren, wie Daten, KI und weitere Zukunftstechnologien die Herzmedizin verändern. Außerdem konnten Besucherinnen und Besucher aus Legosteinen eine </span>eigene DNA bauen, einlesen und herausfinden, zu welcher Tier- oder Pflanzenart sie passt.</p><p><span>Die Veranstaltung ist Teil der „European Researchers’ Night 2026“, einer von der Europäischen Kommission geförderten Initiative.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-medizin-studierende-weiter-absolute-spitze-in-deutschland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heidelberger Medizin-Studierende weiter absolute Spitze in Deutschland</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/organisation/institute/anatomie-und-zellbiologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anatomie und Zellbiologie: Medizinische Fakultät Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/interdisziplinaere-zentren/herzzentrum-heidelberg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herzzentrum Heidelberg: Universitätsklinikum Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 14:31:24 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 29 Sep 2026 12:54:43 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Mehr Präzision und Sicherheit bei neurochirurgischen Eingriffen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/mehr-praezision-und-sicherheit-bei-neurochirurgischen-eingriffen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/mehr-praezision-und-sicherheit-bei-neurochirurgischen-eingriffen/</guid><pp:caseid>817148</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein neues OP-System an der </strong></span><strong>Neurochirurgischen Klinik</strong><span><strong> des Universitätsklinikums Heidelberg unterstützt Operateurinnen und Operateure dabei, Eingriffe an Gehirn, Wirbelsäule und Schädelbasis genau zu planen, während der Operation zu kontrollieren und millimetergenau durchzuführen. Die rund 1,6 Millionen Euro teure „Robotic Surgery Suite“ verbindet dafür Live-Bildgebung, digitale Navigation und robotische Unterstützung direkt im Operationssaal.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Ob im Gehirn, an der Wirbelsäule oder am Kopf: Neurochirurginnen und -chirurgen operieren an höchst sensiblen Bereichen. Millimetergenaues Arbeiten ist dort besonders wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Eine neue sogenannte „Robotic Surgery Suite“ hilft den Operateurinnen und Operateuren der </span>Neurochirurgischen Klinik<span> des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) bei komplexen Eingriffen in diesen Bereichen. In der neuen Suite sind Operationsplanung, -überwachung und -steuerung integriert: Vor der Operation legen die OP-Teams fest, welche Stelle sie aus welcher Richtung erreichen wollen. Während des Eingriffs zeigt das System anhand aktueller dreidimensionaler Bilder an, ob beispielsweise eine Biopsienadel oder ein Bohrer wie vorgesehen geführt wird. Mithilfe eines Roboterarms richtet es das jeweilige Instrument aus und hält es stabil in Position.</span></p><p><span>„Digitale Technologien und Roboterassistenz spielen in der Neurochirurgie eine besonders wichtige Rolle“, sagt Professor Dr. Sandro Krieg, Ärztlicher Direktor der </span>Neurochirurgischen Klinik<span> des UKHD. „Mit dem neuen System können wir die vorab festgelegte Planung während des Eingriffs exakt umsetzen. So können wir besonders komplexe Operationen noch präziser und schonender durchführen.“</span></p><h3><span>Planen, kontrollieren und präzise positionieren</span></h3><p><span>Eine detaillierte Planung ist bei neurochirurgischen Eingriffen besonders wichtig, weil bereits kleinste Abweichungen empfindliche Bereiche des Gehirns oder der Wirbelsäule gefährden können. Vor der Entnahme einer Gewebeprobe aus dem Gehirn beispielsweise legen die Neurochirurginnen und Neurochirurgen fest, auf welchem Weg ein Instrument die verdächtige Stelle erreichen soll, ohne wichtige Gefäße oder gesundes Gewebe zu verletzen. Die neue „Robotic Surgery Suite“ unterstützt sie dabei, indem eine digitale Navigation den Chirurginnen und