Parkinson: Fortschritt nutzen – besser behandeln
Vortragsreihe "Medizin am Abend"
„Medizin am Abend" – eine Kooperation von Universitätsklinikum Heidelberg und Rhein-Neckar-Zeitung – findet live im großen Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg, statt. Im nächsten Abendvortrag am 24. September informieren Prof. Dr. Rebecca Schüle und Prof. Dr. Heike Jacobi von der Neurologischen Klinik über die Parkinson-Erkrankung und aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie.
Neben Demenzerkrankungen gehört Parkinson zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen im Alter. Allein in Deutschland leben derzeit mehrere hunderttausend Menschen mit der Krankheit. Weil die Bevölkerung immer älter wird, steigt auch die Zahl der Betroffenen. Männer erkranken etwas häufiger als Frauen.
Viele Menschen denken bei Parkinson zunächst an Zittern, verlangsamte Bewegungen oder einen unsicheren Gang. Diese Beschwerden gehören zwar zu den typischen Anzeichen, doch die Krankheit kann sich sehr unterschiedlich äußern. Parkinson beginnt oft schleichend und kann deshalb zunächst unbemerkt bleiben. Umso wichtiger ist eine frühe Diagnose. Doch bei welchen Symptomen sollte man aufmerksam werden? Wie verläuft die Erkrankung? Was können Betroffene selbst tun, um Beschwerden zu lindern und den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen? Auf diese und viele weitere Fragen gehen Prof. Dr. Rebecca Schüle, Leiterin der Sektion für Neurodegenerative Erkrankungen und Bewegungsstörungen, sowie Prof. Dr. Heike Jacobi, Oberärztin an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg, in ihrem Vortrag ein.
Die Expertinnen erläutern zudem die aktuellen Möglichkeiten der Parkinson-Therapie, zu der neben Medikamenten beispielsweise auch Physiotherapie oder Logopädie gehören. Zwar ist Parkinson bislang nicht heilbar, moderne Therapien können die Beschwerden jedoch häufig lindern und dazu beitragen, die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Darüber hinaus gehen die Referentinnen darauf ein, welche Ursachen Forschende heute diskutieren und welche neuen therapeutischen Möglichkeiten in Entwicklung sind.
Parkinson: Fortschritt nutzen – besser behandeln
Donnerstag, 24. September, 19 Uhr bis ca. 20.15 Uhr, im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg
Prof. Dr. Rebecca Schüle, Leiterin der Sektion für Neurodegenerative Erkrankungen und Bewegungsstörungen an der Neurologischen Klinik
Prof. Dr. Heike Jacobi, Oberärztin der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg
Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zu Diskussion und weiterem Austausch. Für einen Imbiss ist gesorgt.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Aus Sicherheitsgründen kann nur eine bestimmte Personenanzahl in den Hörsaal gelassen werden – wir bitten hierfür um Verständnis.
Medizin am Abend
Die Welt der Medizin – allgemeinverständlich, fundiert, aktuell: Das ist „Medizin am Abend“, die erfolgreiche Vortragsreihe von Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Rhein-Neckar-Zeitung. Expertinnen und Experten aus Forschung und Klinik des UKHD und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) informieren über häufige und seltene Krankheiten, berichten über Fortschritte in Diagnostik, Therapie und Prävention und bieten spannende Einblicke in die Forschung. Zehnmal jährlich live an einem Donnerstag im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, von 19 Uhr bis 20.15 Uhr und zum Nachhören im Medizin-am-Abend-Podcast oder auf unserer Medizin-am-Abend-Internetseite.
www.medizin-am-abend.de – Hier finden Sie eine Übersicht über alle Themen der mittlerweile mehr als 100 Folgen von Medizin am Abend sowie eine Vorschau auf zukünftige Vorträge. Ebenso finden Sie hier alle Podcasts und Videoaufzeichnungen von Medizin am Abend. Um auf dem Laufenden zu bleiben, bestellen Sie gern den Medizin-am-Abend-Newsletter unter presse@med.uni-heidelberg.de