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Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)

Die Früherkennung, Diagnose, Behandlung und Prävention von Krebserkrankungen ist eine der größten Herausforderungen in der Gesundheitsforschung. Pro Jahr werden in Deutschland etwa 500.000 neu diagnostiziert, zudem ist Krebs nach den Herz-Kreislauferkrankungen noch immer die zweithäufigste Todesursache. Um optimale Forschungsbedingungen für die Bekämpfung von Krebs zu schaffen, wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2012 das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) etabliert.


Das DKTK ist eines von sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG). Acht Standorte in Deutschland bilden ein Netzwerk mit sieben Forschungsprogrammen  und fünf Plattformen, um den Translationsprozess zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung zu optimieren.

Die Klinische Kommunikationsplattform (Clinical Communication Platform, CCP) bildet die zentrale Schnittstelle aller Forscher im DKTK und umfasst neben der Datenverarbeitung (CCP IT), einer zentralen Koordinationsstelle (CCP Büro) auch die Biobanken-Plattform (CCP Bio). Durch diese vielschichtigen Strukturen dient die CCP neben der Rekrutierung von Patienten für klinische Studien auch dem Informationsaustausch zwischen Ärzten und Forschern sowie der Vernetzung von Biobanken und lokalen Krebsregistern.

 

Allgemeine Information zu Proben- und Datensammlungen im DKTK

Biomaterialien und zugehörige Daten werden von den Biobanken der einzelnen Standorte gesammelt und verwaltet, diese werden dem DKTK lediglich zur Verfügung gestellt. Die Hoheit über Proben und Daten verbleibt bei den entsprechenden Biobanken.

Damit Proben und Daten den Partnerstandorten zur Verfügung gestellt werden können, wird eine Einwilligung in die Nutzung im DKTK benötigt. Dies wird von den einzelnen Standorten eigenverantwortlich über die jeweilige Patienteneinverständniserklärung gelöst.

 

Biobanking-Plattform (CCP Bio)

Die Biobanking-Plattform wird vom Standort Heidelberg aus koordiniert und schließt bislang zehn Biobanken an acht Partnerstandorten ein. Ihre Aufgabe besteht darin, den Projektpartnern im Konsortium Zugang zu qualitativ hochwertigen Biomaterialien zu gewährleisten. Dieser Zugang ist obligatorisch für eine standortübergreifende Krebsforschung.

 

DKTK - Homepage

Koordination der CCP Bio: Prof. Dr. Peter Schirmacher

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Melanie Herzog

Wissenschaftliche Projektkoordination

Tel.: 06221-5635129

E-mail: m.herzog@dkfz-heidelberg.de