Universitätsklinikum Heidelberg

Priv.-Doz. Dr. med. Yannic Bangert

Portrait von Dr. med. Yannic Bangert

Leitender Orthopäde am Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar
Teamarzt TSG 1899 Hoffenheim

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Schwerpunkt

Gelenkerhaltende Chirurgie des Hüft-, Knie- und Sprunggelenks

Ärztlicher / Beruflicher Werdegang

seit 2019

Oberarzt und Leiter des Bereichs Sportorthopädie und Sporttraumatologie 
Leitender Orthopäde am Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar

2019

Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin

2014 – 2019

Stellvertretender Leiter des Bereichs Sportorthopädie und Sporttraumatologie

2014

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

seit 2011

Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie, Universitätsklinikum Heidelberg (2011 – 2021 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Prof. Dr. V. Ewerbeck/Prof. Dr. B. Lehner/ Prof. Dr. T. Renkawitz; 
seit 2022 Klinik für Orthopädie, Prof. Dr. T. Renkawitz/PD Dr. T. Walker)

2010 – 2011

Klinik für Unfallchirurgie, Medizinische Hochschule Hannover (Prof. Dr. C. Krettek)

2008 – 2010

ENDO-Klinik Hamburg, Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (Prof. Dr. T. Gehrke)

Wissenschaftlicher Werdegang

2025

Habilitation und Verleihung der Venia Legendi für das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie durch die Medizinische Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Thema der Habilitationsschrift: „Epidemiologie und Therapie von Sportverletzungen des Kniegelenks“

2010

Promotion in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Bereich Sportorthopädie und Sporttraumatologie am Universitätsklinikum Heidelberg unter Prof. Dr. H. Schmitt

Thema der Dissertation: „Beeinträchtigung der posturalen Stabilität durch eine Laufbandbelastung an der anaeroben Schwelle – eine kontrollierte Studie mit Handballerinnen der 1. Bundesliga“

2001 – 2007

Studium der Humanmedizin an der Universität Heidelberg

Stipendien

2018

AGA – smith&nephew Hüft Hospitationsreise von 14.-20.10.2018 mit Besuch verschiedener Hüftarthroskopie-Zentren in den deutschsprachigen AGA-Ländern (A/CH/D) und am AGA-Akademie-Hüftkurs in Leipzig

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC)

Deutschsprachige Gesellschaft für Arthroskopie (AGA)

Gesellschaft für orthopädisch-traumatologische Sportmedizin (GOTS)

Deutsche Knie Gesellschaft (DKG)

Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)

Deutsche Gesellschaft für Physikalische und Rehabilitative Medizin (DGPRM)

Mannschaftsarzt und Sportbetreuung

seit 2012

Teamarzt TSG 1899 Hoffenheim 
2012 – 2015:  Nachwuchsleistungszentrum 
2015 – 2025:  TSG 1899 Hoffenheim II (Regionalliga Südwest), 
sowie 2018/2019 und 2024/2025 UEFA Youth League   
seit 2025: Profis (Fußball-Bundesliga)

seit 2014

Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar 
2014 -2019: Kadersprechstunde am Olympiastützpunkt 
seit 2019: Leitender Orthopäde am Olympiastützpunkt

Klinische Schwerpunkte

Operative und konservative Therapie von akuten Sportverletzungen und chronischen Sportschäden

Arthroskopische, minimalinvasive und offene Operationen zur gelenkerhaltenden Therapie des Kniegelenkes bei Meniskus- und Knorpelschaden, Instabilität der Kniescheibe (Patellaluxation) und Bandverletzungen

Arthroskopische, minimalinvasive und offene Operationen zur gelenkerhaltenden Therapie des Hüftgelenks bei Labrumläsion, Knorpelschaden und femoro-acetabulärem Impingement

Arthroskopische, minimalinvasive und offene Operationen zur gelenkerhaltenden Therapie des Sprunggelenkes bei Knorpelschaden und aseptischer Knochennekrose (Osteochondrosis dissecans) und chronischer Bandinstabilität

Umstellungsoperationen am Ober- und Unterschenkel zur Korrektur der Beinachse

Operative und konservative Therapie bei Sehnen- und Muskelverletzung

Qualifikationen (Facharzt- und Zusatzbezeichnungen)

2025

Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren

2024

Zusatzbezeichnung Spezielle Orthopädische Chirurgie

2023

Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie

2022

Zusatzbezeichnung Physikalische Therapie

2021

Zusatzbezeichnung Balneologie und Medizinische Klimatologie

2020

Zusatzbezeichnung Akupunktur

2019

Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin

2016

Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin/Chirotherapie

Zusatzbezeichnung Röntgendiagnostik – Skelett

2015

Zusatzbezeichnung Sportmedizin

Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

2014

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Zusatzqualifikationen

2021

Prüfarzt für klinische Studien

Zertifiziert als „Spez. Arthroskopeur - Knie“ durch die Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA)