Chirurgen – ähnlich wie ein GPS – den vorgesehenen Weg zum Ziel zeigt. Gleichzeitig erstellt ein robotischer Scanner direkt am OP-Tisch dreidimensionale Aufnahmen, anhand derer das OP-Team die aktuelle Position der Instrumente mit der Planung abgleichen kann. So lässt sich der Eingriff in Echtzeit kontrollieren. Der robotische Assistenzarm fährt an die zuvor berechnete Position, richtet das Instrument millimetergenau aus und hält es stabil. Nach demselben Prinzip kommt das System auch bei Eingriffen an der Wirbelsäule zum Einsatz, etwa wenn Schrauben oder Implantate bei schwierigen anatomischen Verhältnissen exakt platziert werden müssen, sowie bei Operationen an der Schädelbasis in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Gefäßen und Nervenbahnen.</span></p><p><span>Inzwischen ist das System fest in der klinischen Routine etabliert. Seit der Inbetriebnahme wurde die neue Technik bei rund 150 Operationen eingesetzt. Als Teil des Schädelbasiszentrums des UKHD steht das System auch den Teams der Hals-Nasen-Ohren-Klinik sowie der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie zur Verfügung.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/neurochirurgische-klinik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neurochirurgische Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Chirurgie]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 12:52:18 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 25 Sep 2026 10:52:18 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Universität Heidelberg mit Top-Platzierungen im aktuellen Shanghai-Fächerranking</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaet-heidelberg-mit-top-platzierungen-im-aktuellen-shanghai-faecherranking/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaet-heidelberg-mit-top-platzierungen-im-aktuellen-shanghai-faecherranking/</guid><pp:caseid>817139</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Mit der Klinischen Medizin und der Medizintechnik gehört die Universität Heidelberg erneut weltweit zu den besten Vertretern in den Medizinischen Wissenschaften. Im Global Ranking of Academic Subjects 2026 – einer Rangliste der akademischen Fächer – verbessert sich die Klinische Medizin international im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz auf Rang 17 und behauptet damit die Spitzenposition in Deutschland. Die Medizintechnik belegt weltweit den 21. Platz und ist national weiterhin auf Rang drei zu finden. Den Spitzenplatz im nationalen Vergleich belegt in diesem Jahr das Fach Public Health, dessen internationale Positionierung sich deutlich verbessert hat – von der Ranggruppe 76 bis 100 auf Platz 44. Ebenfalls eine bundesweite Spitzenposition belegen weiterhin die Biowissenschaften, die im globalen Vergleich auf Rang 41 stehen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Deutschlandweit Platz eins in Medizin und Lebenswissenschaften: Das ist ein großer Erfolg für die Universität und insbesondere die Medizinische Fakultät“, sagt Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. „Das Ranking belegt die wissenschaftliche Exzellenz der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und zeigt auch, wie erfolgreich die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der Region ist. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet der Innovationscampus Health + Life Science Alliance, der durch den institutionenübergreifenden Ansatz Forschung auf internationalem Spitzenniveau in der Region ermöglicht.“</span></p><p>Zu den weltweit 50 besten Vertretern ihres Faches zählt auch die Heidelberger Humanbiologie. Wie die Biowissenschaften ist sie dem Bereich Lebenswissenschaften zugeordnet und liegt auf Rang 47, was Position drei in Deutschland bedeutet. Zu den „Top 100“-Fächern gehört im Bereich Naturwissenschaften auch die Physik an der Universität Heidelberg, die in der Ranggruppe 51 bis 75 steht und national Rang zwei belegt. Neu in der Liste der besten 100 Fächer findet sich mit der Psychologie ein Fach aus dem Bereich Sozialwissenschaften, das nun in der Ranggruppe 76 bis 100 steht (2025: Ranggruppe 101 bis 150). Remote Sensing aus dem Bereich Engineering verbessert sich von der Ranggruppe 76 bis 100 im Vorjahr auf die Ranggruppe 51 bis 75.