Treffsicher für den guten Zweck - 105.000 Euro für chronisch kranke Kinder und Jugendliche
Am 17. Juli 2026 vereinte sich soziales und sportliches Engagement im Rahmen des 7. Charity Golfturniers zugunsten der Stiftung COURAGE für chronisch kranke Kinder und Jugendliche im Golf Club St Leon-Rot. – Pressemitteilung der Stiftung COURAGE
Unter der Schirmherrschaft von Isabel Hopp unterstützten die Teilnehmenden auch in diesem Jahr nicht nur mit ihrer sportlichen Hingabe, sondern auch mit einer unglaublichen Spendenbereitschaft.
Nach einem überaus erfolgreichen Turniertag mit der Rekordteilnahme von 125 Golfenden, konnte am Abend ein Spendenscheck mit der Rekordsumme von 105.000 Euro überreicht werden.
Vielen Dank an alle Turnierteilnehmenden und Gäste, die beteiligten Unternehmen, die „Dietmar Hopp Stiftung“ sowie den Golf-Club St. Leon-Rot!
In ihrer Begrüßungsrede betonte Isabel Hopp, Schirmherrin des Turniers und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung, nochmals die Bedeutung der Veranstaltung. „Ich danke allen Teilnehmenden für ihre Treue und großzügige Unterstützung im Rahmen unseres Charity Turniers, das für COURAGE immer einen Höhepunkt im Stiftungsjahr darstellt.“
Moritz Lampert, Geschäftsführer des Golfclubs betonte, „dass es für alle, ob Turnierorganisation, Gastronomie, Greenkeeping oder Caddie-Meister eine Herzenssache sei, dieses besondere Turnier zu einem Erlebnis für alle zu machen.“
„Es ist unglaublich, wie viele Menschen uns mittlerweile in unserem Streben - das Leben von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen zu verbessern - unterstützen. Ohne diese enorme Spendenbereitschaft hätten wir wichtige neue Projekte nicht in Angriff nehmen können“, ergänzte Petra Köllner-Kleinemeier, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, am Abend.
„Mich hat die Verbesserung der Prävention, Forschung und Therapie dieser jungen Patientinnen und Patienten ein Leben lang angetrieben und gemeinsam mit der Dietmar Hopp Stiftung und vielen weiteren Unterstützern haben wir in den letzten fast dreißig Jahren enorme Fortschritte gemacht“, fasste Univ.-Prof. em. Dr. med. Prof. h.c. mult. (PRC) Prof. Georg Hoffmann zusammen.
Die Stiftung COURAGE fördert seit fast 25 Jahren Projekte, die nicht von den Krankenkassen finanziert werden können im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg. Dazu gehören die Klinikclowns, der Musiktherapeut, eine Psychologin im Kinder-Palliativteam, das Projekt Fit für die Schule für stationäre Vorschulkinder, die Ferienkur für nieren- und leberkranke Kinder und die sozialrechtliche Beratung.
Der Schwerpunkt der Förderung durch die Spenden liegt in diesem Jahr auf einem wichtigen neuen Projekt: dem dritten Lernort „Skills Lab“.
Dieser ermöglicht Pflegekräften eine moderne praxisnahe Ausbildung, die für ihre unverzichtbare Arbeit in unserer Gesundheitsversorgung, insbesondere der spezialisierten Versorgung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher, essenziell ist.
Die Teilnehmenden des Charity Golfturniers erhielten in diesem Jahr an Infoständen im Foyer des Golfclubs Einblicke in die Pflegeausbildung. Unter der Federführung von Frau Körner (Stellvertretende Leitung der Pflegefachschule Heidelberg) wurden mithilfe von Pflegesimulatoren und Versorgungsmaterial verschiedene Skills an speziellen Puppen gezeigt.
„Die von der Stiftung COURAGE finanziell geförderte Ausstattung ermöglicht uns erstmalig die wichtige Lücke zwischen Theorie und Praxis in der Pflegeausbildung zu schließen. Ein essenzieller Beitrag in Zeiten angespannter Pflegesituationen“, betont Frau König, Leiterin der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg.
„Das neue Skills- und Simulationszentrum an der Berufsfachschule für Pflege der Akademie für Gesundheitsberufe in Heidelberg verknüpft die erlernte Theorie mit klinischer Praxis, womit eine höhere Auslastung der vorhandenen Klinikplätze unterstützt wird“, erläutert Prof. Georg Hoffmann.
Das digital gesteuerte Simulationssystem ermöglicht mithilfe einer Videoanalyse den reflektierten Umgang mit komplexen Versorgungssituationen. Somit wird künftig nicht nur Qualität, sondern auch Sicherheit im Umgang mit stressigen medizinischen Situationen gefördert.