DFB-Zertifizierung „Fußballmedizin“

DEGUM-Zertifizierung Sonografie Bewegungsorgane Stufe I

2020

Hygienebeauftragter Arzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Akupunktur A-Diplom 

2019

Transfusionsbeauftragter Arzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Curriculum Psychosomatische Grundversorgung

Zertifiziert als „Spez. Arthroskopeur - Hüfte“ durch die Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA)

2018

Zertifiziert als „Kniechirurg“ durch die Deutsche Kniegesellschaft (DKG)

2016

Zulassung M-Arzt (Mannschaftsarztverfahren der VBG)

Zertifiziert als „Arthroskopeur“ durch die Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA)

2014

Advanced Trauma Live Support (ATLS)

Freigabeberechtigter „AMG/TPG“-Arzt für Knorpelzelltransplantation

2009

Fachkunde Strahlenschutz

Forschungsschwerpunkte

Rehabilitation und Verletzungsprophylaxe bei Sportlern

Patella-femorale Instabilität

Therapie von Knorpelschäden

Sekretariat Dr. med. Y. Bangert

Ulrike Richter

Sekretärin der Bereichsleitung
  • Muskulatur
    Achillessehnenruptur

    Unter einer Achillessehnenruptur versteht man den Riss der Sehne des dreiköpfigen Wadenmuskels, welcher am Fersenbeinhöcker ansetzt. Sie ist die stärkste und kräftigste Sehne des menschlichen Körpers...

  • Sprunggelenk
    Bandverletzung des Sprunggelenks

    Wird das Sprunggelenk über sein natürliches Bewegungsmaß hinaus bewegt, kann es zu Verletzungen der einzelnen Bandstrukturen kommen. Das Außenband ist hierbei am häufigsten betroffen. Man...

  • Knie
    Beinachsenfehlstellung

    Die Gelenkzentren der unteren Extremität (Hüft-, Knie- und Sprunggelenk) liegen üblicherweise auf einer geraden Linie. Andernfalls spricht man von einer varus („O-Bein“) bzw. valgus („X-Bein“)...

  • Hüfte
    Femoroacetabuläres Impingement

    Abbildung 1: Röntgenbild eines Cam-Impingement der rechten Hüfte, Winkelbestimmung eines pathologischen alpha-Winkels

  • Hüfte
    Knorpelschaden des Hüftgelenks

    Die Gelenkflächen sind mit flüssigkeitsreichem Knorpelgewebe überzogen, welches für das reibungsarme Gleiten der Gelenkpartner sowie für die Aufnahme von Druckbeanspruchungen verantwortlich ist. Im...

  • Sprunggelenk
    Knorpelschaden des Sprunggelenks

    Die Gelenkflächen des oberen Sprunggelenks (OSG) sind mit hyalinem, flüssigkeitsreichem Knorpelgewebe überzogen. Es sorgt für das reibungsarme Gleiten der Gelenkpartner und kann Druckbelastungen...

  • Hüfte
    Labrumläsion

    Die Hüftgelenkslippe (Labrum acetabulare) ist ein faserknorpeliger Ring welcher das Hüftgelenk am Rand kreisförmig umschließt. Rissbildungen können zu einem Einklemmen von vermehrt beweglichen...

  • Knie
    Patellaluxation

    Unter einer Patellaluxation (PL) versteht man das seitliche Herausspringen der Kniescheibe aus ihrem Führungslager im Kniegelenk.

    In der Regel sind Frauen etwas häufiger betroffen als Männer. Die...

  • Muskulatur
    Patellarsehnenruptur

    Unter einer Patellarsehnenruptur versteht man den Riss der Sehne, welche die Kniescheibe und den Schienbeinhöcker miteinander verbindet. Zwar sind Risse dieser Sehne seltener als Risse der...

  • Muskulatur
    Quadricepssehnenruptur

    Unter einer Quadrizepssehnenruptur versteht man den Riss der Sehne des großen Beinstreckers (Musculus quadriceps femoris), welche an der Kniescheibe ansetzt. Rupturen der Quadrizepssehne gehören zu...

  • Knie
    Ruptur des hinteren Kreuzbandes

    Das vordere (VKB) und hintere Kreuzband (HKB) stellen die beiden zentralen Pfeiler im Kniegelenk dar. Man unterscheidet zwischen einfachen Verstauchungen (Distorsion), Überdehnungen (Elongation),...

  • Knie
    Ruptur des vorderen Kreuzbandes

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