</p><p>Die Fächer-Rangliste – sie gehört zum Academic Ranking of World Universities, das auch als Shanghai-Ranking bezeichnet wird – ist im September 2026 erschienen. Die Fächer sind in fünf Wissenschaftsbereichen zusammengefasst und werden nach neun Indikatoren bewertet. Dazu gehören mehrheitlich Publikationsdaten und die an einer Universität gewonnenen Preise und Auszeichnungen sowie unter anderem auch die Anzahl an meistzitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder die Editoren-Tätigkeit in internationalen Fachzeitschriften. Die einzelnen Indikatoren kommen in fünf unterschiedlichen Kategorien zum Tragen und werden je nach Fach unterschiedlich gewichtet.</p><p>In der im August dieses Jahres veröffentlichten Gesamtrangliste, dem Shanghai-Ranking, belegt die Universität Heidelberg Rang drei in Deutschland. Europaweit ist die Ruperto Carola auf Rang 18 vertreten. International erreicht sie Position 59.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/universitaet-heidelberg-mit-top-platzierungen-im-aktuellen-shanghai-faecherranking" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung der Universität Heidelberg</a><br /><a href="https://www.shanghairanking.com/rankings/gras/2026" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Global Ranking of Academic Subjects (GRAS)</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM,UNI-PM,Forschung,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 10:10:26 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 25 Sep 2026 08:11:54 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Heidelberger Pflegepreis ehrt innovative Ideen für eine bessere Patientenversorgung</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-pflegepreis-ehrt-innovative-ideen-fuer-eine-bessere-patientenversorgung/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-pflegepreis-ehrt-innovative-ideen-fuer-eine-bessere-patientenversorgung/</guid><pp:caseid>816905</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Unter dem Motto „Vielfalt pflegen, Zukunft gestalten“ verlieh das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) mit Unterstützung der Manfred Lautenschläger-Stiftung am Dienstag, 22. September zum achten Mal den Heidelberger Pflegepreis. Über eine Auszeichnung freuen konnten sich fünf Pflege-Teams. Im Rahmen der Veranstaltung wurden neben dem bewährten dreistufigen Pflegepreis noch ein Posterpreis und erstmalig auch ein Pflegewissenschaftspreis ausgelobt. Mit ihren innovativen Ansätzen überzeugten </strong><span><strong>die ausgezeichneten Teams </strong></span><strong>Jury und Publikum gleichermaßen. Ausschlaggebend waren der konkrete Nutzen ihrer Ideen, ihre hohe Relevanz für aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen sowie ihre innovative und qualitativ hochwertige Umsetzung.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der Heidelberger Pflegepreis würdigt Initiativen, die von den Pflege-Teams am UKHD ins Leben gerufen wurden und die Patientenversorgung am UKHD verbessern und die Zufriedenheit von Patientinnen, Patienten sowie Mitarbeitenden fördern. Als weitere Anforderung sollten die eingereichten Projekte in diesem Jahr die interprofessionelle Zusammenarbeit und/oder empirische Outcomes, also messbare, empirisch belegte Ergebnisse, in den Fokus stellen. Nominiert waren insgesamt 14 Projekte und 10 Poster.</p><p>Die Projekte beurteilten drei Fach-Jurys. Auch das Publikum im Hörsaal der Medizinischen Klinik entschied mit und stimmte vor Ort für das jeweilige Lieblingsprojekt ab. Die nominierten Projekte zeigen die Vielfalt moderner Pflege: Sie verbessern die Versorgung von Patientinnen und Patienten, stärken die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden und fördern und optimieren die interprofessionelle Zusammenarbeit. Themen waren unter anderem das Erkennen und Behandeln von Mangelernährung, die ganzheitliche Schmerzbehandlung, Maßnahmen zur Stärkung des Patienten-Empowerments sowie der konstruktive Umgang mit belastenden Situationen im Klinikalltag. Yvonne Dintelmann, Vorständin Personal und Pflege des UKHD, lobte das hohe Niveau und die Qualität der präsentierten Projekte und Poster: „Ich bin als Pflegedirektorin unglaublich stolz auf Sie.