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Virtuelle Mikroskopie

Die virtuelle Mikroskopie erlaubt in gleicher Weise wie bei der konventionellen Mikroskopie das freie Begutachten gesamter Schnittpräparate am PC bei beliebiger Wahl der Bildausschnitte und der Vergrößerungen. Ermöglicht wird dieses Verfahren durch das Einscannen des gesamten Objektträgers bei hoher Vergrößerung und virtuelle Darstellung der Ausschnittsvergrößerungen. Grundlage der virtuellen Mikroskopie ist die Entwicklung schneller, hochleistungsfähiger Scanner und Software zur verzögerungsfreien Darstellung der gewählten Bildausschnitte. Wir verwenden hierzu die Technologie von Aperio (Scanscope CS) und, in Kooperation mit dem TIGA-Center, die Technologie von Hamamatsu (NanoZoomer).

 


Beispiele für Anwendungen der virtuellen Mikroskopie in unserem Institut:

 

                      

                                                                                    

 

Bildanalyse: Quantifizierung von
Gewebsstrukturen (z.B. Mikrovaskularisation in Tumoren),
Immunhistologie (z.B. Ki-67,
Bildbeispiel nebenstehend)
oder Färbeintensitäten (z.B. Zytokeratinexpression).

Segmentierung und Auswertung von Tissue-Microarrays (TMAs):
Die Auswertung der zu TMAs zusammengefassten Gewebeblöcke erfolgt
routinemäßig am PC mit Hilfe der virtuellen Mikroskopie.
Die Segmentierung ist rechts im Bild dargestellt.

Unterricht und Lehre:
Die Virtuelle Mikroskopie wird im Kursraum (Whiteboard rechts)
und in der E-Learning Plattform für den Studentenunterricht eingesetzt.

Telepathologie:
Im Rahmen eines Pilotprojektes verwenden wir die virtuelle Mikroskopie
für die Begutachtung von Sentinel-Lymphknoten beim Mammakarzinom
(in Zusammenarbeit mit der Frauenklinik Bruchsal).

Immunfluoreszenz: Bei besonderen Fragestellungen werden Gewebeschnitte
oder TMAs (nebenstehendes Bild) zur bildanalystischen Quantifizierung mittels
virtueller Mikroskopie untersucht (in Zusammenarbeit mit dem Hamamatsu-TIGA Center).

Tumorboards: Die virtuelle Mikroskopie wird von uns bei interdisziplinären Tumorboards
zur Präsentation der Pathohistologie engesetzt (nebenstehendes Foto vom
Tumorboard der Thoraxklinik Rohrbach).

 

     

Ansprechpartner:

 

Prof. Dr. Peter SinnTel: + 49 6221 56 39902
PD Dr. ing Niels Grabe Tel: + 49 6221 115-51248