Heidelberg,
10
Juni
2022
|
08:51
Europe/Amsterdam

Floristen in ganz Deutschland sammeln 58.378 Euro für bessere Behandlungschancen krebskranker Kinder

Zusammenfassung

Auch in diesem Jahr verkauften mehr als 260 Floristen in ganz Deutschland vom 11. Mai bis 1. Juni Blumen zugunsten des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) und sammelten dabei 58.378 Euro  / Pressemitteilung des „Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg“ (KiTZ).

Die Spendensumme fließt in einen internationalen Forschungsfonds, mit dem das KiTZ den Zugang zu einer modernen Krebsmedizin für Kinder in Europa verbessern will. Prominente Unterstützer der Kampagne #füreineKindheitohneKrebs sind die Schauspielerin und KiTZ-Botschafterin Anja Kling, der Fußballnationalspieler Jonathan Tah und der TV Arzt und Moderator Dr. Johannes Wimmer. Unterstützt wurde die Spendenkampagne zudem vom Fachverband Deutscher Floristen (FDF) und der Fleurop AG.

"Ich freue mich riesig für die jungen Krebspatienten über diesen tollen Spendenerfolg! Ganz herzlichen Dank an alle, die sich hier beteiligt haben, um das KiTZ dabei zu unterstützen, bessere Behandlungsmöglichkeiten für krebskranke Kinder zu entwickeln", freut sich Schauspielerin und Synchronsprecherin Anja Kling, die sich seit 2016 für die Arbeit des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) einsetzt. "Ich hoffe, dass wir hier gemeinsam noch ganz viel bewegen werden."

Mit seiner Spendenkampagne "Blumen schenken. Hoffnung spenden." hat das KiTZ gemeinsam mit allen teilnehmenden Floristen bereits zum zweiten Mal Blumen sprechen lassen, um auf die Situation krebskranker Kinder aufmerksam zu machen. Mehr als 260 Floristen in ganz Deutschland verkauften vom 11. Mai - 1. Juni Blumenkreationen, um die Arbeit des KiTZ zu unterstützen und sich für krebskranke Kinder und deren Familien einzusetzen.

Auf den Instagram-Kanälen des KiTZ zeigten Floristen und Unterstützer der Kampagne zudem, was sie an dem Thema bewegt und welche persönlichen Geschichten hinter ihren Blumengeschenken #füreineKindheitohneKrebs stehen. Zu den prominenten Gesichtern der Kampagne gehörten u.a. auch der Fußballnationalspieler Jonathan Tah und der TV-Arzt und Moderator Dr. Johannes Wimmer, die sich als Botschafter des KiTZ für krebskranke Kinder engagieren.

Die Spendensumme fließt in diesem Jahr in einen internationalen Forschungsfonds, den das KiTZ im Jahr 2021 gemeinsam mit dem Prinses Máxima Centrum in Utrecht gründete, um nebenwirkungsärmere und speziell auf Kinder zugeschnittene Therapien zu entwickeln. Der Forschungsfonds soll möglichst rasch bessere Rahmenbedingungen für die europäische Kinderonkologie schaffen, damit junge Patienten europaweit von modernen Therapie- und Diagnoseansätzen profitieren.

"So viele Menschen aus ganz Deutschland haben sich im Rahmen der Kampagne für bessere Behandlungsmöglichkeiten krebskranker Kinder eingesetzt", freut sich Stefan Pfister, Direktor am KiTZ, Abteilungsleiter des DKFZ und Kinderonkologe am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD). "Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Floristinnen und Floristen, Blumenkäuferinnen und -käufern, unseren Botschafterinnen und Botschaftern und allen, die mit dieser Kampagne eine moderne Kinderkrebsmedizin für Kinder in Europa unterstützen!", sagt Stefan Pfister stellvertretend für das Direktorium des KiTZ.

Die Kampagne "Blumen schenken. Hoffnung spenden." wurde auch in diesem Jahr durch die Fleurop AG und den Fachverband Deutscher Floristen mit dem Netzwerk ihrer Partner-Floristen unterstützt.

Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ)

Das "Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg" (KiTZ) ist eine kinderonkologische Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg. Wie das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, das sich auf Erwachsenenonkologie konzentriert, orientiert sich das KiTZ in Art und Aufbau am US-amerikanischen Vorbild der so genannten "Comprehensive Cancer Centers" (CCC). Das KiTZ ist gleichzeitig Therapie- und Forschungszentrum für onkologische und hämatologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Es verfolgt das Ziel, die Biologie kindlicher Krebs- und schwerer Bluterkrankungen wissenschaftlich zu ergründen und vielversprechende Forschungsansätze eng mit der Patientenversorgung zu verknüpfen - von der Diagnose über die Behandlung bis hin zur Nachsorge. Krebskranke Kinder, gerade auch diejenigen, für die keine etablierten Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen, bekommen im KiTZ einen individuellen Therapieplan, den Experten verschiedener Disziplinen in Tumorkonferenzen gemeinsam erstellen. Viele junge Patienten können an klinischen Studien teilnehmen und erhalten damit Zugang zu neuen Therapieoptionen. Beim Übertragen von Forschungserkenntnissen aus dem Labor in die Klinik übernimmt das KiTZ damit Vorbildfunktion.

https://www.kitz-heidelberg.de/

Weitere Informationen im Internet

Diese Pressemitteilung auf der Homepage des KiTZ

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