“</p><p>„Die besten Ideen entstehen dort, wo Pflege täglich gelebt wird: im Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden. Alle nominierten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Fachkompetenz, Innovationskraft und der Mut, neue Wege zu gehen, die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten kontinuierlich und nachhaltig verbessern. Wo Evidenz, Kreativität und persönliches Engagement zusammenwirken, entsteht exzellente Pflege“, erläuterte Dintelmann.</p><h3><span>Drei Teams erhalten den Heidelberger Pflegepreis</span></h3><p>Der <strong>erste Platz</strong> ging an Alexandra Neubauer und Claudia Zighmi von der gerontopsychiatrischen Station Tellenbach am Department für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit. Mit den Ergebnissen aus ihrem Projekt zur „Einführung eines ganzheitlichen und interprofessionellen Schmerzdienstes“ konnten sie eindrucksvoll zeigen, dass Schmerzen in der psychiatrischen Versorgung einer ganzheitlichen Betrachtung bedürfen und durch ein interprofessionelles, multimodales Behandlungskonzept gezielter adressiert werden können. Die Auswertung der ersten Ergebnisse deutet darauf hin, dass ergänzende nichtmedikamentöse Schmerzbehandlungen einen positiven Beitrag zur Schmerzreduktion leisten könnten.</p><p>Den <strong>zweiten Platz</strong> erreichte das Projekt „Notfallsimulationstraining auf Allgemeinstation“, vertreten durch das Team Maria Witter, Lena Jung, Marcus Jozefowicz und Ann-Sofie Klein von der kardiologischen Station Matthes/Wunderlich am Zentrum für Innere Medizin. Ziel des Projekts ist es, durch praxisnahe Reanimations- und Notfalltrainings auf der Station die Handlungssicherheit der Mitarbeitenden im Umgang mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED) und bei internistischen Notfällen zu stärken und so die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherzustellen.</p><p>Über den <strong>dritten Platz</strong> freuen durften sich Daniela Fischer, Sylvia Köppchen und Silvia Gröger aus der Kopfklinik für das Projekt „Krebs? Wir reden Klartext! Eine interprofessionelle Informationsveranstaltung für strahlentherapeutische Patient:innen und ihre Angehörige.“ Mit der Einführung dieses Formates konnte ein patientenzentriertes Angebot geschaffen werden, das die Informationsversorgung von Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen vor Beginn einer Strahlentherapie gezielt verbessert.</p><h3><span>Erstmals Pflegewissenschaftspreis vergeben</span></h3><p><span>Neben dem etablierten Pflegepreis mit drei Platzierungen wurde am UKHD erstmalig auch der Pflegewissenschaftspreis vergeben. Mit dieser neuen Auszeichnung werden Projekte gewürdigt, die sich durch eine besonders wissenschaftlich fundierte Herangehensweise und einen hohen Beitrag zur Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung auszeichnen. Die Auswahl des Preisträgerprojekts erfolgte unter allen Einreichungen durch eine eigene Fachjury der Arbeitsgruppe Pflegewissenschaft und Interprofessionelle Versorgung der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg unter Leitung von Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Martin Müller, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des UKHD.</span></p><p><span>Über den Preis freuen durfte sich das Team von Jessica Golenia und Christian Kindlein aus der Kopfklinik für das Projekt „ON:STROKE – ONboarding Stroke Unit“. Das</span> Projekt <span>entwickelt, implementiert und evaluiert</span> ein <span>kompetenzorientiertes und pflegewissenschaftlich fundiertes Onboardingkonzept für neue Pflegefachpersonen auf dem hochspezialisierten Bereich der Stroke Unit. Es verbindet gezielte Kompetenzentwicklung mit professioneller Sozialisation und nachhaltiger Personalentwicklung und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Patientensicherheit und Versorgungsqualität.