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Die Teilbiobanken der BMBH im Überblick

Hier finden Sie einen Überblick über die unter dem Dach der BMBH organisatorisch zusammengeführten Biobanken am Standort Heidelberg. Alle beteiligten Biobanken unterstützen wissenschaftliche Projekte des Universitätsklinikums Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und aller sonstigen Konsortien, die Mitglied der BMBH sind und aktiv dazu beitragen.

Gewebebank des NCT

Entität: Tumorerkrankungen

Probenart: Paraffingewebe, Kryogewebe, TMAs

Leitung: Prof. Dr. E. Herpel

Institution: NCT Heidelberg

NCT Liquidbank

Entität: Tumorerkrankungen

Probenart: Blut und -derivate

Leitung: Dr. R. Kirsten

Institution: NCT Heidelberg

Biobank des DZL

Entität: Erkrankungen der Lunge

Probenart: Paraffin- und Kryogewebe, Blut und -derivate

Leitung: Dr. T. Muley

Institution: Thoraxklinik Heidelberg

Pancobank des EPZ

Entität: Erkrankungen des Pankreas

Probenart: Kryogewebe, Blut und -derivate, Urin

Leitung: Prof. Dr. M. Büchler, Dr. N. Giese

Institution: Europäisches Pankreaszentrum/Chirurgische Klinik

Heidelberg Comprehensive Cardiovascular Biobank (HCB)

Entität: Herzerkrankungen

Probenart: Kryogewebe, Blutderivate

Leitung: Prof. Dr. H. A. Katus, Dr. T. Weis, Dr. J. Franke

Institution: Innere Medizin III - Kardiologie, Angiologie und Pneumologie

Vaskuläre Biomaterialbank (VBBH)

Entität: Gefäßerkrankungen

Probenart: Paraffin- und Kryogewebe, Blutderivate

Leitung: Dr. A. Peters

Institution: Chirurgische Klinik - Gefäßchirurgie

BioBank Med V (im Aufbau)

Entität: folgt

Probenart: folgt

Leitung: Prof. Dr. M. Hundemer

Institution: Medizinische Klinik V - Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie

Biobank der Hautklinik

Entität: Hauterkrankungen

Probenart: Paraffingewebe, Blut und -derivate

Leitung: Dr. F. Toberer

Institution: Hautklinik

DZIF Gewebebank

Entität: Infektiöse Erkrankungen

Probenart: Paraffin- und Kryogewebe

Koordination: Dr. F. Lasitschka

Institution: Pathologisches Institut Heidelberg

Qualitätsmanagement

Biobanken sind wichtige Ressourcen- und Technologieplattformen für Wissenschaft und Forschung. Nur durch qualitativ hochwertige Proben ist es möglich, sich mit der molekularen Pathogenese von Krankheiten, sowie deren Verhütung, Diagnose und Behandlung zu befassen. Um geeignete Proben von immer gleichbleibender hoher Qualität bereitstellen zu können, bedarf es einer standardisierten Probenentnahme und -aufbereitung.

Notwendig ist auch eine adäquate Lagerung und Datenerhebung.
Hier kommt das Qualitätsmanagement ins Spiel: Durch Orientierung an internationalen Normen und der Einhaltung geforderter Kriterien ist es möglich, die Nachfrage nach hochwertigen Biomaterialien zu Forschungszwecken adäquat abzudecken.

Für die Biobanken am Standort Heidelberg wird dies aktuell durch die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO/IEC 20387 realisiert. Ausgehend von der bereits seit 2009 akkreditierten NCT-Gewebebank werden sukzessive für alle Biobanken SOPs erstellt und ein gemeinsames QM-System mit einheitlichen Qualitätsstandards implementiert.

  • Veranstaltungshinweise

    8. Nationales Biobanken Symposium
    4.-5. Dezember 2019
    Berlin