Campus-Infrastruktur-Management (CIM)
Ihre Zukunft im GB CIM

Karriere und Ausbildung - Ihre Zukunft im GB CIM

Sie haben Interesse an einer Ausbildung oder einem Job im GB CIM?

Bei uns liegen alle Bereiche der Gebäude- und Medizintechnik am Universitätsklinikum Heidelberg. Somit decken wir damit den gesamten Lebenszyklus von der Idee über die Planung, den Bau und den Betrieb bis zum Abriss von Gebäuden und Anlagen ab.

Bei uns finden Sie Jobs und Karrieremöglichkeiten in den Bereichen Projektentwicklung, Planung und Bau sowie in der Medizintechnik oder als Handwerker in Gebäudebetrieb.

Mitarbeiter stellen sich vor

3 Fragen an Sina Budig – Heimliche Heldin aus der Kältewerkstatt

Sina Budig ist Anfang 30 und leitet die Kältewerkstatt am Universitätsklinikum Heidelberg. In ihrer Position ist sie mit ihrem dreiköpfigen Team für die Instandhaltung und Reparatur von Kälteanlagen im gesamten Klinikum, aber auch anderen Teilen der Universität zuständig. Daneben leitet sie auch die Ausbildung der neuen SHK-Azubis, also der angehenden Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Wir haben mit ihr über ihren Job, ihren Werdegang und ihre Tipps für junge Kolleginnen und Kollegen gesprochen.

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Was macht dir an deinem Job besonders Spaß?

Ganz klar die Abwechslung! Ich komme morgens rein und weiß nie, was der Tag bringt. Mal repariere ich einen Kühlschrank, mal geht es um große Kälteanlagen, die ganze Gebäude kühlen. Wir müssen uns eigentlich mit fast allen Fachbereichen auskennen, die das Handwerk zu bieten hat: Metallverarbeitung, Elektronik oder Kunststoff. Mal haben wir grobe, schwere Arbeiten zu machen und mal müssen wir uns um ganz feine und präzise Systeme kümmern. Dazu kommt unser Team: Wir können ernst arbeiten, aber auch mal lachen. Wenn Notfälle sind, dann ziehen alle an einem Strang. Als zum Beispiel letztes Jahr das Heizwerk ausgefallen ist, da haben alle parat gestanden und mitgeholfen, wo sie gebraucht wurden. Das macht richtig Spaß und ich liebe es, dass ich kreativ sein kann, gerade wenn schnelle Lösungen gefragt sind.

 

"Das Interesse an Technik habe ich auch von meinem Vater mitbekommen. Er meinte damals noch: ‚Heizung ist nichts für Frauen, aber Elektriker könntest du dir anschauen.‘ Das habe ich gemacht und es hat mir gefallen." 

 

Wie bist du zu deinem Beruf gekommen?

Ich bin kein Mensch, der lange stillsitzen kann. Ich brauche Bewegung und etwas für die Hände. Da reicht eine Tastatur nicht aus. Das Interesse an Technik habe ich auch von meinem Vater mitbekommen. Er meinte damals noch: ‚Heizung ist nichts für Frauen, aber Elektriker könntest du dir anschauen.‘ Das habe ich gemacht und es hat mir gefallen. Meine erste und einzige Bewerbung ging dann 2010 ans Klinikum - und die Stelle habe ich direkt bekommen. Ich habe hier mit der Ausbildung zur Elektronikerin angefangen, bin 2014 zur KTG gekommen und dann 2020 in die Kälte gewechselt. Heute sage ich: Das ist quasi mein Traumberuf!

 

Was gibst du jungen Kolleginnen und Kollegen, mit auf den Weg? Gerade vielleicht jungen Frauen, die sich für dieses immer noch männerdominierte Berufsfeld interessieren?

Traut euch! Technik ist kein Männerding. Man braucht ein bisschen Robustheit und Charakter, aber das ist machbar. Wichtig ist: Findet einen Job, den ihr gerne macht. Wenn ihr merkt, dass es nicht passt, ist das kein Weltuntergang. Dann sucht weiter. Und: Seid offen, lernt verschiedene Bereiche kennen. Ich sage unseren Azubis immer: Hier bricht sich keiner ein Bein, wenn er mal umdenkt. Am Ende zählt, dass ihr morgens gerne zur Arbeit geht.

 

"Wichtig ist: Findet einen Job, den ihr gerne macht. Wenn ihr merkt, dass es nicht passt, ist das kein Weltuntergang. Dann sucht weiter."

Quelle: UKHD


Peter Beck - 10.000 Kilometer mit dem Lastenrad

Peter Beck, Mitarbeiter in der Instrumententechnik, verzichtet für seine Transportfahrten zu den einzelnen Kliniken konsequent auf ein Auto und legt sämtliche Strecken mit einem E-Lastenfahrrad zurück.

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Vor kurzem feierte Peter Beck ein ganz besonderes Jubiläum. Da nämlich überschritt der Mitarbeiter in der Instrumententechnik (Bereich Medizintechnik innerhalb des Geschäftsbereichs Campus-Infrastruktur-Management) mit seinem Lastenfahrrad die Grenze von 10.000 gefahrenen Dienstkilometern.

Mit dem Rad steuert Peter Beck, der seit 2017 am UKHD arbeitet, die Sterilgutabteilungen, Zentral-OPs und Ambulanzen im Neuenheimer Feld und der Orthopädischen Klinik an, um dort defekte oder stumpfe chirurgische Instrumente – von Scheren und Pinzetten bis zu Hohlmeißelzangen oder auch Aortenstanzen – abzuholen. Verpackt in große Metallkisten, bringt er die Instrumente zurück in die Alte Chirurgie, wo die Gegenstände von ihm und seinen Kollegen wieder repariert werden. Mit dem Rad kommt Peter Beck nicht nur schneller voran, sondern hat auch die Möglichkeit, in den Kliniken direkt mit den Auftraggebern zu sprechen, um so auch schwierige Reparaturen besser nachvollziehen zu können.

Die Umstellung auf das Fahrrad für dienstliche Zwecke fiel ihm 2022 – seitdem nutzt er das Lasten-E-Bike – ausgesprochen leicht: Privat verzichtet Peter Beck seit zehn Jahren aus Umweltschutzgründen auf einen PKW und fährt stattdessen mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch in den Urlaub geht es für Peter Beck und seine Frau mit dem Rad – z.B. in das französische Burgund oder im nächsten Jahr nach Südwestfrankreich, wo die Strecke von Bordeaux (Atlantik) nach Narbonne (Mittelmeer) auf dem Programm steht.

Quelle: UKHD