</span></p><h3><span>Posterpreis für familienzentriertes Unterstützungsprogramm</span></h3><p>Die meisten Punkte im Poster-Voting erhielten Jonas Hoch und Mara Jacobi vom Zentrum für Innere Medizin für ihr Poster „Familienzentrierte Pflegeinterventionen im Delir-Management erwachsener Patienten im allgemeinstationären Krankenhaussetting – ein Scoping Review“.</p><p>Die Preisgelder belaufen sich auf 1.750 Euro für den ersten Platz des Heidelberger Pflegepreises, 1.000 Euro für Platz zwei und 750 Euro für Platz drei. Der Pflegewissenschaftspreis ist mit 1.000 Euro und der Posterpreis mit 200 Euro dotiert. Alle Teams, die nicht ausgezeichnet wurden, erhielten einen Trostpreis sowie eine Teilnehmerurkunde. Die Pflegedirektion des UKHD vergibt seit 2017 den Heidelberger Pflegepreis. Seit 2018 wird dieser von der Manfred Lautenschläger-Stiftung gefördert.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organisation/pflege/pflegedienst-am-ukhd" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pflege am UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Pflege,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 09:43:37 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 20 Oct 2026 10:12:51 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Hans-Georg Kräusslich als Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften wiedergewählt</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/hans-georg-kraeusslich-als-praesident-der-heidelberger-akademie-der-wissenschaften-wiedergewaehlt/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/hans-georg-kraeusslich-als-praesident-der-heidelberger-akademie-der-wissenschaften-wiedergewaehlt/</guid><pp:caseid>816858</pp:caseid><pp:subtitle>Thomas Maissen wird neuer Vizepräsident</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften hat den Virologen Hans-Georg Kräusslich für weitere drei Jahre zum Präsidenten gewählt. Seine neue Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2026. Zum neuen Vizepräsidenten wurde der Historiker Thomas Maissen gewählt. Er übernimmt gleichzeitig das Amt des Sekretars der Philosophisch-historischen Klasse von Sabine Dabringhaus. – Pressemitteilung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Kräusslich, Virologe an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, steht seit 2023 an der Spitze der Akademie. Bereits von 2015 bis 2019 war er als Sekretar der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse und damit als Vizepräsident im Vorstand tätig.</span></p><p><span>„Ich freue mich sehr über meine Wiederwahl, die ich als Bestätigung unserer Arbeit in den letzten Jahren durch die Akademiemitglieder verstehe“, sagt Kräusslich. „Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften vertritt und repräsentiert die Wissenschaft im Land Baden-Württemberg und ist eine starke Stimme der Wissenschaft insgesamt. Sie bleibt ein besonderer Ort des fachdisziplinen- und kulturübergreifenden Diskurses mit dem Auftrag, das kulturelle Erbe im Sinne einer langfristig wirksamen Grundlagenforschung zu erforschen und Gesellschaft und Politik qualifiziert und transparent wissenschaftlich zu beraten. Besonders wichtig ist mir dabei der wissenschaftliche Austausch mit den Mitgliedern der Akademie, der Jungen Akademie und den Forschungsstellen. Das gelebte Miteinander in der Akademie fördert intrinsisch die Entstehung neuer Ideen und Forschungsthemen über die Grenzen des eigenen Fachgebiets hinaus und kann so wesentliche Beiträge zur Erforschung zentraler Zukunftsthemen leisten.“</span></p><p> </p><h3><span>Mehr Austausch mit Öffentlichkeit und jungen Menschen</span></h3><p><span>Ein Schwerpunkt seiner zweiten Amtszeit soll auf der Stärkung des wissenschaftlichen Diskurses und dem Austausch mit jungen Menschen liegen. Als Landesakademie Baden-Württembergs will die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ihre Angebote für Schülerinnen und Schüler weiter ausbauen und den direkten Austausch über aktuelle Themen fördern.</span></p><p><span>„Gerade junge Menschen haben viele Fragen und wollen sich mit aktuellen Entwicklungen auseinandersetzen. Unsere Mitglieder können mit ihrer Expertise wichtige Impulse geben und frühzeitig den Austausch über Themen wie Fake News oder die Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz anstoßen“, so Kräusslich.</span></p><p><span>Der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit sei eine zentrale Aufgabe der Akademie. Mit öffentlichen Veranstaltungen und neuen Formaten für Schulen will sie auch künftig dazu beitragen, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu vermitteln und den gesellschaftlichen Diskurs zu stärken.</span></p><p><span><strong> </strong></span></p><h3><span>Thomas Maissen: „Eine Institution mit großer Verantwortung“</span></h3><p><span>Zum 1. Oktober übernimmt der Historiker Thomas Maissen das Amt des Sekretars der Philosophisch-historischen Klasse von der Freiburger Historikerin Sabine Dabringhaus. Gemeinsam mit dem Chemiker Lutz Gade, Sekretar der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse, und Präsident Hans-Georg Kräusslich bildet er dann den neuen Vorstand der Akademie.</span></p><p><span>Die Heidelberger Akademie ist für Maissen eine Herzensangelegenheit. Seit 2006 ist er gewähltes Mitglied. Er nahm an Akademiesitzungen selbst dann regelmäßig teil, als er für zehn Jahre das Deutsche Historische Institut in Paris leitete. Im Laufe der Jahre hat er sich vielfach engagiert, unter anderem durch Veranstaltungen zu aktuellen Themen wie „Natürliche Zeit – kulturelle Zeit?“. Als Sekretar möchte er die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgängerin fortführen und konstatiert:</span></p><p><span>„Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist Landesakademie von Baden-Württemberg und verfügt zugleich dank ihrer weltweit angesiedelten Partner und herausragenden Forschungsprojekte über internationale Strahlkraft. Eine solche Institution mitzulenken, ist ein Privileg und zugleich eine große Verantwortung. Gerade in politisch unruhigen Zeiten, in denen die Wissenschaftsfreiheit vielerorts auf dem Spiel steht, soll unsere Akademie Raum bieten für gepflegte, aber kontroverse intellektuelle Auseinandersetzungen über die Grenzen der Disziplinen, Geschlechter und Generationen hinweg. Insofern freue ich mich besonders auf die Integration neuer Mitglieder mit vielfältigen Hintergründen.“</span></p><p><br /><i><span>Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Georg Kräusslich studierte Medizin in München und wurde 1985 promoviert. Nach einem Forschungsaufenthalt in den USA gründete er 1989 am Deutschen Krebsforschungszentrum eine Arbeitsgruppe zur HIV-Vermehrung und -Ausbreitung. Nach fünf Jahren als Direktor eines Leibniz-Instituts in Hamburg leitet er seit 2000 die Abteilung Virologie an der Universität Heidelberg. Er war Sprecher von zwei Sonderforschungsbereichen und des Exzellenzclusters „Cellular Networks“. Von 2019 bis 2023 war Kräusslich Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Er veröffentlichte über 250 Fachartikel und engagiert sich in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien. Der Virologe ist seit 2007 Mitglied der Heidelberger Wissenschaften. Er ist zudem Mitglied der Leopoldina und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2021 die Ehrendoktorwürde der Karls-Universität Prag und 2022 die Staufermedaille in Gold, die ihm für besondere Verdienste um das Land Baden-Württemberg verliehen wurde.</span></i></p><p><i><span>Prof. Dr. Thomas Maissen ist seit 2004 Professor für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Frühe Neuzeit an der Universität Heidelberg. Er war unter anderem Co-Direktor des DFG-Exzellenzclusters „Asia and Europe in a Global Context“ und Fellow am Institute for Advanced Study in Princeton. Von 2013 bis 2023 leitete er als Direktor das Deutsche Historische Institut in Paris (DHIP). Seit der Rückkehr auf seine Professur an der Universität Heidelberg ist er Sprecher des von der Daimler und Benz Stiftung geförderten Projekts „Der Aggressor: Selbst- und Fremdwahrnehmung eines Akteurs zwischen den Nationen“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in der Erinnerungs- und politischen Ideengeschichte. Maissen ist seit 2006 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.</span></i></p><p><span>Die <strong>Heidelberger Akademie der Wissenschaften</strong> ist Landesakademie von Baden-Württemberg. 1909 gegründet, ist sie außeruniversitäre Forschungseinrichtung und zugleich Gelehrtengesellschaft. Sie fördert den fächerübergreifenden Austausch u. a. durch Vorträge, Veranstaltungen oder interdisziplinäre Forschungsprojekte von etablierten sowie jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.hadw-bw.de/hans-georg-kraeusslich-zweite-amtszeit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften</a></p><p><span><strong>Pressekontakt:</strong></span><br /><span>Dr. Herbert von Bose</span><br /><span>Heidelberger Akademie der Wissenschaften</span><br /><span>Tel. 06221 54-3400</span><br /><a href="mailto:herbert.vonbose@hadw-bw.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>herbert.vonbose@hadw-bw.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Dritte-PM,koepfe,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 10:23:04 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 23 Sep 2026 08:23:51 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Erstmalige Verleihung des Patientensicherheitspreises am Universitätsklinikum Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erstmaligen-verleihung-des-patientensicherheitspreises-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erstmaligen-verleihung-des-patientensicherheitspreises-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</guid><pp:caseid>816783</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ziel des erstmals verliehenen Heidelberger Patientensicherheitspreises des Universitätsklinikums Heidelberg ist es, Patientensicherheit als festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu verankern und sichtbar zu machen. Der Preis würdigt Projekte, Initiativen und Konzepte, die die Patientensicherheit in besonderer Weise fördern und nachhaltig verbessern.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Aufgerufen hatte den Preis das Team der Stabsstelle Patientensicherheit & Qualitätsmanagement des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). Insgesamt 19 qualitativ hochwertige Projekte aus allen Bereichen des Klinikums wurden eingereicht. Die Bekanntgabe der drei Siegerteams fand im Rahmen des Aktionstags zur „Welttag der Patientensicherheit“ statt, den das UKHD am 17. September im Foyer der Medizinischen und Chirurgischen Klinik veranstaltet hat.</p><p>Ob digitale Mobilitätsüberwachung sturzgefährdeter Patientinnen und Patienten, sichere Kommunikation im Operationssaal, IT-gesteuerte Gesichtserkennung in der Strahlentherapie oder realitätsnahes Lernen in einem mit typischen Fehler- und Risikosituationen versehenen „Room of Horror“ – die Resonanz auf die Ausschreibung war überwältigend. Dementsprechend beeindruckt zeigte sich Dr. Christoph Arens, Leiter der Stabsstelle Patientensicherheit & Qualitätsmanagement: „Wir sind begeistert, mit wie viel Engagement, Kreativität und Innovationskraft in den unterschiedlichsten Bereichen des UKHD an der Verbesserung der Patientensicherheit gearbeitet wird und wie viele Projekte eingereicht wurden.“ Ziel des erstmals ausgeschriebenen Preises ist es, Patientensicherheit auf allen Ebenen als festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu verankern, kontinuierlich weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen und somit die Sicherheitskultur im Klinikalltag nachhaltig zu verbessern.</p><p>Die offizielle Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner fand durch den Vorstandsvorsitzenden des Universitätsklinikums Heidelberg, Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel, im Rahmen des Aktionstags zum „Welttag der Patientensicherheit“ statt. Zuvor hatte eine interprofessionell besetzte Jury bestehend aus zahlreichen Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen des UKHD aus den eingereichten Projekten die drei Siegerteams ausgewählt. Zugrundeliegende Kriterien waren u. a. Praxisrelevanz, Innovationsgrad und Übertragbarkeit.</p><p><span>Über den <strong>ersten Platz</strong> und ein Preisgeld von 1.000 Euro freute sich ein Team aus der Anästhesiologie um Prof. Dr. Christopher Neuhaus, Jana Fellenberg und Alexander Warkus mit ihrem Projekt „Hey Du! Sichere Kommunikation im OP“.</span></p><p><span>Der <strong>zweite Platz</strong> und 750 Euro ging an ein Team der Inneren Medizin III: Kardiologie, Angiologie und Pneumologie um Dr. Marius Leye, Dr. Christoph Reich und Steffen Roßkopf. Mit „MedApe“ entwickelten sie ein System, das bei der Aufnahme des Patienten Medikationslisten aus Arztbriefen, Fotos oder handschriftlichen Notizen</span> <span>in die digitale Patientendokumentation überträgt.</span></p><p><span>Das Projekt PHARAO aus der Klinikapotheke und der Anästhesiologie, eingereicht von Carolin Deiß, Dr. Stefanie Collin, Dr. Katrin Hörth und </span>PD Dr. <span>Benedict Morath, wurde mit dem <strong>dritten Preis</strong> und einem Preisgeld von 500 Euro ausgezeichnet. Im Rahmen von PHARAO werden die aktuellen Medikamente von Patienten vor geplanten Operationen systematisch erfasst und auf Wechselwirkungen, Dosierungen, Doppelverordnungen oder notwendige Therapieanpassungen geprüft.</span></p><p><span><strong><u>Die drei ausgezeichneten Projekte im Überblick</u></strong></span></p><p><span><strong>Platz 1: Hey Du! Sichere Kommunikation im OP</strong></span></p><p><span>Wer den Namen seines Gegenübers kennt, kann Informationen schneller und gezielter adressieren. Mit sichtbaren Namens- und Funktionskennzeichnungen auf OP-Hauben und Funktionskleidung verbessert das Projekt „Hey Du!“ die Kommunikation in interprofessionellen Teams und erleichtert die Zusammenarbeit insbesondere in stressigen und zeitkritischen Situationen. Rund 70 Prozent der befragten Mitarbeitenden gaben an, dass sich die Kommunikation im OP dadurch verbessert hat.</span></p><p><i><span>Anästhesiologie: Prof. Dr. Christopher Neuhaus, Jana Fellenberg, Alexander Warkus</span></i></p><p><span><strong>Platz 2: MedApe: Sichere und effiziente Übertragung von Medikationsdaten in die digitale Kurve</strong></span></p><p><span>Bei stationären Aufnahmen müssen Medikationslisten häufig manuell aus Arztbriefen, Fotos oder handschriftlichen Notizen in die digitale Kurve übertragen werden. MedApe überführt diese Informationen mittels eines digitalen Tools in ein standardisiertes Format und ermöglicht nach ärztlicher Prüfung eine schnelle Übernahme in die digitale Kurve, also das zentrale Instrument für die Dokumentation von Patientendaten auf der Station. Dadurch wird ein fehleranfälliger Medienbruch reduziert und die Übertragungszeit von durchschnittlich zehn Minuten auf weniger als eine Minute pro Fall verkürzt.</span></p><p><i><span>Innere Medizin III: Dr. med. Marius Leye, Dr. med. Christoph Reich und Steffen Roßkopf</span></i></p><p><span><strong>Platz 3: PHARAO – Pharmazeutische Arzneimittelanamnese in der Anästhesieambulanz vor elektiven Operationen</strong></span></p><p><span>Im Rahmen von PHARAO werden Medikamente bereits vor geplanten Operationen systematisch erfasst und auf Wechselwirkungen, Dosierungen, Doppelverordnungen oder notwendige Therapieanpassungen geprüft. Dadurch stehen allen beteiligten Berufsgruppen frühzeitig vollständige und pharmazeutisch validierte Medikationsinformationen zur Verfügung, was die Arzneimitteltherapiesicherheit erhöht. Seit Einführung des Projekts wurden bereits knapp 7.300 Patientinnen und Patienten durch Krankenhausapothekerinnen und Krankenhausapotheker beraten.</span></p><p><i><span>Klinikapotheke und Anästhesiologie: Carolin Deiß, Dr. Stefanie Collin, Dr. Katrin Hörth, </span>PD Dr. <span>Benedict Morath</span></i></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM]]></category>
            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 16:49:22 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 24 Sep 2026 12:24:49 +0000</pp:lastModified>
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